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Digital Tunes

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Marktreport Online-Musik wird zum Mainstream, Handy-Downloads verlieren.

Die Musikindustrie kann wieder jubeln. Das Internet und all jene, die es zum Download von Musik verwenden, werden nicht mehr länger als der Tod der Musik gesehen. 15,8 Millionen Euro, um 38 Prozent mehr als im Jahr davor, konnte Österreichs Musikindustrie im Vorjahr am digitalen Musikmarkt lukrieren. Der österreichische Online-Musikmarkt weist damit eine dreimal höhere Steigerungsrate auf als der internationale Durchschnitt. Die Handynetzbetreiber dürften über den vergangene Woche veröffentlichten Bericht des Verbands der Österreichischen Musikwirtschaft (IFPI) dennoch unglücklich sein. Sie sind die klaren Verlierer im digitalen Musikgeschäft. Trotz intensiver Werbekampagnen gingen die Gesamtumsätze bei den Handy-Downloads von 6,3 auf 4,4 Millionen Euro zurück. Für den Download von Einzelsongs bedeutet das ein Minus von zwölf Prozent, Klingeltöne wurden um 37 Prozent weniger gekauft, das Geschäft mit den Musikvideos hat sich halbiert, und die Umsätze mit Handy-Wallpapers oder Logos brachen gar um 63 Prozent ein.