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Umweltschutz: Europa als Vorreiter

Beim Klimaschutz ist die EU weltweit führend.

Die Ziele sind ehrgeizig: Nach einem EU-Beschluss sollen bis zum Jahr 2020 die Treibhausgase um 20 Prozent reduziert werden. Ebenso soll der Energieverbrauch um ein Fünftel gesenkt werden, wobei 20 Prozent der verwendeten Energie aus erneuer­baren Quellen (Wasserkraft, Solarenergie, Windkraft, Biomasse) stammen müssen.

Die EU hat für viele Bereiche Mindestnormen eingeführt. Autos bekamen verpflichtend Katalysatoren vorgeschrieben. Beim Treibstoff wurde nach dem Verbot von Bleizusätzen auch der Anteil von Schwefel reduziert. Nun soll die Zugabe von Biosprit stufenweise angehoben werden, um die Abhängigkeit von Erdölimporten zu senken. Bei Abgasen von Pkw und Lkw sind die erlaubten Emissionen stufenweise gesenkt worden.

Gegen eine Höchstgrenze bei der Emission von Kohlendioxid haben sich freilich die Hersteller PS-starker Limousinen erfolgreich gewehrt. Dafür setzte Brüssel Grenzwerte für den Gehalt an Feinstaub oder Ozon in der Atemluft fest.