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Es ist eine mühsamer Nachmittag im Audimax. Auf der Galerie stören einige wenige die Diskussionen mit Zwischenrufen und zum ersten Mal seit Beginn der Besetzung läuft die sonst breite Diskussion Gefahr in eine linksideologische Debatte abzugleiten. Einige Wenige ergreifen immer wieder das Mikro und bezeichnen die Besetzung immer wieder als eine „linke Bewegung“. Das wird vom Plenum jedoch wiederholt zurückgewiesen. Die überwiegende Zahl der Besetzer – so scheint es – dürfte eben nicht in Parteien oder Organisationen engagiert sein und verwehrt sich gegen die Vereinnahmung. Sie sehen die Besetzung als einen persönlichen selbstbestimmten Protest. Hier geht es nicht um Parteien, Posten oder Ideologien – es geht um die Sache selbst.