Interview: „Manchmal kann ich mich nicht beherrschen“

Der deutsche Schriftsteller Martin Walser über sein jüngstes Buch „Meßmers Reisen“, Boris Becker und Pete Sampras, seine Lotto-Leidenschaft und seine Unfähigkeit, in politischen Debatten zu schweigen.

profil: Wie fühlt man sich, wenn einem – so wie Ihnen an Ihrem Wohnort am Bodensee – schon zu Lebzeiten ein Reiterdenkmal aufgestellt wird?
Walser: Ich weiß ja nicht, wie sich Friedrich der Große oder irgendein Kaiser Wilhelm gefühlt hat, aber auf jeden Fall nehme ich an, dass die Hofbildhauer ihre Objekte billigenswerter dargestellt haben. Ich habe mir das Denkmal jedenfalls nie angeschaut.
profil: Aber es steht doch in Überlingen, wo Sie leben.
Walser: Ja, aber ich gehe dort, wo es steht, nicht mehr hin. Ich habe extra meinen Friseur gewechselt, damit ich da nicht mehr vorbeikommen muss. Wenden Sie das einmal umgekehrt auf sich selbst an: Sie würden auch nicht mehr hingehen.
profil: Warum?
Walser: Der Bildhauer, der es gemacht hat, ist ein Künstler der Groteske, der Satire und sanft-böswilligen Übertreibung. Der Haupteinfall der Plastik ist ja, dass der Reiter – also ich – Schlittschuhe trägt statt Stiefel mit Sporen. In dem Prospekt, den der Künstler mir geschickt hat, steht, dass er diese trage, weil der Walser auch oft auf Glatteis gekommen sei. Es war ein eindeutig politisches Moment, an das er da erinnern wollte. Aber er ist für mich eigentlich uninteressanter als der Stadtrat von Überlingen, der das Denkmal in Auftrag gegeben hat. Da wohnt man 30 Jahre in einer Stadt, und dann stellen sie einfach so etwas auf. Wäre ich Bürgermeister gewesen, ich hätte den, um den es da geht, wenigstens einmal angerufen.
profil: Wollten Sie Ihr Leben an der Peripherie nie gegen ein Großstadtleben eintauschen?
Walser: Bewusst will ich überhaupt nichts. Etwas ergibt sich, ich gebe nach und versuche dann, mit dem, was passiert ist, auszukommen. Ich habe noch nie irgendwo leben wollen. In einem gewissen Alter habe ich mir eingebildet, ich müsste nach Berlin ziehen. Mein Freund Uwe Johnson hat mir damals immer die Montagsausgabe des Berliner „Tagesspiegel“ geschickt, wo die Immobilien drin waren. Ich habe mir dann immer eine Villa mit Türmchen, altem Baumbestand und dreitausend Quadratmetern Grund an einem See ausgesucht. Uwe hat ein Foto davon gemacht und es mir geschickt. Auf diese Weise haben wir so getan, als würden wir hinziehen. Dabei ist es geblieben. Es war ein Spiel, das Johnson ernster genommen hat als ich. Man weiß ja nicht, wie man sich mitspielt. Offenbar haben wir keine Wahl.
profil: Sie sind ja bekannt als einer, der gern spielt. Haben Sie diese Woche schon ein Los gekauft?
Walser: Nein, aber ich spiele Lotto. Ich habe immer irgendetwas gespielt: Roulette, Süddeutsche Klassenlotterie ... Jetzt bin ich auf der Schwundstufe des Lotto angekommen.
profil: Gewinnen Sie ab und zu?
Walser: Eher nicht. Das heißt aber natürlich, dass ich umso eher gewinnen werde.
profil: Wie kommen Sie denn darauf?
Walser: Ich habe jahrelang Süddeutsche Klassenlotterie gespielt, weil man mir erzählt hat, dass mein Großvater auf seinem kleinen abgelegenen Hof das auch getan hat. Ich dachte, dass ich das weiterführen muss. Wenn die Wahrscheinlichkeitsrechnung überhaupt noch einen Sinn hat, dann ist doch jetzt ein Gewinn fällig.
profil: Auf welche Zahlen setzen Sie denn beim Lotto?
Walser: Immer auf die gleichen, seit ich vor vier Jahren die Süddeutsche Klassenlotterie aufgegeben habe. Ich setze auf Zahlen, die ich nicht besonders schätze. Früher beim Roulette-Spielen glaubte ich immer alles zu wissen und habe souverän auf ganz bestimmte Zahlen gesetzt. Beim Ausfüllen der Lotto-Scheine bevorzuge ich eine Zahlenwahl, die weder ästhetisch-figürliche noch akustische Qualität hat. Ich nehme eine möglichst unansehnliche, wüste Zahlenfolge, die ich selber nicht begreife.
profil: Was ist eigentlich aus Ihrem angekündigten Umzug nach Österreich geworden, von dem Sie vor eineinhalb Jahren im Zuge der Debatte um Ihren Roman „Tod eines Kritikers“ gesprochen haben?
