Scherze für 20 Millionen Franzosen: Die Komödie "Willkommen bei den Sch'tis"

"Willkommen bei den Sch'tis"

"Willkommen bei den Sch'tis"

Wie konnte das gelingen? Offenbar über die Inangriffnahme nationaler Sehnsüchte: über die Feier eines Paradieses, das jenseits der Zeit zu liegen scheint, einer versunkenen Welt, in der sich seit Jacques Tatis virtuoser Rural-Farce „Jour de fête“ (1949) nichts mehr bewegt hat.

„Willkommen bei den Sch’tis“ ist eine Hymne an den Regionalismus, zugleich eine Absage an das politisierte Frankreich; ein Film über die tief sitzende Sehnsucht nach dem Sieg der Provinz über die Globalisierung.