Architektur-Debatte: Einstürzende Neubauten

Ein Buch enthüllt die Pannen- und Pleitenbilanz der Wiener Stadtplanung in den vergangenen Jahrzehnten. Experten sprechen von einer längst notwendigen Abrechnung, die kritisierten Stadtplaner im Rathaus zucken die Schultern.

Wien hält, was es verspricht“, lautet der neue Slogan der Stadt Wien, der trotzig auf Plakatwänden der Bus- und Bim-Haltestellen prangt. Das Werbemotto scheint auf die Umfaller von Kanzler Alfred Gusenbauer gemünzt zu sein – doch hat die sozialdemokratische Hochburg Wien zumindest im Bereich der Architektur nicht sehr viel mehr Standfestigkeit als der SPÖ-Chef selbst bewiesen. Nicht nur der seitens der Stadt kaum reglementierte private Hochhausbau erregt hier Anstoß. Die Wiener Stadt- und Verkehrsplanung sieht sich auch sonst massiven Vorwürfen ausgesetzt, die seit Kurzem für Aufregung sorgen: „Spekulativer Bauboom“, „Planung im Nachhinein“, „Wie es uns gefällt“ und „Privatisierter Städtebau“ lauten die Kapitelüberschriften in einem Buch, das die prinzipielle Frage aufwirft: „Wer baut Wien?“

Zum Beispiel die Lasallestraße im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Vor knapp zwanzig Jahren wurde diese nach einem Leitbild der Architektengruppe Coop Himmelb(l)au als städtebauliche Achse definiert, die Wiens räumliche Entwicklung zur Donau und über diese hinaus bestimmen sollte.

Die Vision: Auf dem von den Österreichischen Bundesbahnen freigegebenen Areal des ehemaligen Nordbahnhofs sollte auf der stadtauswärts linken Seite der Lasallestraße eine durchlässige Bebauung mit hohem Wohnanteil entstehen, zur nachhaltigen Belebung des Quartiers. Parallel zur Lasallestraße war eine Grünachse für Fußgänger und Radfahrer durch das Innere der Baublöcke geplant – und an der Straßenfront eine durchgängige Geschäftszone unter Arkaden, mit Flanierbereichen und Alleen, welche die Verbindung von der Innenstadt über die Praterstraße zur Donau hin in einen urbanen Boulevard mitten in dem sozial eher unterprivilegierten Quartier des zweiten Bezirks verwandeln sollte.

Was dann jedoch auf dem knapp 700 Meter langen und 200 Meter breiten Erschließungsareal in den Jahren zwischen 1989 und 2003 realisiert wurde, hat kaum mehr etwas mit den hochtrabenden Visionen der Wiener Stadtplaner zu tun. Die Investoren erkannten auf Anhieb das Potenzial des zwischen U-Bahn und Donauufer-Autobahn verkehrsmäßig optimal erschlossenen Standorts für großmaßstäbliche Büroimmobilien und errichteten vier Superblocks von jeweils rund 150 mal 150 Metern. Die vorgesehene Durchmischung mit 500 Wohnungen blieb ebenso auf der Strecke wie die angepeilten Geschäfte und Gastronomiebetriebe. Übrig blieben Niederlassungen heimischer und ausländischer Konzerne wie OMV, IBM oder der Bank Austria Creditanstalt.

Pleitenkrimi. Und selbst als Business-Standort war der Lasallestraße auf Dauer kein Erfolg beschieden. Die sich gegenüber ihrem Umfeld verschließenden Bürokomplexe, die fehlende Infrastruktur und die sechsspurige Fahrbahn mit 50.000 Autos pro Tag erwiesen sich als wenig reizvoll. Kurz nachdem der letzte Baublock, die Telekom-Austria-Zentrale, bezogen war, wurde der erste der Bürobauten, die IBM-Niederlassung, bereits wieder aufgegeben. Auch die OMV soll demnächst abwandern, und ein Kinozentrum mit 2200 Sitzplätzen steht seit Jahren leer.

Autor des streckenweise wie ein Krimi zu lesenden Führers durch Wiens Pleiten, Pech- und Pannenplanungen mit dem provokanten Titel „Wer baut Wien?“ ist der freiberufliche Raumplaner Reinhard Seiß, 37, der seit vielen Jahren für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die „Süddeutsche Zeitung“, die „Neue Zürcher Zeitung“ oder „Die Presse“ schreibt und Dokumentarfilme für ORF, arte oder 3-Sat produzierte. Einzelpublikationen zu aktualisieren, zu bündeln und damit seiner „Betroffenheit als Fachmann und Bürger“ Nachdruck zu verleihen, nennt er als Beweggrund für das Buch.

