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Pixies, Fesch, Eels und Wanda
04/25/2014

Neue Alben: Pixies, Fesch, Eels und Wanda

profil unerhört. Die wichtigsten CDs der Woche

von Philip Dulle

Von Philip Dulle und Stephan Wabl

Fesch: Descent Into Greatness (Beatpop Records)

Wer seine Kapelle „Fesch“ nennt, setzt sich zunächst einmal einer delikaten Bringschuld aus. Doch die vier Schwiegersohn-tauglich gekleideten Herren überspringen mit ihrer Debüt-EP ihre selbsterrichtete Hürde graziös und machen ihrem Bandnamen alle Ehre. „Descent Into Greatness“ entzückt mit vier Stücken fein-beschwingtem Gitarrenpop, den man am besten im Cabrio beim Landausflug oder bei der Tweed-Fahrradrundfahrt in der Großstadt hört. (7.1/10) S.W.

Release-Show heute Abend (25.4.) im Rhiz in Wien!

Pixies: Indie Cindy (Rough Trade)

Man könnte es sich einfach machen: mit einer gehörigen Portion Früher-war-alles-besser-Geist, einer Flasche Rotwein und der verstaubten Vinyl-Version von „Doolittle“, oder sagen wir „Surfer Rosa“. Nichtsdestotrotz: Die Pixies haben nun ihr erstes Album seit 21 Jahren veröffentlicht, ohne Kim Deal, aber einer Mischung aus Rockdinosaurier-Verve und College-Geschrammel. Jugendbewegung war gestern, heute wird das Erbe verwaltet. (5.7/10) Ph. D.

Wanda: Schickt mir die Post (Problembär Records)

Das Wiener Label Problembär hat wieder eine feinen Fund im Dickicht der heimischen Musiklandschaft gemacht: Wanda. Der Problembär spricht etwas unglücklich von der „momentan wohl heißesten und meistdiskutieren jungen Band aus Wien“. Die Selbstbeschreibung der fünf jungen Herren mit Hang zum wohlklingenden Schabernack - „Popmusik mit Amore“ - trifft es da schon besser. Unabhängig aller Begleitwörter gilt jedoch als gesichert: Diese Band macht Freude! Debüt-Album im Herbst. (7.7/10) S.W.

Eels: The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett (Pias)

Liebe, Leidenschaft, Verlust: US-Songschreiber Mark Oliver Everett alias E ist ein virtuoser Geschichtenerzähler, der die kleinen und großen Lebenstragödien magisch anzuziehen scheint. Auf seinem neuen Album kehrt E, gebeutelt von aktuellen Lebensunannehmlichkeiten, zurück zu seinen entrückten Low-Fi-Wurzeln, lässt den Bluesrock der letzten Veröffentlichungen außen vor. „The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett“ ist ein Kleinod der großen Songwriterschule. Immer am Punkt, direkt in das Herz. (7.9/10) Ph. D.

profil-Wertung:
Von "0" (absolute Niederlage) bis "10" (Klassiker)

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