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Bilanzen Nokia rutscht in die Verlustzone, Apple legt weiter zu

Nokias Erfolgsgeschichte, in der das Unternehmen Trends vorgeben und stets Gewinne erwirtschaften konnte, hat einen Dämpfer bekommen. Für das dritte Quartal 2009 gab Nokia einen Nettoverlust von 913 Millionen Euro bekannt, den ersten in 16 Jahren. Hauptsächlich verantwortlich dafür ist die Netzwerksparte Nokia Siemens Networks, aber auch das Handygeschäft ist rückläufig. Vor allem in den USA tun sich die Finnen schwer. Seit 2002 ist Nokias Marktanteil von 35 auf sieben Prozent gefallen. LG, Motorola, Samsung, RIM und Apple sind vorbeigezogen. In Europa, Asien und Lateinamerika ist Nokia zwar mit Marktanteilen von über 30 Prozent weiterhin die Nummer eins, kommt aber auch hier stärker unter Druck. An der Wirtschaftskrise allein liegt es jedenfalls nicht, denn Apple gab etwa gleichzeitig ein neues Rekordergebnis bekannt. In den letzten drei Monaten konnte Apple Umsätze von 9,87 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 1,67 Milliarden Dollar verbuchen. Das Geschäft mit dem iPhone läuft weiter wie am Schnürchen. Im vergangenen Quartal wurden weltweit 7,4 Millionen iPhones verkauft.