Diagonale 2017

Diagonale 2017

Kultur

Diagonale 2017: Österreichische Kinoleistungsschau

Die Grazer Diagonale gibt sich politisch und ästhetisch differenziert.

Josef Hader sei Dank: "Wilde Maus“, das Regiedebüt des Kabarettisten, hat sich in den vergangenen Wochen zum Kassenmagnet entwickelt und die Zuschauerkrise im österreichischen Film zumindest vorläufig wieder ein wenig entschärft.

Wildes Graz

Bei Österreichs Kinoleistungsschau, der Diagonale, die ab Dienstag dieser Woche zum 20. Mal in Graz über die Bühne gehen wird, sollen in Diskussionsrunden nun dennoch auch Zuschauermangel und Richtungslosigkeit im Austro-Film kritisch beleuchtet werden. Das zum zweiten Mal unter der Intendanz von Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber stattfindende Festival forscht in seinen Diskurs-und Filmprogrammen erneut nach "neuen Figuren und Tonalitäten“ - und brüstet sich mit immerhin 37 Uraufführungen im Spiel-, Dokumentar-und Kurzfilmbereich.

Zu den mit Spannung erwarteten Premieren gehören die neuen Arbeiten von Dietmar Brehm und Josephine Ahnelt, Katrina Daschner und Albert Meisl. Und ein eigener Pop-Schwerpunkt schürft nach den Grooves in der jüngeren Ö-Filmgeschichte. Es gibt in Graz, wie stets, viel zu entdecken: Mäuse haben hier kaum Chance; die Wildheit hat bei diesem Festival traditionell Vorrang.

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