Eva Glawischnig

Eva Glawischnig

Österreich

Wo sind die Rest-Grünen, Frau Glawischnig?

Grünen-Chefin Eva Glawischnig über Van der Bellen, U-Ausschuss und Rechtsruck.

profil: Nach Alexander Van der Bellen ist nun Peter Pilz omnipräsent. Wann werden die anderen Grünen wieder sichtbar?
Eva Glawischnig: Ich freue mich über die aktive und positive Rolle unseres neuen Bundespräsidenten genauso wie über den zentralen Beitrag von Peter Pilz zur Aufklärung eines der größten Korruptionsskandale der Zweiten Republik. Korruptionsbekämpfung ist seit Jahren einer der Hauptarbeitsschwerpunkte der gesamten Grünen Bewegung.

profil: Mit welchen Inhalten wollen Sie künftig wieder stärker auffallen?
Glawischnig: Die Grünen sind die einzige politische Kraft, die sich dem Rechtsruck von SPÖ und ÖVP insbesondere bei Grund- und Menschenrechtsfragen und in der Europapolitik mit Vehemenz entgegenstellt. Zentrale Themen wie leistbares Wohnen, die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern sowie Klimaschutz haben auf der Regierungsagenda keinen Platz. Da werden wir weiter Druck machen.

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  • Georg Gruber (gegru) Di, 04. Apr. 2017 15:07

    Sehr brauchbar als Kontrollinstanz und Korrektiv, aber vollkommen ungeeignet als gestaltendes Element als Preis einer Mehrheitssicherung.

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  • Manfred Felbinger (felbi) Sa, 01. Apr. 2017 14:50

    Frau Glawischnig ist nicht grün, sondern Frau, Fahrradfahrerin und Benützerin von Flaniermeilen. Frau Glawischnig ist ein Albtraum als Person und eine Totengräberin der ehedem grünen Anliegen. Unter ihr wurden die Grünen zu einer Laune der Politik, zu einem Komödiantenstadel.

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    • Manfred Felbinger (felbi) Sa, 01. Apr. 2017 14:57

      Konzepte für außen- und innenpolitische Richtlinien, ein Gesellschaftsentwurf, der den Problemen der heutigen Zeit gerecht wird, ein Verkehrskonzept, das gesamtheitlich aufgebaut ist und nicht auf Verdrängung, Streben nach Gleichberechtigung, ohne kindische Verirrungen à la "Schneefrau", Finanzierungsideen für das Pensions- und Sozialsystem, ....???
      Fehlanzeige!

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  • Peter Eberl (pete7) Mo, 20. Mär. 2017 12:51

    Die Möglichkeit Grün zu wählen, sollte jeder vernünftig denkende Mensch ausschließen. Leider!!
    Beweis, die rotgrüne Koalition in Wien. Ein Desaster!!

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  • Kurt Streitenberger
    Kurt Streitenberger Mi, 15. Mär. 2017 14:10

    Sich nicht ernsthaft mit der Möglichkeit Grün zu wählen zu beschäftigen, ist gleichbedeutend wie den Klimawandel zu leugnen und nicht zu verstehen, dass Grün bisher eine blütenweisse Weste bei pol. Korruption hat

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    • Andreas Helmut Anton Veit (TORUS)
      Andreas Helmut Anton Veit (TORUS) Fr, 07. Apr. 2017 04:06

      Eine blütenweisse Weste zu haben ist nicht gleichbedeutend auch eine fähige Politik betreiben zu können.

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    • Andreas Helmut Anton Veit (TORUS)
      Andreas Helmut Anton Veit (TORUS) Fr, 07. Apr. 2017 04:14

      Ich erinnere mich da unter anderen an singende Kanaldeckel, welches für mich eine Korruption des normalen Menschenvestandes dastellt, höfflich ausgedrückt!

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