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Test der Woche: Windows 7

Der erste Kontakt mit Windows 7 ließ dann aber die Befürchtung aufkommen, nun habe endgültig des Computers letzte Stunde geschlagen. „Windows wird installiert. Der Vorgang kann mehrere Stunden dauern“, lautete die Warnung, die böses ahnen ließ. Tatsächlich dauerte das Update von Vista auf Windows 7 so lange, dass es unmöglich war, die Zeit dafür zu stoppen.

Umso größer war die Überraschung, als der Computer am nächsten Morgen wieder hochgefahren wurde und sich Windows 7 als frisches, flottes Betriebssystem mit einer deutlich aufgeräumten Oberfläche präsentierte und gleich auch nahezu alle Peripheriegeräte erkannt wurden. Nur für einen älteren HP-Drucker war ein Treiberupdate notwendig.

An der Softwareseite fehlte zunächst die iTunes- und iPhone-Unterstützung und der Nokia Software Updater meldete ebenfalls, dass die Software nicht mit dem Betriebssystem kompatibel ist. Erst als dem Programm manuell eine XP-Umgebung vorgegaukelt wurde (über das Startmenü das Programm anwählen, dann mit der rechten Maustaste die Troubleshoot-Prüfung starten) lief es wieder. Wobei sich gleich die Frage stellte, weshalb ein intelligentes Betriebssystem diesen Lösungsweg nicht selbst einschlägt und man erst danach Googeln muss.