Interview: „Rasende Machos“

Alice Schwarzer über Gerhard Schröders Männlichkeitswahn, Angela Merkels mädchenhafte Sachlichkeit, militante Hausfrauen und die feministischen Lehren aus der deutschen Wahl.

profil: Haben viele Deutsche im letzten Moment Angst bekommen, eine Frau zu wählen?
Schwarzer: Ja, es sieht ganz so aus. Über zwei Millionen sind von der CDU/CSU abgewandert – also keineswegs nur jene, die der FDP ihre Stimme gegeben haben, um eine schwarz-gelbe Koalition zu stärken. Es ist offensichtlich so manchem Konservativen schwer gefallen, für eine Kanzlerin zu votieren. 87 Jahre nach Erringung des Frauenstimmrechts scheint in Deutschland die Zeit noch immer nicht reif für eine Frau an der Staatsspitze.
profil: Schröder kann sich das offenbar auch nicht vorstellen. Wie haben Sie seinen Auftritt am Wahlabend empfunden?
Schwarzer: Der hatte etwas Surreales. Obwohl die CDU/CSU knapp einen Prozentpunkt mehr Stimmen errang als die SPD, gebärdete sich Schröder wie der Wahlsieger. Die Deutschen hätten entschieden, dass er weiter Kanzler bleiben solle, denn niemand außer ihm sei „in der Lage, eine stabile Regierung zu stellen“. Nach sieben Jahren an der Macht scheint Schröder derart im Machtrausch zu sein, dass er einen totalen Realitätsverlust hat.
profil: Sie beschreiben das wie ein Krankheitsbild …
Schwarzer: Es ist tatsächlich krank, was wir hier erleben. Der kommt ja gar nicht mehr runter. Schröder scheint Opfer seines selbstgerechten Männlichkeitswahns. Die ganze Republik hüstelt schon verlegen. Auch die vielen Männer, die ihren Verstand noch beisammen haben, werfen ihm immer gedehntere Blicke zu und sind befremdet. Nur die SPD macht den ganzen Wahnsinn noch mit. Gruselig.
profil: Könnten Frauen sich diese Art von Anmaßung erlauben?
Schwarzer: Würde eine Frau sich so benehmen – sie wäre erledigt. Für immer.
profil: Warum haben eigentlich die SPD und die Grünen keine Frauen als Spitzenkandidaten hervorgebracht? Frauen scheinen sich in konservativen Parteien öfter an die Spitze durchzubeißen.
Schwarzer: Die Frage stellt sich für Deutschland ebenso wie für Österreich. Kann es sein, dass die ehemaligen Arbeiterparteien noch männerbündlerischer sind als die bürgerlichen? Vielleicht ist auch das Selbstbewusstsein der bürgerlichen Frauen bei den Konservativen solider.
profil: Warum sollte es das sein?
Schwarzer: Weil bürgerliche Frauen oft einen privilegierten Hintergrund haben, einen allgemeinen gesellschaftlichen Vorteil, eine Klassenfrage eben.
profil: Was für ein Frauenbild haben Schröder und Fischer? Sind die beiden typisch für ihre Generation, die 68er?
Schwarzer: Beide sind Machos alter Prägung, Stichwort Kaminzimmer und Cohibas. Da schulden die beiden Jungs einander nichts. Schröder und Fischer haben in der Berliner Republik eine Männerbündelei wieder hoffähig gemacht, die man vor der rot-grünen Regierung für gestrig gehalten hatte. „Frauen“ ist in der Berliner Republik zum Unwort der Saison geworden.
profil: Zeigt sich das auch in der Partnerwahl der beiden?
