Traumforschung: Warum unsere Psyche die Botschaften des Unbewussten so dringend braucht

Traumforschung: Warum unsere Psyche die Botschaften des Unbewussten so dringend braucht

Nirgendwo sind wir so sehr wir selbst wie in unseren Träumen. Neue Erkenntnisse aus den lange verfeindeten Disziplinen Schlafforschung, Neurowissenschaft und Psychoanalyse zeigen, wie dringend der Mensch die Botschaften seiner Innenwelten braucht, um sich zu verstehen.

Regelmäßig wird einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Welt in seinen Träumen von einer Horrorvision heimgesucht: Vor der Tür von Stephen Kings Schreibmansarde wartet ein Psychopath mit einem Skalpell. Arbeitet der Autor nicht effizient genug, wird die Tür aufgebrochen. Bevor der Irre King jedoch verletzen kann, pflegt dieser schweißgebadet aufzuwachen.
Der Mensch ist ein Arbeitstier, auch im Schlaf. Rund ein Drittel seiner Traumwelten betrifft die Berufssituation, wie eine deutsche Umfrage kürzlich zeigte. Es folgen Reisen und Tote: In 22 Prozent aller Träume treten Verstorbene auf. „Wahrscheinlich, damit man sich verabschieden kann“, glaubt der in Wien lebende Hollywood-Regisseur Oliver Hirschbiegel, der im Traum immer wieder diese Art von Besuchen empfängt.

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