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Test der Woche

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Googles Selfmade-Handy im ersten Praxistest

Von Peter Sempelmann

Das zu Jahresbeginn präsentierte Google-Handy Nexus One wird es bald auch in Österreich geben. Genaue Angaben zur Verfügbarkeit will Google zwar noch nicht machen, aber von Google Österreich ist zu hören, dass es nicht mehr lange dauern soll. Offensichtlich versucht Google vor der Einführung des Handys noch die derzeit erst in Englisch verfügbare Sprachsteuerung für das Gerät in die jeweiligen Landessprachen zu übersetzen. Google Österreich Chef Karl Pall sieht die Sprachsteuerung jedenfalls als eine der größten Herausforderungen, die es derzeit rund um Android zu lösen gilt.

Weltweit verwenden Google-Mitarbeiter das Nexus One jedenfalls schon seit Weihnachten, und jetzt wurde das Handy erstmals auch im Echtbetrieb öffentlich hergezeigt.

Der erste Eindruck, den das ohne Vertrag um 529 Dollar (ca. 370 Euro) verkaufte Handy macht, ist durchwegs positiv. Sowohl technisch als auch praktisch kann es mit dem iPhone mehr als Schritt halten. Die Bedienung über den AMOLED- Touchscreen läuft klaglos und exakt, zusätzlich steht unter dem Touchscreen ein Trackball zur Verfügung. Im ersten Test schien der Trackball aufgrund der ausgezeichneten Touchscreen zwar eher ein unnötiges Luxus-Feature zu sein, die Google-Mitarbeiter, die das Nexus One schon einige Wochen in Verwendung haben, empfanden ich jedoch durchaus als Bereicherung.

Das AMOLED-Display konnte zumindest in der Testumgebung, dem MAK in Wien, mit einer außergewöhnlich guten Bilddarstellung überzeugen. Obwohl die AMOLED-Technologie als besonders Strom sparend gilt, hält aber auch der Akku des Nexus One bei einer normalen Nutzung des Geräts nicht länger als einen Tag lang durch.