"Ich bin ein kleines Würschtel"
Österreich

"Ich bin ein kleines Würschtel"

Die Politik-Zitate der Woche.

"Rassismus ist immer noch überall."
ZARA-Geschäftsführer Hans Dieter Schindlauer bei der Präsentation des Jahres-Reports der Anti-Rassismus-Initiative.

"Entweder qualifiziere ich diese Asylberechtigten, oder ich setze sie verpflichtend ein, etwa im land- und forstwirtschaftlichen Bereich."
Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) will eine Arbeitspflicht für Flüchtlinge.

"Eine bestimmte Gruppe von Menschen zur Zwangsarbeit zu verpflichten, um einen Arbeitskräftemangel zu bekämpfen, ist klar menschenverachtend und erinnert stark an die NS-Zeit."
Widerstand kommt etwa vom Vorsitzenden der Gewerkschaft PRO-GE, Rainer Wimmer.

"Der Asylstatus schützt vor Verfolgung, aber er schützt nicht vor Erwerbstätigkeit."
Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) erklärt, was seine Parteikollegin gemeint hat.

"Das ist ein Akt der Brutalität."
Kardinal Christoph Schönborn ist gegen die Umbenennung der Erstaufnahmestellen in Ausreisezentren.

"Wir lassen uns diesen Planeten nicht von den Rechten fladern."
EU-Wahl-Spitzenkandidat Werner Kogler schickt sich zur grünen Weltrettung an.

"Dieses bunte Beet, wo so ein kleines Wildkraut wie ich Platz findet, muss uns mal wer nachmachen."
Köchin Sarah Wiener ergrünt für die EU-Wahl.

"Die gehören zu Österreich wie die Mozartkugeln und Lipizzaner."
FPÖ-Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs wagt nicht, am 13. und 14. Monatsgehalt zu rütteln.

"Ich bin Mitglied beim Bauernbund, ich bin Mitglied des ÖAAB, des Wirtschaftsbundes, der jungen ÖVP, des Seniorenbundes und ich bin Mitglied der ÖVP-Frauen in Tirol."
Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter tanzt auf vielen Hochzeiten.

"Ich bin ein kleines Würschtel."
Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly wiederum übt sich in der Eurofighter-Causa in Bescheidenheit.

"Meine Bundesparteivorsitzende ist unumstritten."
Hans Peter Doskozil (SPÖ) gibt den Friedensengel.

"Keine Angst, wenn Sie sich nicht an die Regeln halten, müssen Sie nicht das Smartphone abgeben, wenn der Führerschein abhandengekommen ist."
Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) fürchtet sich nicht vorm Führerschein am Smartphone.

"Die Öffentlichkeit wird das gut überleben. Ich hoffe ich tue das auch."
Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, muss sich einer Prostatakrebs-Operation unterziehen.

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  • Fr., 22. März. 2019 17:25

    die frau hartinger-klein hat ja sowas von recht! warum wollen die multikulti-migranten-freunde unbedingt die asylanten auf sozialhilfe sitzen lassen? damit sie vom dealen leben müssen? oder immer auf die mildtätigkeit von caritas&co. angewiesen sind?
    apropos qualifizieren: wievjele migranten sind jetzt beim PROFIL angestellt? net ein einziger net einmal als zeitungsverkäufer, fürchte ich...

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    • Fr., 22. März. 2019 17:28

      und nur zur erinnerung: in allen real-sozialistischen staaten (wie der DDR) herrschte bis mitte der 80er jahre ARBEITSPFLICHT... lang lang ist's her, gell?
      ein staatliches programm gesellschaftlich nützlicher arbeiten (wie z.b. umweltschutz) eine kernforderung aller linken... ich glaub, die frau sozialministerin ist eine heimliche trotzkistin, stimmt's?

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