Valentinstag: Wie in der Liebe liegt vieles im Dunkeln

Valentinstag: Wie in der Liebe liegt vieles im Dunkeln

Nicht nur in der Liebe liegt vieles im Dunkeln, auch über die Herkunft der Valentinstagsbräuche gibt es die verschiedensten Erklärungen.

Der Patron der Liebenden dürfte zudem mit dem ganzen Rummel gar nichts zu tun haben, listet doch die für Heilige zuständige Vatikanische Kongregation nicht weniger als 17 Heilige Valentins auf - darunter auch einen aus Österreich.

Der mittelalterliche Glaube, dass die Vögel am 14. Februar, dem Valentinstag, mit der Paarung beginnen, ist die wahrscheinlichste Erklärung für die Verbindung des Namens Valentin mit den Liebenden. Eine andere Theorie beruft sich auf das normannische Wort Galantin, mit dem ein Frauenliebhaber bezeichnet wurde. Der "Galantin's-Tag" könnte sich mit einem V in den Valentinstag verwandelt haben.

Andere meinen den Ursprung des Valentinstages im christianisierten römischen Fest der "Lupercalia" entdeckt zu haben. Damals wurden die Namen junger Mädchen auf Zettel geschrieben und unter den Burschen ausgelost, wodurch diese auf einfache Art und Weise für das nächste Jahr - oder zumindest für das Fest - zu einer charmanten Begleitung kamen. Das Christentum übernahm diesen Brauch: In Frankreich, Belgien und England wurden seit Ende des 14. Jahrhunderts junge Paare durch das Los als Valentin und Valentine füreinander bestimmt und nach einem Geschenkaustausch für ein Jahr in einem verlobungsähnlichen Verhältnis verbunden.

In England hielt sich zur selben Zeit auch der Glaube, dass für sie oder ihn die erste Person des anderen Geschlechts, die man in der Früh des 14. Februar zu Gesicht bekommt, die einzige und wahre Liebe ist. Erst im 17. Jahrhundert entwickelte sich im angelsächsischen Raum der Brauch, an seinen Schatz selbst gebastelte Valentinskarten zu versenden. Bereits um das Jahr 1800 wurden die ersten kommerziellen Grußkarten hergestellt.