Jugend: Schönste Zeit, schlimmste Zeit

Jugend: Schönste Zeit, schlimmste Zeit

Die Jugend ist angeblich die schönste Zeit des Lebens. Sie kann aber auch verdammt anstrengend sein. Wer sich falsch entscheidet, hat seine Zukunft schon verspielt – ganz zu schweigen vom permanenten Stress mit Facebook, Snapchat und der Wirtschaftskrise. Was heißt es, heute Teenager zu sein? Und wie hält man das aus?

Zwei Bilder aus dem Herbst 2016, zwei Bilder von Jugend, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Das erste: Mika Mahringer, 14, Gymnasiast aus Wien, steigt auf sein Longboard, stößt sich zwei-, dreimal kräftig ab und verschwindet im herbstlichen Dunst am Donaukanal. In der Stunde davor hat er profil von seinem Leben erzählt, mit sanfter Stimme und scheuem Blick berichtet, was ihn beschäftigt, antreibt, aufregt. Die Kurzfassung: Programmiersprachen, ein anstehender Schulwechsel, Pfadfinder, Schwimmtraining, Gitarrespielen, Kirche, YouTube, Flüchtlinge, Geographietests. Arbeit, Zukunft, Leben. Man kann sich kaum vorstellen, dass all das Platz hat im Alltag eines 14-Jährigen. „Manchmal hab ich schon viel zu tun“, sagt Mika und hebt auf die Frage, ob er sich hin und wieder gestresst fühle, nur verständnislos die Schultern. Nein, wieso?

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Christian Rainer und Sebastian Hofer über die aktuelle Titelgeschichte

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