Schwarzer: Es ist ja unübersehbar, dass weder Schröder noch Fischer gewohnt sind, mit Frauen auf gleicher Augenhöhe zu verkehren. Gerade diese Männergeneration hat einfach zu viel abzurechnen mit den lästigen Feministinnen ihrer Generation. Das sehen wir auch an ihren – ständig wechselnden – Frauen. Die werden auch nicht zufällig immer jünger.
profil: Aber Frau Schröder-Köpf war doch kein Hausmütterchen, sondern eine berufstätige Frau …
Schwarzer: Ja, das war sie, aber das ist lange vorbei. Als der Kanzler vor acht Jahren eine zwanzig Jahre jüngere Journalistin und allein erziehende Mutter geheiratet hat, haben wir uns gesagt: Schick! Das ist ja, nach all den Old-Fashion-Boys, mal endlich ein modernes Kanzlerpaar, so wie in England Tony Blair und seine Frau Cherie, die erfolgreiche Juristin. Und dann waren wir sehr überrascht, als Frau Schröder-Köpf ihren Beruf aufgegeben hat. Das mag man für ein paar Jahre sogar noch verstehen: Wenn man den Kanzler heiratet, hat man viel zu tun. Aber man muss daraus doch nicht gleich eine Ideologie machen! Aber sie hat ja nicht nur ihren Beruf aufgegeben, sondern ist seither eine militante Hausfrau, eine 24-Stunden-Supermutter.
profil: Sie hat immerhin eine Accessoire-Linie für Hunde entworfen.
Schwarzer: Ja. Wir sehen zu unserer unendlichen Verblüffung: Der sozialdemokratische Noch-Kanzler verkörpert mit seiner Hausfrauengattin das Ehemodell von gestern. Und die konservative Kandidatin lebt das Modell von morgen. Sie führt eine partnerschaftliche Ehe mit einem international anerkannten Wissenschaftler.
profil: Ist das überhaupt politisch wichtig?
Schwarzer: Selbstverständlich. Es zählen nicht nur die Parteiprogramme, die leider nur zu oft Papier bleiben. Es zählt auch das Gelebte. Und zurzeit wirbelt das bei uns die Fronten durcheinander.
profil: Muss eine Frau Politik für Frauen machen, damit eine Feministin sie wählen kann?
Schwarzer: Das ist in der Tat ein Spagat für eine Kanzlerkandidatin: Einerseits muss sie gerade als Frau beweisen, dass sie auch von Wirtschaft oder Krieg und Frieden etwas versteht. Andererseits erwarten die Frauen zu Recht ein Bekenntnis von ihr. Aber eine Politikerin, die sich mit Frauenfragen befasst, wird umgehend in die Frauenecke abgeschoben.
profil: Darf man etwa einer Außenministerin vorwerfen, dass sie sich nicht für Kinderbetreuungsplätze einsetzt?
Schwarzer: Eigentlich ist es ja ganz sympathisch, wenn ein Politiker etwas von der großen und der kleinen Welt gleichzeitig versteht. Aber dass das immer nur für Politikerinnen gelten soll, ist natürlich fad.
profil: Geht Merkel mit diesen Fragen anders um, weil sie aus dem Osten kommt? Haben Frauen aus dem Osten eine andere Definition von Feminismus?
Schwarzer: Ja, die Physikerin Merkel hat eine typische Ostbiografie. Dass sie bis 1989 von der DDR geprägt wurde, spielt eine entscheidende Rolle für ihren Weg und ihr Verhalten. Da hatten die Frauen zwar auch die doppelte Schicht, also Beruf und Familie, und kannten die gläserne Decke – aber die war höher als im Westen. Hinzu kam zumindest die theoretische Behauptung der Gleichberechtigung.
profil: Wird Merkels Karriere anderen Frauen etwas nützen?
Schwarzer: Das werden wir erst erfahren, wenn sie Kanzlerin wird – trotz des rasenden Machos Schröder und der lauernden Männerbünde in ihren eigenen Reihen.
profil: Doris Schröder-Köpf meinte im Wahlkampf, Merkel könne die Probleme von Müttern nicht aus persönlicher Erfahrung nachvollziehen. Hat sie nicht Recht damit, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eines der Hauptprobleme für Frauen im Alltag ist?
