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Frisches Papier

Das große Interesse an den E-Books hat aber weitere Displayhersteller auf den Plan gerufen, und die bringen jetzt Farbe, Flexibilität und Touchscreens ins Spiel. Vergangene Woche wurden gleich zwei solcher Geräte vorgestellt. Der Buchkonzern Barnes & Noble hat den „Nook“ vorgestellt (http://www.barnesandnoble.com/nook/), einen E-Book-Reader der wie Amazons Kindle um 259 Dollar verkauft wird, diesen aber gemessen an der Ausstattung weit übertrifft. Das Touchscreen-Display des Nook ist etwa doppelt so groß wie das des Kindle, am unteren Rand gibt es ein zusätzliches Farbdisplay und für Download der Bücher, Zeitungen und Magazine aus dem Barnes & Noble Store kann neben dem UMTS-Netz auch ein WLAN ausgewählt werden.

Noch einen Schritt weiter geht der in Europa vorwiegend als Reifenhersteller bekannte Bridgestone-Konzern. Er hat einen Reader mit einem biegsamen Farbdisplay vorgestellt (http://bit.ly/2pJwka). Ein ähnliches Gerät hatten Philips und LG ebenfalls schon hergezeigt. Marktführer E Ink (http://www.eink.com/) arbeitet indessen fieberhaft daran, seine Displays mit der Hilfe von Farbfiltern bunter zu machen. Schon Mitte nächsten Jahres soll die Serienproduktion laufen, damit im Weihnachtsgeschäft 2010 E-Book-Reader mit Farbdisplays verkauft werden können.