"Nicht länger alleine": Stimmen der LGBT-Community im Nahen Osten

Ausland

"Nicht länger allein": Gegen Homophobie in der arabischen Welt

Schwule, lesbische, bisexuelle und transgender Aktivisten und Aktivistinnen (LGBT) aus dem Nahem Osten melden sich in einem Video von "Human Rights Watch" mit ihren Geschichten zu Wort.

“Wir wollen von der Realität erzählen, der Gewalt, aber auch davon berichten, was positiv ist", sagt Zoheir, ein homosexueller Aktivist aus Algerien in dem Video "No longer alone". Die NGO "Human Rights Watch" hat neben dem Video auch einen 75-seitigen Bericht vorgelegt, wie es LGBT-Aktivisten und Aktivistinnen im Nahen Osten und Nordafrika geht. Die Situation ist für viele nach wie vor schwierig und reicht von familiärer Inakzeptanz bis zu rechtlicher Diskriminierung.

“Es ist hart, wenn du jung bist", sagt Hamed Sinno, homosexueller Sänger der Band Mashrou’ Leila aus dem Libanon. “Und es bleibt hart, aber es wird einfacher", fügt er in dem knapp siebenminütigen Video hinzu. Es gehe darum, Mythen aufzubrechen und schwulen, lesbischen, bisexuellen und transgender Menschen in der Region zu zeigen, dass sie nicht alleine seien auf ihrem Weg Richtung sexueller Selbstbestimmung, beschreibt "Human Rights Watch" das Projekt.

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