x

Test der Woche: Nokia N900

Auch bei der Qualität der Darstellung gibt es beim N900 nichts Schlechtes zu sagen. Die Auflösung des LCD-Schirms liegt bei 800x480 Pixel, 16 Millionen Farben können dargestellt werden. Das ist spitze und lässt Fotos oder Videos richtig gut aussehen. Ein prinzipielles Manko ist allerdings, dass die Anzeige N900 derzeit zumindest noch nicht auf die Lage des Handys reagiert. Nur im Telefonmodus wechselt die Anzeige ins Hochformat, ansonsten will das Gerät konsequent im Querformat bedient werde, und das ist bei einem Handy doch sehr ungewöhnlich.

Auch die Tastatur des N900 wird jene, die mit einem der klassischen Communicator-Modelle gearbeitet haben, ein wenig enttäuschen. Mit den auf drei Zeilen verteilten 38, großteils doppelt belegten Tasten kann man zwar relativ gut schreiben. So flott und bequem wie mit einem der alten Communicator-Ziegel geht das allerdings nicht mehr und wenn man das N900 auf einen Schreibtisch legt, um darauf zu tippen wird auch eine kleine Designschwäche offenkundig. Die Schiebeabdeckung für die Kamera des N900, in der auch eine herausklappbare und etwas fragile Plastikstütze für das Handy integriert ist, ragt an der Rückseite etwa zwei Millimeter heraus. Dadurch kippt und wackelt das Handy beim Tippen hin und her.