Betroffen macht auch ein anderes Prestigeprojekt der Wiener Planung, die Gasometer City im Südosten der Stadt, ein bis Anfang der neunziger Jahre unattraktives Gebiet zwischen den Autobahnen A 4 und A 23 (Südosttangente). Mit der geplanten Verlängerung der U-Bahn-Linie U3 bis Simmering wurde das öde Gewerbe- und Industrieareal verkehrsmäßig enorm aufgewertet. Gleichzeitig sollten die vier leer stehenden denkmalgeschützten Gasometer-Türme – Ikonen der Industriearchitektur vom Ende des 19. Jahrhunderts – neu genutzt werden. In den hohen Türmen hatte sich im Verlauf von zehn Jahren eine international beachtete Partyszene etabliert.

Ob die von vielen geforderte Nutzung der vier überdimensionalen Backsteinzylinder als Kunst- beziehungsweise Sportveranstaltungszentrum ökonomisch machbar gewesen wäre, sei dahingestellt. Die Stadt Wien mit dem Wiener Wirtschaftsförderungsfonds als Eigentümer der Gasometer präferierte aber von Anfang an den vermeintlich wirtschaftlich sicheren Mix aus Wohnungen, Büros und Einkaufsstraßen. Statt auf einen Wettbewerb setzte die Stadt auf die medienbewährte Berufung von Stars der Architektenszene. Coop Himmelb(l)au und der Franzose Jean Nouvel durften je einen Turm neu gestalten, Manfred Wehdorn – er hatte das Projekt Gasometer City denkmalschützerisch abgesegnet – den dritten und der Lokalmatador Wilhelm Holzbauer den vierten Turm.

Kein Strahl Sonne. Der Pragmatiker Holzbauer machte seinem Ärger über das Projekt schon bald medienwirksam Luft: Er hätte sich viel bessere Nutzungen vorstellen können, als Apartments zu bauen, die keinen Strahl Sonne bekämen, polterte er. Auch die Bauträger waren von der Eignung der Gasometer für Wohnzwecke nicht restlos begeistert. Sowohl die Stadterneuerungs- und Eigentumswohnung-GesmbH (SEG) als auch die Wohnbauvereinigung für Privatangestellte hätten angeblich „erst auf Drängen“ des damaligen Wiener Wohnbaustadtrats Werner Faymann „das Wagnis auf sich genommen, sein Prestigeprojekt zu unterstützen“, vermutete Sabine Gretner, Architektin, Gemeinderätin und Planungssprecherin der Grünen, gegenüber Reinhard Seiß. Die dritte Baugesellschaft, die Gesiba (Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft), musste vermutlich nicht lange überzeugt werden, da sie als Teil der Wiener Holding in Gemeindebesitz ist.

Flop mit Shopping-Mall. Die Planungs- und Baugeschichte der Gasometer wurde von einer aufwändigen PR-Kampagne begleitet, mit Slogans wie „Die Stadtautobahn führt bis vor die Tür“ und Hinweisen auf die Nähe des Erholungsgebiets Prater, das allerdings von den Gasometern aus nur zu erreichen ist, wenn man ein Gewerbegebiet, eine U-Bahn-Remise, die Ost-Autobahn und den Donaukanal überquert.

Zur besseren Nutzung der geschaffenen Fläche wurden das Wiener Stadt- und Landesarchiv sowie ein Studentenheim einquartiert. Die äußerst günstigen Preise auch für Eigentumswohnungen konnten sich Kritiker wie die Architekturpublizistin Liesbeth Waechter-Böhm nur damit erklären, dass wirtschaftliche Kriterien kurzerhand ausgeblendet worden seien.

Als echter Flop erwies sich die Shopping-Mall, die alle vier Gasometer-Türme miteinander verbindet. Die ersten prestigeträchtigen Betriebe verließen den Standort schon nach wenigen Monaten, Diskonter aus Textil-, Schuh- und Lebensmittelbranche bewahrten das Einkaufszentrum vor noch drastischeren Verlusten. Der Pleasure Dome, ein Unterhaltungszentrum mit Kinos und Restaurants, gestaltet von Architekt Rüdiger Lainer, blieb ebenfalls weit hinter dem erhofften Publikumserfolg zurück.

Wie schon bei anderen Großprojekten hatten namhafte Planungsbeamte bereits im Vorfeld Skepsis gehegt – und diese auch an zuständiger Amtsstelle deponiert. Für das Erdberger Mais etwa, ein Gewerbegebiet im dritten Bezirk, wurden die städtebaulichen Leitbilder, wie sie in den regelmäßigen Stadtentwicklungsplänen (STEPs) festgeschrieben waren, laut dem inzwischen pensionierten ehemaligen Leiter des Referats für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Georg Kotyza, „von der Politik nie eingehalten“. Ein anderer Planungsbeamter, der ebenfalls inzwischen pensionierte Klaus Steiner, erinnert sich, dass Einwände der zuständigen Fachabteilung aufgrund der Beteiligung des Architekten Hans Hollein nicht mehr gefragt gewesen seien.

