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Test der Woche: Windows 7

Ab dem zweiten Neustart macht sich dann auch die Leistungssteigerung gegenüber Vista bemerkbar. Windows 7 nutzt die vorhandenen Ressourcen wesentlich besser aus, lädt zum Beispiel beim Start nur was wirklich verlangt wird – obwohl es natürlich auch dabei noch ungenützte Potenziale gibt – und macht so gegenüber Vista viel gut. Die immer wieder als größtes Übel von Vista genannte Benutzerkontensteuerung, die bei vielen kleinen Eingriffen nach der Eingabe eines Administratorkennworts gerufen hat wurde dankenswerterweise auch drastisch entschärft. Überhaupt hält sich Windows 7 deutlich zurück, und genau das ist seine eigentliche Stärke. Das Betriebssystem leistet seine Aufgaben weitgehend unbemerkt im Hintergrund und lässt die Benutzer tun und schalten, wie er will.

Mit dem Media Player 12 steht zusätzlich zu den teilweise immer noch etwas unübersichtlich strukturierten Systemprogrammen eine gut funktionierende Software zur Verwaltung und Wiedergabe von Multimedia-Dateien wie Fotos, Musik und Videos zur Verfügung, das ist aber abgesehen von einigen kleineren Hilfsprogrammen wie dem Snipping Tool zur Erstellung von Screenshots, oder nun vielseitigeren Rechner und natürlich dem Internet Explorer 8 schon fast alles, das mit dem System ausgeliefert wird.