Umwelt: Heiße Luft

Staatssekretärin im Bundeskanzleramt Heidrun Silhavy (SPÖ)

Wohnen/Heizen: „Wohnung in Graz; Haus im Zuge einer Generalsanierung gedämmt; Solaranlage für Wasseraufbereitung.“

Experten: Rund 10 Prozent der Gesamtenergie eines Haushalts geht für Warmwasser auf. Mit Sonnenkollektoren kann mehr als die Hälfte des Bedarfs gedeckt werden. Also: Applaus für Silhavys Solaranlage.

Elektrogeräte/Beleuchtung: „Selbstverständlich achte ich beim Kauf neuer Geräte auf Energieeffizienz […]. Teilweise Energiesparlampen in Verwendung; ich achte darauf, dass Licht nicht unnötigerweise eingeschaltet bleibt.“

Experten: Dass Geräte nur laufen, wenn sie gebraucht werden, sei der beste Klimaschutz. Stromsparen „ist ein Groscherlgeschäft: Man muss viele kleine Dinge tun, um große Sparpotenziale zu realisieren.“

Essen: „[…] frische Lebensmittel, bevorzugt vom Bauernmarkt, auch Obst wie Orangen und Bananen, allerdings aus fairem Handel.“

Experten: Blöd sei es, Milch von Frankreich nach Deutschland zu bringen, um daraus Joghurt für Ungarn zu machen. Andererseits könne Österreich als Exportland von den Bürgern nicht ernsthaft fordern: Kauft nur Regionales! „Da kann man nicht mit Plattitüden reingehen.“

Verkehr: „Privat habe ich einen sechs Jahre alten BMW mit nachträglich eingebautem Partikelfilter.“

Experten: Säuerliche Mienen bei den Experten: Partikelfilter haben die angenehme Eigenschaft, Feinstaub aus den Abgasen zu filtern, CO2-technisch bringen sie nichts. Mit BMW verbinden sie große Autos. Das kann vertretbar sein, wenn man wenig fährt und meistens voll besetzt. Als Gefährt für sich allein ist der VW Polo von Kollegin Marek die bessere Variante.