Umwelt: Heiße Luft

Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP)

Wohnen/Heizen: „In meiner Wiener Wohnung im Zuge einer Generalsanierung Heizung von Öl auf Gas umgestellt. Ich achte darauf, dass nicht zu viel geheizt wird.“

Experten: Zwar ist Erdgas ein fossiler Brennstoff, doch die CO2-Emissionen sind geringer als bei Öl. Beim Heizkessel gilt: Bartensteins neuer ist besser als der alte. Wirklich beeindruckt hätte der Minister mit Brennwert-Technologie.

Elektrogeräte/Beleuchtung: Selbstverständlich energiesparende Elektrogeräte sowie Energiesparlampen […]. Die beste Kilowattstunde ist jene, die nicht verbraucht wird. Geräte lasse ich nicht auf Stand-by, sie werden komplett abgeschaltet.“

Experten: „Er hat als Umweltminister etwas gelernt.“

Essen: „[…] Heimische Lebensmittel sind im Ausland begehrt wie nie zuvor. Ich selbst greife gerne zu Produkten aus Österreich.“

Experten: Wunderbar, gerne hätten sie allerdings ein Bekenntnis zum organischen Anbau gelesen – siehe Pröll – oder zu weniger Fleisch.

Verkehr: „[…] Ich gehe bekanntlich häufig laufen – im Jahr 3000 Kilometer. […] Privat fahre ich jenes Auto, das zu Hause bei meiner großen Familie verfügbar ist. Das reicht vom Golf bis zum BMW.“

Experten: „Lustig“ finden Haberl und Erb die Erwähnung der Jahreslaufleistung. Weil die beiden aber keine Sportmediziner sind, hätten sie die Autokilometer mehr interessiert. Und: Wie viele Modelle liegen zwischen Golf und BMW? Statistisch gesehen kommen auf einen Österreicher zwei Pkws. Daran könnte man den Bartenstein’schen Fuhrpark messen.