Die Berufung auf klingende Architektennamen bei umstrittenen Projekten ist keine Wiener Erfindung. In Innsbruck bekam die irakisch-britische Stararchitektin Zaha Hadid den Zuschlag für eine in der Bevölkerung bekämpfte Sanierung der denkmalgeschützten Seilbahnanlage auf die Innsbrucker Nordkette.

Auch international gibt es zahlreiche einschlägige Beispiele: von Frank O. Gehrys Bilbao-Guggenheim bis zum französischen Megabahnhof Eurolille von Rem Koolhas, dessen „Hingabe an die realen Schrecken des heutigen Städtebaus“ das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bewunderte. Koolhas selbst kommentierte die Problematik zynisch-larmoyant: „Architekten sind in einer ähnlichen Lage wie Geiseln bei einer Entführung, die unter einem Pistolenlauf an der Schläfe zu Hause anrufen und sagen müssen, dass alles in Ordnung sei.“

In Österreich waren solche Fragen lange irrelevant, weil namhafte Architekten bis in die achtziger Jahre hinein ohnehin vor allem von Aufträgen einer einzelnen Bank (der damaligen Zentralsparkasse) und des katholischen Kirchenbaus lebten.

Eine Wende brachte in Wien der umtriebige Bürgermeister Helmut Zilk, der Stars der heimischen Architektenszene wie etwa Roland Rainer, Hans Hollein, Gustav Peichl und Wilhelm Holzbauer zu Kamingesprächen bat. Dort durften sie ihre Ideen zur Wiener Architektur und Stadtplanung präsentieren, und Zilk stellte sich hinter heikle Projekte, wie das von Bürgerinitiativen angefeindete Haas-Haus gegenüber dem Stephansdom.

Zur Qualifizierung der Planungspolitik soll in Wien der „Fachbeirat für Stadtplanung und Stadtgestaltung“ beitragen, der aus zwölf Mitgliedern besteht und alle Abweichungen vom Flächenwidmungs- und Bebauungsplan abzusegnen hat. Problematisch dabei ist – so die Rathaus-Opposition –, dass die Mitglieder ehrenamtlich arbeiten und daher kaum Zeit dafür aufwenden, „sich in einzelne Projekte zu vertiefen“ (Grün-Gemeinderätin Sabine Gretner), es keine nachvollziehbaren Juryprotokolle und damit keine Veröffentlichung der Ergebnisse gebe.

Interessenkonflikte. Noch schwerer wiegt laut dem Ex-Planungsbeamten Georg Kotyza, „dass die Fachleute im Beirat traditionell zu den meistbeschäftigten Auftragnehmern der Wiener Stadtplanung zählen“. Insbesondere entstehe ein Interessenkonflikt für jene Architekten, die, so kritisiert auch Seiß, parallel zu ihrer Tätigkeit als jeweilige Beiratsvorsitzende mit bedeutenden Projektaufträgen betraut wurden, wie Hans Hollein, Wilhelm Holzbauer und Manfred Wehdorn.

Kaum ein anderes Thema ist in Wien so heftig umstritten wie Hochhausbauten, was Seiß in der Kapitelüberschrift „Planung im Nachhinein“ zusammenfasst. Als der Gemeinderat 2002 endlich ein Wiener Hochhauskonzept beschloss, waren seit Anfang der neunziger Jahre bereits 20 Türme gebaut und weitere 30 genehmigt.

Dabei hatte man schon 1972 den Architekten Hugo Potyka mit einer Studie über Lage, Höhe und Aussehen möglicher Wiener Hochhäuser beauftragt. Politisch abgesegnet wurden seine Vorschläge nie. Knapp zwei Jahrzehnte später durften das Team Coop Himmelb(l)au und das Büro Synthesis Kriterien für Hochhäuser ausarbeiten und wiesen auf deren Bedeutung für die Bildung von urbanen Subzentren hin. Auch dieses Konzept blieb ohne Folgen, obwohl sich bereits damals (1991) abzeichnete, dass ein Hochhausboom auf Wien zukommen würde. Hannes Swoboda, von 1988 bis 1996 SPÖ-Planungsstadtrat, wollte sich als Wolkenkratzerkönig verewigen.

Erst 2002, nachdem die geplanten Türme am Bahnhof Wien-Mitte zu Protesten der FPÖ geführt hatten und die Unesco drohte, den Weltkulturerbe-Status der Wiener Innenstadt aufzuheben, verabschiedete die Stadt ein diesmal nicht von Architekten, sondern von Rathausplanern erstelltes Selbstbeschränkungskonzept. Der neue Planungsstadtrat Rudolf Schicker erklärte einige Hochhäuser seiner Amtsvorgänger Swoboda und Bernhard Görg – gegen die er freilich als Gemeinderat nicht protestiert hatte – zum „Problemfall“.