Schwarzer: Natürlich ist das eines der Hauptprobleme von Müttern. Es wäre allerdings schön, wenn es endlich auch mal ein Problem für Väter würde – und wenn Vater Staat auch seinen Anteil übernähme. Aber das war ja nicht der Punkt bei der Einmischung von Frau Schröder-Köpf. Die Kanzlergattin hat der Kanzlerkandidatin ganz persönlich ihre Kinderlosigkeit vorgeworfen. Und das ist nun wirklich 19. Jahrhundert! Wenn nicht gar deutsches Mutterkreuz. Es ist bedrückend, dass der Kanzler das TV-Duell nicht genutzt hat, um sich bei Frau Merkel dafür zu entschuldigen. Im Gegenteil, er hat noch eines draufgesetzt und seiner Frau für diese Sprüche eine öffentliche Liebeserklärung gemacht. Und noch bedrückender ist, dass die SPD-Frauen dazu nicht nur geschwiegen, sondern die Kanzlergattin zum Teil auch noch verteidigt haben, wie zum Beispiel Familienministerin Renate Schmidt.
profil: Es scheint ein unterschwelliges Misstrauen zwischen Müttern und kinderlosen Frauen zu geben. Warum?
Schwarzer: Das ist eine künstliche Spaltung. Denn niemand hat sich seit Beginn der Siebziger so sehr um die Probleme der Mütter gekümmert wie die kinderlosen Feministinnen. Die ganze Kinderladenbewegung in den siebziger Jahren, der Kampf um Ganztagskrippen und Ganztagsschulen wird bis heute stärker von Nicht-Müttern geführt, weil diese schlicht mehr Zeit haben. Auch deswegen empfand ich den Angriff auf die Kanzlerkandidatin als besonders niederträchtig.
profil: War Ihre Kinderlosigkeit eine bewusste Entscheidung?
Schwarzer: Ja, ich habe sie gelassen mit Ende zwanzig, Anfang dreißig getroffen. Und ich habe sie nie bereut. Nicht nur, weil ich sehr viel mit Kindern zu tun habe, von Freundinnen und Nachbarn, sondern auch, weil es sonst „Emma“ nicht gäbe. Und insgesamt scheint mir die Existenz von „Emma“ sinnvoller als ein Kind mehr von Alice Schwarzer – sinnvoller auch für viele Mütter und Kinder.
profil: Wird man es eher als Mutter oder als Kinderlose schaffen, als Politikerin Erfolg zu haben?
Schwarzer: Wie Frauen es machen – sie machen es verkehrt. Als Mütter haben sie weniger Zeit für Karriere und Politik, als Ledige müssen sie sich die Kinderlosigkeit vorwerfen lassen.
profil: Wie kann man die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch zu einem Männerproblem machen? Sie sagten in einem profil-Interview einmal: „Mädels, kein Mensch gibt Privilegien freiwillig ab!“
Schwarzer: Es gibt das Modell des Elterngelds, wie in Schweden. Ein Jahr lang werden 80 Prozent des Gehalts an Vater oder Mutter gezahlt – natürlich mit einem oberen Limit bei Spitzengehältern. Das würde so manchem Mann sein bestes Argument wegnehmen, das lautet: „Es tut mir so leid, aber du musst zu Hause bleiben, weil ich viel mehr Geld verdiene.“ Noch besser wäre es, das Elterngeld an die Bedingung zu binden, dass es zu gleichen Teilen beansprucht wird.
profil: Heidi Klum, Claudia Schiffer – warum platzen prominente Frauen derzeit alle öffentlich vor Mutterglück?
Schwarzer: Meine kluge amerikanische Kollegin Susan Faludi, die Autorin von „Backlash“, hat mal geschrieben: Die heutigen Trendstories sind eine moderne Form der Predigt. Eine Art Beschwörung, wie es sein sollte, nicht wie es ist. So lässt es sich erklären, dass in Zeiten der sinkenden Kinderfreudigkeit in den Medien andauernd runde Bäuche und glückliche Mütter abgebildet werden. In Deutschland ist dieser flammende Mutterschaftswahn, glaube ich, noch schlimmer als in allen anderen europäischen Ländern.
profil: Am Erfolg der FDP lässt sich ablesen, dass es vielen Deutschen leichter fiel, einen schwulen Spitzenkandidaten zu wählen als eine Frau. Ist das nicht eigenartig, wo doch die Frauenbewegung um so vieles älter ist als die Schwulenbewegung?
