Apps, die Appetit machen
Gesellschaft

Apps, die Appetit machen

Von Foodbloggern bis zu gutem Wein: Wie man per Handy einen ganzen Lifestyle-Kontinent bereisen kann.

Cooking: Auf Englisch, aber ein großartiges Service der "New York Times". In dieser App findet man mehr als 16.000 Rezepte aus dem Fundus der amerikanischen Zeitung. Das Menü liefert aber auch Empfehlungen, je nach Bedürfnis. Zum Beispiel lassen sich glutenfreie Rezepte anzeigen oder Gerichte, die für Wochentage passen, an denen es schneller gehen soll, oder Rezepte für zwei. Das Ganze ist gratis, allerdings nur für iPhones und iPads erhältlich.

Die perfekte Eieruhr: Selbst etwas so Simples wie die Zubereitung eines weichen Eis kann schiefgehen. Und man hat nicht immer einen Eierkocher zur Hand. Kein Problem: Diese App für Apples Betriebssystem iOS kann je nach Eigröße berechnen, wie lange das perfekte Ei braucht. Die Software hat einen Timer inkludiert und zeigt an, wie das Ei gerade aussieht.

Foodora: Der Dienst funktioniert einfach über den Browser am Handy oder über den Computer. Die App ist für iOS-und Android-Geräte erhältlich, gut designt und man muss sich nicht immer extra einloggen: Wer bei einem Lokal ein Gericht ordert, bekommt angezeigt, wie weit der Bestellvorgang ist (etwa ob die Speisen noch zubereitet wird oder der Radbote sie schon abholt). Das Praktische an Diensten wie Foodora: Man muss kein Bargeld zu Hause haben, sondern kann auch mit Kreditkarte oder Webservices wie PayPal zahlen.

Hello Fresh: Die Kochbox läuft in der Regel als Abo: Man meldet sich online für die vegetarische oder normale Variante an und kann sich fünf Gerichte oder drei Gerichte pro Woche liefern lassen. Wenn man verreist, kann man sein Abo stilllegen, muss das jedoch eine Woche davor bekanntgeben. Wer die Option mit drei Gerichten wählt, kann eines davon jede Woche auch austauschen. Pro Gericht und Person kostet die Kochbox im Abo 4,50 Euro. Wem dies zu verbindlich ist, kann auch einzelne Probierboxen um 5,58 Euro bestellen, man schließt damit kein Abo ab. Mit der Handy-App oder auch im Webbrowser können Lieferdatum ausgewählt, pausiert oder einzelne Gerichte ausgetauscht werden.

Instagram: Wer Foodporn mag, wird Instagram lieben. Denn etliche Restaurants und berühmte Köche berichten auf dem Fotoportal über neue Rezepte oder liefern Einblick in ihre Küche und was sie selbst essen (die App ist kostenlos und für iOS-, Android-und Windows- Phones erhältlich). Essensmagnat Jamie Oliver hat dort nicht nur einen eigenen Account, auch sein YouTube-Kanal "Jamie's Food Tube" ist vertreten. Auch viele andere bekannte Küchenchefs instagrammen, darunter etwa Yotam Ottolenghi oder Alfons Schuhbeck. Es lohnt sich, nicht nur den berühmten Köchen zu folgen -sondern auch normalen Foodbloggern. Die sind oft mit viel Herz bei der Sache und liefern Tipps für das eigene Bundesland. Eine Übersicht über heimische Akteure findet man auf foodblogger.at.

Tripadvisor: Eigentlich handelt es sich um einen Webdienst, der Empfehlungen fürs Reisen liefert -basierend auf den Bewertungen anderer User. Jedoch lohnt es sich, nicht nur im Urlaub, sondern auch in der eigenen Heimat die Site und dazugehörige App zu nutzen. Da Tripadvisor über eine sehr lebendige Community verfügt und mehr als 60 Millionen aktive Mitglieder hat, finden sich sehr gute Tipps und verlässliche Bewertungen auf dem Portal. Durch die Gratis-App (erhältlich für iOS, Android und Windows-Phone) kann der Benutzer geortet werden und Empfehlungen für die Umgebung geliefert bekommen.

Weinkaufen: Der Gastronomiekenner Alexander Jakabb bringt seit Jahren das Buch "Weinkaufen im Supermarkt" heraus, das österreichische Supermarktweine unter zehn Euro bewertet. Sehr praktisch ist die kostenlose gleichnamige App (für iOS und Android), wo man je nach Supermarkt nachsehen kann, welcher Weiß-, Rot-, Süß-oder Schaumwein wie gut im Test abschnitt. Echt praktisch, wenn man im Supermarkt steht, wie immer kein Verkäufer vorhanden ist, der einen mit Tipps versorgen könnte, und eine preiswerte wie geschmackvolle Empfehlung braucht.

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