Walser: Das war eine Panikreaktion. Es wäre kein Umzug, sondern eine Flucht gewesen. Wenn die Debatte damals so weitergegangen wäre, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ sie eröffnet hatte, und wenn mich nicht – das muss ich jetzt leider so pathetisch sagen – der Zuspruch der Leser gehalten hätte, hätte ich nicht in Deutschland bleiben können. Ich wäre abgehauen, und da bietet sich bei mir Vorarlberg an, das ja auch wegen der Sprache zu meinen Seelenbezirken gehört.
profil: Damals hat sich „FAZ“-Herausgeber Frank Schirrmacher geweigert, Ihren Roman, in dem es um den vermeintlichen Mord an einem jüdischen Star-Literaturkritiker geht, vorabzudrucken. In einem öffentlichen Brief erklärte er, Ihr Buch sei „eine Abrechnung mit Marcel Reich-Ranicki“, und warf Ihnen das Spiel mit antisemitischen Klischees vor. Hat Sie der Skandal seither bedauern lassen, dass Sie das Buch geschrieben haben?
Walser: Überhaupt nicht. Ich bin immer noch jeden Tag sehr froh darüber. Ich hätte es auch noch länger aufschieben können, aber irgendwann hätte ich es schreiben müssen. Ich musste die Anspannung lösen und bin glücklich, dass ich das Zeug jetzt los bin. Der Anlass, der mich damals übermäßig interessiert hat, war die Machtausübung eines einzigen Kritikers über das Medium Fernsehen. Es gibt ja überhaupt keinen Zweifel, dass seit 1945 niemand so viel Macht als Literaturkritiker erworben und organisiert hat wie Marcel Reich-Ranicki. Eine solche Machtausübung kann man sich natürlich auch gefallen lassen, aber mir ging das allmählich auf die Nerven. Das Medium Fernsehen selbst ist so imperialistisch: Dieses Monopolisierende, dieses In-Beschlag-Nehmende, dieses Allein-selig-Machende, dieses Verurteilungsmächtige, das alles reizt einen dazu, sich seelisch wehren zu müssen.
profil: Haben Sie unter diesen Vorzeichen nicht vorhergesehen, dass man Ihnen vorwerfen würde, in Ihrem Buch mit Reich-Ranicki abrechnen zu wollen?
Walser: Nein. Das kann man ja auch nicht, wenn einem der Lektor und der Verleger, damals noch Siegfried Unseld, vor der Veröffentlichung wortwörtlich sagen, dass eine Beleidigungsabsicht nicht erkennbar sei. Das ist alles nur entstanden, weil Herr Schirrmacher so entschieden hat.
profil: Und warum hat er so entschieden?
Walser: Dass es da nicht nur um mich gegangen sein kann, sieht man doch schon an dem offenen Brief. Die „FAZ“ hat vorher sieben oder acht meiner Bücher vorabgedruckt. Schirrmacher hätte mich auch anrufen und sagen können: „Herr Walser, das müssen Sie verstehen. Wir können das aus dem und dem Grund nicht vorabdrucken.“ Stattdessen entscheidet er sich für die Veröffentlichung eines skandalisierenden Artikels unter den scheußlichsten Bedingungen. Er wollte einen Skandal machen. Jedem Medienmenschen ist das verständlich.
profil: 1998, nach Ihrer Rede in der Frankfurter Paulskirche, in der Sie von der „Instrumentalisierung von Auschwitz“ zur „Moralkeule“ gesprochen haben, warf man Ihnen „geistige Brandstiftung“ vor. Dazu kam 2002 der Antisemitismus-Vorwurf. Vom Gewissen der Nation zum Skandalautor: Tut das nicht besonders weh?
Walser: 1998 warf man mir vor, ich würde nicht die richtige Sprache verwenden und Allgemeines privatisieren, aber der Antisemitismus-Vorwurf ist eine Erfindung von Herrn Schirrmacher. Es ist besonders grotesk, weil ich gesehen habe, dass es völlig egal ist, was man über die Jahre gemacht und geschrieben hat, wenn es irgendjemandem plötzlich in den Kram passt, einen solchen Vorwurf zu äußern.
profil: Ist Ihnen Machtausübung per se verdächtig?
Walser: In meinem letzten Buch „Meßmers Reisen“, aus dem ich auch in Wien lesen werde, gibt es den Satz: „Macht wird immer ausgeübt über andere. Trotzdem gibt es immer noch Leute, die Macht haben wollen.“
profil: Sie sagen darin aber auch, dass die Mächtigen nie wissen, was sie tun.
