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Wachstumsmotor

Auch die österreichischen Bauern mussten sich dem härteren Wettbewerb, der eine Anpassung an die niedrigeren EU-Preise bedeutete, stellen. Vor allem kleinere Betriebe, die keine speziellen Förderungen wie etwa für Bergbauern erhielten, schafften diese Umstellung nur schlecht oder gar nicht. Dafür gelang es anderen landwirtschaftlichen Betrieben, etwa mit biologisch erzeugten Produkten, neue Märkte in der EU zu erschließen. Obendrein gingen zehn Prozent aller EU-Förderungen für die Entwicklung des ländlichen Raums bis 2005 nach Österreich – seit der EU-Erweiterung 2004 fließen die Agrarförderungen vermehrt in die neuen Mitgliedsstaaten.