Dumm gelaufen

Österreichs scheidender EU-Kommissar Franz Fischler bezeichnete die „Knittelfelder“ in der FPÖ als „schlicht dumm“. Da hört sich jetzt aber alles auf.

Strache: Na, bist du deppert!
Stadler: Eben nicht!
Schnell: Mei Mama hat ja immer gsagt: Dumm ist nur, wer Dummes tut.
Strache: Dem zeig ma’s, dem damischen Bauernschädel.
Schnell: Und dann hat s’ a no was mit ana Schachtel Pralinen gsagt, aber des hab i mir net dermerkt.
Stadler: Eine geharnischte Presseaussendung muss her!
Strache: I hab scho was gschrieben.
Stadler: Zeig! Mhm ..., mhm ..., ja. Gfallt ma gut. Aber „Verräter“ schreibt ma net mit drei „r“.
Strache: Ah, klar! Seit dieser geistfeindlichen neuen Rechtschreibung bin i ganz Ding.
Schnell: I kenn des.
Stadler: Dafür ghört „Nestbeschmutzer“ mit „tz“. Und bei „Staatsfeind“ is ein „a“ zu wenig und ein stummes „h“ zu viel. Und bei ...
Strache: Äh ... Und wenn ma ihn einfach anrufen?
Stadler: Ja, genau! Wir rülpsen ins Telefon und legen dann auf, so wie früher bei der SJ!
Strache: Der Nachteil is nur, dass des kana mitkriegt.
Schnell: Wir könnten auf Lautsprecher schalten.
Strache: I waaß net ... Fallt uns net was Besseres ein?
Stadler: A Volksbegehren?
Strache: Stimmt! Mir verlangen de Abberufung von dem Alm-Öhi!
Stadler: Aber er geht ja sowieso.
Strache: Echt? Damit will uns de feige Sau sicher nur zuvorkumman.
Stadler: Irgendwas müss ma doch tun können ...
Schnell: I hab’s: I schimpf ihn „Lumpi“! Des wird für a Aufsehen sorgen, was?
Strache: Na, bist du deppert!

Rainer Nikowitz & Florian Scheuba lesen aus "Wer, wenn nicht er?"
am 7. 11., 20 Uhr, im Audimax Uni Wien