Walser: Ich glaube, dass die Mächtigen im Genuss der Machtausübung naiv sind. Macht ausüben heißt, jemandem anderen etwas antun, wofür man sich nicht rechtfertigen muss.
profil: Einen positiven Umgang mit Macht über andere gibt es dann überhaupt nicht?
Walser: Natürlich weiß ich, dass jeder in einem gewissen Umfang Macht ausübt. Ich bin Vater, und ich denke zurück, wie ich von meinen Kindern nicht habe abhalten können, was mir in der Wirklichkeit passiert ist. Objekt einer Machtausübung zu sein heißt auch, in seinem Selbstbewusstsein geschädigt zu werden. Das macht einen ängstlich gegenüber denen, deren Selbstbewusstsein man zu pflegen hätte. Es kann sein, dass du die Fähigkeit verlierst zu glauben, dass es deinen Kindern besser gehen kann als dir, und dann wirst du böse gegen die Kinder.
profil: Haben Sie es trotzdem gut gemacht als Vater?
Walser: Als Macht ausübender Vater war ich nicht besonders gut. Ich glaube nicht, dass es einen Vater geben kann, der nicht furchtbar wird für seine Kinder. Er bietet Schutz an, und dann beutet er diesen Schutz aus. Das Einzige, was ich mir nicht vorzuwerfen habe, ist, dass ich ein Erzieher gewesen wäre. Das war ich nie, das wollte ich nie sein. Ich wusste immer, das gibt es gar nicht.
profil: Drei Ihrer vier Töchter schreiben. Haben Sie ihnen je davon abgeraten?
Walser: Wie kommen Sie denn auf so was? Ich habe gejubelt. Die haben ja angefangen, ohne mich zu fragen, aber irgendwann habe ich es gemerkt. Mit einer von ihnen habe ich nachts um zwei, drei noch geredet und zu ihr gesagt: „Du schreibst. Und jetzt gehst hinauf und holst es.“ Dann habe ich es gelesen und wirklich gestaunt. Ich war glücklich. Es gibt ja nichts Schöneres.
profil: Als das Schreiben?
Walser: Nein, Kinder zu haben, die auf die gleiche Weise scheitern wollen wie der Vater. Wenn ein 17-, 18-jähriges Mädchen solche tollen Sätze schreibt, ist man glücklich. Erst später denkt man: Warum schreiben die solche Sätze? Du weißt doch warum. Trivial formuliert: Glückliche Menschen schreiben nicht.
profil: Man hat Sie als Schriftsteller einmal als „Unterlegenheitsspezialisten“ bezeichnet. Sind Sie mit dem Prädikat einverstanden?
Walser: Ich finde das nicht besonders glücklich. Wenn man auf die soziologische Sprache ausweicht, kann man immer alles sagen, und es heißt doch nichts. Ich habe einmal darüber geschrieben, wie uninteressant Boris Becker wird, wenn er ein Tennisspiel gewonnen hat, und wie interessant, wenn er eines verliert. Sein Gesicht wird dann erzählerisch. Als Becker Anfang der neunziger Jahre zum ersten Mal gegen Pete Sampras gespielt hat, habe ich noch schneller bemerkt als er, dass da sein Gott erschienen war: Sampras war nicht nur schön, er war auch wach, geschmeidig und noch schneller. Seine Bewegungen waren nicht so aufwandsbetont und kein bisschen protzig. Boris hat gesehen, wie die gestundete Zeit am Horizont erschienen ist, und ist als Person sehr interessant geworden: maulend, fletschend, Schläger werfend, die Form verletzend. Es macht Leute interessant, wenn ihr Selbstbewusstsein angefochten wird. Es muss nur ein Pete Sampras kommen: Dann ist in jedem Sieger ein Verlierer.
profil: Gibt es auch für Sie als Schriftsteller eine solche Pete-Sampras-Erfahrung?
Walser: Das glaube ich nicht. Bei uns wird auf dem Platz nicht gezählt. Ich will es einmal so sagen: Als der junge Peter Handke mit dem szenebeherrschenden Anspruch eines Pete Sampras auftauchte, habe ich polemisch reagiert. Seine Gedichte waren nicht so toll, seine Stücke auch nicht. Aber als er 1978 „Das Gewicht der Welt“ veröffentlicht hat, war ich begeistert und habe ihn als tief Verwandten erlebt. Seither habe ich nie mehr aufgehört, ihn zu schätzen. Ich habe keinerlei Sportkonkurrenz mehr ihm gegenüber.
profil: Aber denkt man nicht manchmal: Hätte ich das doch geschrieben!
Walser: Das gibt es, aber das ist doch etwas Schönes. Als Arnold Stadler auftauchte und ich seine ersten beiden Bücher las, dachte ich mir: Ja, das möchte ich geschrieben haben.
profil: Und der Gedanke: „So was Tolles könnte ich nie schreiben“?
