x

Von den zwei GB Speicher des Kindle können rund 1,5 GB mit Büchern befüllt werden; Sonys Reader bietet dagegen nur 512 MB internen Speicher, was jedoch auch für mehr als 300 Bücher reicht. Obendrein kann der Spicher des Sony-Readers mit Hilfe von Speicherkarten auf 16 GB erweitert werden.

Der Kindle bietet aber noch einige weitere Funktionen, die es beim Sony Reader nicht gibt: Zum einen hat er eine Vorlesefunktion integriert. Bücher werden damit wahlweise von einer weiblichen oder einer männlichen Stimme vorgelesen Da im Kindle auch ein Wörterbuch integriert ist – platziert man mit den Cursor auf ein bestimmtes Wort, so erscheint am unteren Bildrand eine Erklärung – ist der Kindle damit auch ein ausgezeichneter Englischlehrer. Ein Aussprache- und Vokabeltrainer für Fortgeschrittene.

Und der Kindle hat auch einen Internetbrowser integriert. Damit kann zwar derzeit außerhalb der USA nur die Seite des Internet-Lexikons Wikipedia geöffnet werden, immerhin ist der Kindle so aber auch schon ein tolles Taschenlexikon, dass das schaue Büchlein von Tick, Trick und Track locker in den Schatten stellt.

Fazit: Design ist nicht alles. Der Kindle übertrifft den Sony Reader mit der tollen Integration des Amazon-Bookstores bei weitem. Mit dem Reader hat man den größten Buchladen der Welt praktisch in der Tasche.