Kritiker ätzen, dass das Konzept erst realisiert wurde, als der Hochhausboom ohnehin zu Ende ging. 600.000 Quadratmeter Büroflächen seien in Wien derzeit ungenutzt, behauptet Seiß, auch aufgrund der günstigen Bedingungen, die Investoren in Wien vorfinden. Schlecht ausgelastet seien beispielsweise der Florido Tower im 21. Bezirk und der Galaxy Tower im zweiten Bezirk, der 2002 um sechs Geschoße aufgestockt wurde. Dass Investoren weiterhin bauten, hängt mit hoch dotierten ausländischen Rentenfonds zusammen, die ihre Gelder in Wiener Hochhausprojekten wie dem Millennium Tower oder dem Saturn Tower parken.

Auch gegen ein Projekt in Wien-Meidling erhob die Unesco Einspruch. Als Planungsstadtrat Schicker stolz einen 120 Meter hohen Turm mit Hotel und Einkaufszentrum vorstellte, erfuhren Mieter, dass ihre Wohnungen dem Hochhaus weichen sollten. Erst nachdem auch hier die Unesco (von Wiener Architekturkritikern gern als Verhinderin progressiver Stadtplanung gegeißelt) die Nähe des Klotzes zum Weltkulturerbe Schönbrunn angeprangert hatte, schrumpfte der Turm auf die Hälfte – und musste prompt neue Nutzer finden, ärgert sich Planerpensionist Kotyza über „fehlende Zielvorgaben“.

Erst vergangene Woche wurde nach stürmischer Debatte im Wiener Gemeinderat ein neues „höchstes Hochhaus“, geplant von Stararchitekt Dominique Perrault, mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP abgesegnet. Grün-Gemeinderätin Gretner erboste sich darüber, dass die Gebäudehöhe kurz vor der Beschlussfassung um 20 Meter erhöht wurde. SP-Gemeinderätin Karin Schrödl meinte, das würde man mit freiem Auge ohnehin nicht erkennen.

Fast nirgendwo in Europa und selbst in den USA nur selten werden privaten Hochhausplanern so wenig Auflagen gemacht wie im sozialdemokratischen Wien. In den USA, recherchierte Seiß, wird genau festgelegt, welche Gegenleistungen ein Investor für die Anrainer wie auch für die Öffentlichkeit erbringen muss, wenn er höher als ortsüblich bauen will. In Rotterdam und München existieren ähnliche Vorgaben.

Sackgasse der Selbstzufriedenheit. In 18 Kapiteln wirft das Buch „Wer baut Wien?“ einen kritischen Blick auf die Stadtplanung der vergangenen Jahrzehnte, darunter auch die Einkaufszentren und der Grüngürtel. Die kritisierten Stadtplaner reagierten halbherzig: Der zuständige Stadtrat etwa vermisst „vollständige Themendarstellung“ und das Verstehen von „politischen Planungsprozessen“ (siehe Statement von Planungsstadtrat Rudolf Schicker).

Der Doyen der österreichischen Architekturkritik, Friedrich Achleitner, sieht im Vorwort des Buches unerschöpfliche Themen behandelt, die deshalb nur Skizzen bleiben könnten. In der Lesbarkeit liege die Stärke dieser fokussierten Vermittlung, aber auch die Schwäche des Buches: Es mangle den Beiträgen gelegentlich an Balance. Der Architekturhistoriker Christian Kühn empfiehlt den Stadtplanern, endlich zu erkennen, dass eine Stadt Kritiker braucht, um nicht in der Sackgasse der Selbstzufriedenheit zu enden.

Der Erfolg jedenfalls gibt dem Buch Recht. Dass die erste Auflage von „Wer baut Wien?“ in wenigen Wochen vergriffen war und inzwischen die zweite ausgeliefert wurde, zeigt, dass den Wienern selbst das Planungsdilemma nicht gleichgültig ist, betreffe es nun die Umgehung von Baubestimmungen bei den ausufernden Einkaufszentren an den Stadträndern oder die angeblichen „Nehmerqualitäten“ eines Planungsbeamten, von denen, so der frühere Vorsitzende des Kontrollausschusses im Gemeinderat, Günter Kenesei, alle gewusst hätten, „bis hinauf zum jeweiligen Stadtrat“. Die magistratsinterne „Lösung“ dieses Problems warf jedenfalls ein Licht auf Wiener Usancen: Der Beamte ging vorzeitig in den Ruhestand, seine Magistratsabteilung wurde aufgelöst und auf andere Abteilungen aufgeteilt. Die Rathauskorrespondenz vermeldete lakonisch eine „Neuorganisation der Wiener Flächenwidmungsabteilungen“.

Von Horst Christoph