Walser: Etwas, wovon man weiß, dass man es nie schreiben könnte, weiß man auch nicht so zu schätzen. Da kommt keine Begeisterung auf. Es zeigt doch: Das bin ich nicht, das will ich auch gar nicht sein. Wenn ich aber etwas geschrieben haben möchte – wie Hürlimanns „Tessinerin“ –, dann bin ich froh, dass es das gibt. Es ist insgesamt eine Hilfe und hält mich am Leben.
profil: In „Meßmers Reisen“ heißt es einmal: „Das Alter ist ein Zwergenstaat, regiert von jungen Riesen.“ Denken Sie viel übers Alter nach?
Walser: Ich bin schon alt genug, aber ich mag darüber nichts sagen. Ich soll nicht versuchen, klug zu sein in etwas, was ich noch nicht hinter mir habe. Ich hoffe, ich habe mich bisher der Äußerungspflicht über das Alter entzogen. Ich habe gerade ein Buch darüber geschrieben, das noch in diesem Jahr erscheint. Über das Alter und über den Tod, über Geburt und über die Liebe kann man sagen, was man will – es ist müßig. Man hat noch nie etwas Gültiges dazu gesagt. Man kann es nur erzählen. Das Einzige, was eine gewisse bisher noch nie widerlegte Richtigkeit hat, habe ich 1994 einmal geschrieben: „Wer ein Jahr jünger ist, hat keine Ahnung.“
profil: In „Meßmers Reisen“ ist viel die Rede davon, dass Ihnen auch das Gegenteil Ihrer Meinungen immer plausibel erscheint.
Walser: Dazu habe ich einen Satz, den ich dauernd vor mich hinsage: „Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr.“
profil: Trotzdem hatten Sie immer ein starkes Bedürfnis, öffentlich – vor allem auch politisch – Stellung zu beziehen.
Walser: Alles, was ich mache, mache ich öffentlich. Ich will mich nicht verstellen müssen. Ich will möglichst weit gehende Sätze publizieren – wie in „Meßmers Reisen“ –, um dann festzustellen, ob es nur mir so geht oder anderen auch. Wenn ich einen Satz vorlese wie „Kein Freund mehr außer dem Auto, seit der Hund tot ist“ und ich dieses Wiedererkennungslachen im Gesicht der Leute sehe, dann weiß ich, dass ich nicht allein bin. Das ist der ganze Sinn, warum man publiziert.
profil: Politisch haben Sie zuletzt im März des Vorjahres eine Erklärung für Schröders Irak-Kurs unterschrieben. Halten Sie
das für Ihre Verpflichtung als Schriftsteller?
Walser: Es gibt keine Verpflichtung. Manchmal kann ich mich einfach nicht beherrschen. Wenn hierzulande für den Krieg im Irak Stimmung gemacht wird, provoziert mich das natürlich.
profil: Ihre politischen Statements entspringen der Unfähigkeit, sich zurückhalten zu können?
Walser: Ich wäre so froh, wenn ich mich da beherrscht haben würde – zeitlebens. Aber ich habe es nie geschafft und basta.
profil: Soll das heißen, Sie wollen sich nicht mehr politisch äußern?
Walser: Ich hoffe jedes Mal, es war das letzte Mal. Es wäre viel besser gewesen, ich hätte letztes Jahr nicht unterschrieben. Nicht, weil ich anderer Meinung bin, aber die Einbildung, dass man dadurch irgendetwas bewirkt, ist müßig. Ich beherrsche mich eben nicht, aber ich darf mir wünschen, ich hätte nie etwas unterschrieben, sondern immer nur geschrieben.
profil: Es ist ziemlich überraschend, das aus Ihrem Mund zu hören.
Walser: Ich habe schon in den sechziger Jahren einen Aufsatz mit dem Titel „Engagement als Pflichtfach für Intellektuelle“ geschrieben, in dem ich mich genau darüber lustig gemacht habe. Wenn das, was man unterschreibt, mit dem, was man schreibt, zu wenig zu tun hat, dann sollte man das Unterschreiben möglichst bleiben lassen.
profil: Haben Sie den Eindruck, dass das bei Ihnen der Fall ist?
Walser: Nicht, was das Thema Machtausübung angeht. Ich bin auch froh, dass ich über Auschwitz und über den Vietnam-Krieg Aufsätze geschrieben habe. Das war mir schon wichtig. Aber in dem aktuellen Dienst, der einem so abverlangt wird, ist man nur Medienzulieferer.
profil: Was heute passiert, ist Ihnen nicht mehr so wichtig?
Walser: Nach dem Irak-Krieg? Da bin ich Konsument. Aber natürlich habe ich das Bedürfnis, das Gesamte zu begreifen. In meinem Buch „Meßmers Reisen“ ist diese Existenz-Vermessung wenigstens versucht.