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Der dritte Schirm

Der dritte Schirm

In erster Linie ist das iPad ein mobiles Internet-Terminal für Couch Potatoes, denen ein iPhone zu klein und ein Notebook oder Netbook zu unhandlich ist. Und weil am Sofa oft auch ein WLAN Zugang vorhanden ist hat das Einstiegsmodell um 499 Dollar/Euro auch kein UMTS-Modul eingebaut. Auch der Speicherplatz am 499 Dollar iPad ist mit 16 GB sehr bescheiden. Die Topversion mit WLAN, UMTS und ebenfalls nicht umwerfenden 64 GB Speicher wird immerhin 829 Dollar und nach der gängigen Apple-Politik wohl ebenso viel Euro kosten. Um denselben Preis bekommt man auch schon voll ausgestattete Laptops.

Das iPad hat weitere Ausstattungsmängel. Multitasking ist für das Gerät ebenso ein Fremdwort wie für das iPhone. Man wird damit nicht zwei Programme, zum Beispiel den Webbrowser und das E-Mail-Programm gleichzeitig ausführen können. Nur der iPod (Music-Player) kann parallel zu einem anderen Programm benutzt werden. Eine Webcam, ein HDMI-Ausgang oder eine direkte Anschlussmöglichkeit für Geräte aller Art fehlen dem iPad obendrein ebenfalls. Selbst Digitalkameras können nur über Adapter angedockt werden. Die gewölbte die Rückseite verursacht ersten Berichten zufolge außerdem Probleme beim Tippen an der Bildschirmtastatur, der fast zwei Zentimeter breite Rahmen, der die Touchscreen eingefasst ist überdimensioniert und die Flash-Unterstützung fehlt ebenfalls. Apple wird noch ordentlich nachbessern müssen.