Nordkorea formuliert Bedingungen, CETA wird beschlossen, Lastwagen stürzt in die Thaya

Nordkorea formuliert Bedingungen, CETA wird beschlossen, Lastwagen stürzt in die Thaya

Was heute wichtig ist: Der Nachrichtenüberblick am 13. Juni 2018.

Kim formuliert Bedingung für Verzicht auf Atomwaffen

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat wenige Stunden nach Unterzeichnung der historischen Vereinbarung mit US-Präsident Donald Trump eine Bedingung für den geforderten Verzicht auf Atomwaffen formuliert. Die "Denuklearisierung" hänge vom Ende der Feindschaft ab, sagte Kim nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA. Trump sagte indes, die Einigung habe eine Atomkatastrophe verhindert. Der US-Präsident streute dem nordkoreanischen Führer über Twitter neuerlich Rosen. Er dankte ihm für den "wagemutigen ersten Schritt zu einer neuen hellen Zukunft" für sein Volk.

Nationalrat beschließt Handelsabkommen CETA

Der Nationalrat ratifiziert am Mittwoch das umstrittene transatlantische Handelsabkommens CETA. Zustimmung für den Pakt zwischen EU und Kanada ist nicht nur von der Koalition (und damit neben der ÖVP auch vom einstigen CETA-Gegner FPÖ), sondern auch von den NEOS zu erwarten. SPÖ und Liste Pilz halten dagegen und wollen erneut eine Volksabstimmung beantragen. Am Beginn der Sitzung steht eine Aktuelle Stunde auf dem Programm, den Titel "Neue Regierung, alte Politik: Freunderlwirtschaft statt Gerechtigkeit" hat die Liste Pilz vorgegeben. Am Nachmittag gelangt dann ein Dringlicher Antrag der NEOS zum Aufruf, mit dem sie eine Reform der Zentralmatura erreichen wollen.

Italienischer Europaminister Savona - Euro unverzichtbar

Der umstrittene neue italienische Europaminister Paolo Savona hat eine Kehrtwende mit Blick auf den Euro hingelegt. Der 81-jährige ehemalige Professor bezeichnete die europäische Gemeinschaftswährung am Dienstag als "unverzichtbar". Die Währungsunion müsse mit Reformen perfektioniert werden. Savona hatte den Euro einst einen "historischen Fehler" genannt. Zudem nahm er die Europäische Zentralbank ins Visier: Die Regeln der EZB müssten verändert werden, um die Währungsunion zu verbessern, erklärte Savona.

Milliardenschwerer Time-Warner-Kauf durch AT&T genehmigt

Die Übernahme des Medienkonzerns Time Warner durch den Telekomriesen AT&T ist trotz Widerstands der US-Regierung genehmigt worden. Der zuständige Richter Richard Leon entschied am Dienstag (Ortszeit) in Washington, dass der rund 85 Milliarden Dollar (72,09 Mrd. Euro) schwere Mega-Deal nicht gegen US-Wettbewerbsrecht verstoße. Zuvor hatten die Parteien in einem sechswöchigen Gerichtsprozess ihre Argumente vorgebracht - dass Unternehmen solche Auseinandersetzungen mit der US-Regierung wagen, kommt nur sehr selten vor.

Lastwagen von Brücke in die Thaya gestürzt

Ein Lastwagen ist am Dienstagabend während des schweren Gewitters von einer Brücke in Dobersberg in NÖ (Bezirk Waidhofen/Thaya) in die Thaya gestürzt. Zugfahrzeug und Anhänger seien in der Flussmitte zum Stehen gekommen, der Fahrer sei in der Kabine eingeschlossen worden, berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando in der Nacht auf Mittwoch. Wegen Diesel-Austritts seien Ölsperren errichtet worden. Weil sich der Gesundheitszustand des 39-jährigen Fahrers verschlechterte, konnte er von den Feuerwehren nicht gleich geborgen werden.

US-Familie hat 14 Söhne - keine Tochter

Wahrscheinlich ist es einfach Zufall: Für die frischgebackene Mutter Kateri Schwandt aus Lakeview (US-Staat Michigan) bleibt es erstmal beim Leben unter Männern. Vor zwei Monaten hat sie ihren 14. Sohn, Finley, auf die Welt gebracht. Der älteste seiner 13 Brüder ist 25 Jahre alt. Eine Tochter haben Kateri und ihr Mann Jay nicht. Statistisch gesehen sei die Wahrscheinlichkeit, 14 Mal einen Sohn und keine Tochter zu zeugen, gar nicht so gering, sagt Bernhard Herrmann vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik. Sie liege bei 1 zu etwa 16.000.

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