Peter Simonischek

Peter Simonischek

Österreich

Diese Woche im profil – Unsere Empfehlungen

Die Einsamkeit als moderne Volkskrankheit, Schuhe für Militärhunde und ein Interview mit Schauspieler Peter Simonischek (Bild).

Im schonungslosen Dokumentarfilm „Gaga: Five Foot Two“ gesteht Lady Gaga, dass sie mit dem Alleinsein nach dem Glamour-Trubel eines Arbeitstages überhaupt nicht zurechtkommt: „Wenn all die Leute weg sind, falle ich in eine totale Stille.“ Der größte Popstar der Gegenwart ist beileibe kein Einzelfall: Einsamkeit wird mehr und mehr zum bestimmenden Lebensgefühl unserer Zeit, quer durch alle Generationen und Gesellschaftsschichten. 639.000 Männer und 799.000 Frauen leben in Österreich allein, berichtet ANGELIKA HAGER in der aktuellen Titelgeschichte. Auf ihrer Reise durch die weiten Gefilde der Einsamkeit interviewte sie Psychiater, Therapeuten, Altenbetreuer und Soziologen, traf einen Benediktiner-Mönch in einer „Einsiedelei“ und schaute in einer WG von geschiedenen Männern vorbei. Hagers ganz persönliches Fazit: „In einer Zeit, in der Liebesbeziehungen immer brüchiger werden, sollte man sein emotionales Kapital in Freundschaften investieren.“

Rosemarie Schwaiger: Zweiklassengesellschaft

Leitartikel. Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen kommen im Schulsystem zu oft unter die Räder. Soll man versuchen, das zu ändern? Bloß nicht, finden Experten.

Pfotenregelung

Wie Soldaten benötigen auch Militärhunde geeignetes Schuhwerk. Ein Welser Tüftler hat das ideale Produkt entwickelt. Doch er scheitert an der österreichischen Bürokratie.

Späte Liebe

Die neue Regierung gibt sich betont israelfreundlich, mehr als jede andere vor ihr. Bundeskanzler Sebastian Kurz leitet einen Paradigmenwechsel ein – mit den Freiheitlichen im Schlepptau.

Wer geht mit?

Einer will vorwärts marschieren. Eine bremst. Manche bleiben stehen, andere biegen ab. So kann Europa seine geopolitische Schwäche nicht überwinden.

„… dann krieg ich in der Wahlkabine einen Krampf“

Der Schauspieler Peter Simonischek über Fußballtrainer und entbehrliche Regisseure, seinen „Toni-Erdmann“-Ruhm und die Zukunft des Burgtheaters.

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