Schwarzer: Nein, das ist gar nicht eigenartig. Denn die männliche Homosexualität ist eigentlich nur der Gipfel der Männerbünde. Dass Männer so weit gehen, dass sie nur noch Männer lieben können, finden Männer heutzutage im Allgemeinen eher schmeichelhaft – sofern sie nicht gerade homophob sind.
profil: In der Homosexualität schließt der Männerklub also alle Luken nach außen – und wird völlig autark?
Schwarzer: So ist es. Wir haben in Deutschland gesehen, dass die Coming-outs bekannter Politiker ihnen nicht sichtbar geschadet und manchmal sogar genützt haben. Es ist kein Zufall, dass es in der Politik keine einzige homosexuelle Frau gibt, die es sich erlauben hätte können, sich zu outen.
profil: Für Lesben gelten andere Maßstäbe als für Schwule?
Schwarzer: Völlig andere. Vor Jahren hat man versucht, eine der interessantesten konservativen Politikerinnen, Annette Schavan, mit dem Gerücht zu vernichten, sie sei homosexuell. Und das wäre auch gelungen – wenn es gestimmt hätte.
profil: Aber es gibt doch auch eine Lesbenkultur, von K. D. Lang bis Ellen de Generes, die das Lesbentum aus der Verschwitztheit befreite.
Schwarzer: In der Akzeptanz von Homosexualität oder Bisexualität ist unendlich viel passiert, bis hin zur Homoehe. Eine wahre Sexrevolution. Doch in den Machtsphären wollen die herrschenden Männerbünde die nicht zulassen – und schon gar nicht die frauenorientierten Frauen.
profil: Beobachten Sie auch, dass gerade erfolgreiche, mächtige Frauen wieder bewusst ihre Weiblichkeit zelebrieren? Madonna ließ sich unlängst in der britischen „Vogue“ als Hausfrau und glückliche Landsitzmutter ablichten.
Schwarzer: Madonna ist bisher noch jeder Mode gefolgt, das beobachte ich seit Langem mit einer gewissen kritischen Distanz – bei aller Sympathie für den starken, individuellen Weg, den sie geht.
profil: Aber warum haben gerade prominente, reiche, unabhängige Frauen so etwas nötig?
Schwarzer: Könnte es sein, dass Madonna sich durch private Demut für ihre öffentliche Stärke entschuldigt? Etwa bei ihrem Ehemann, der wahrscheinlich kein so starker Regisseur ist? Die moderne Frau, die in die Welt hinausgegangen ist, hat gern ein schlechtes Gewissen. Oder sie fürchtet, man könnte ihr die Weiblichkeit und das Begehrtwerden absprechen. Frauen haben, wenn sie tüchtig sind und vielleicht sogar mehr Geld verdienen als Männer, offenbar den Drang, beweisen zu wollen, dass sie trotzdem „ganz Frau“ geblieben sind, was immer das heißen mag.
profil: Und wie beweisen sie das?
Schwarzer: Indem sie Frauen spielen. Mit den Wimpern klimpern. Am besten aber durch einen demonstrativen Mutterbauch oder High Heels, die zeigen: Ich kann keine großen Schritte machen, ich tripple bloß.
profil: Angela Merkel sagte in einem „Emma“-Interview, dass sie sich „in einem für mich ungewohnten Maß auch öffentlich zu meinem Frausein bekannt“ habe. Klingt das nicht so, als ob man sich fürs Frausein schämen müsse?
Schwarzer: Nein, das klingt eher nach Taktik. Als Frau hat sie eine mädchenhafte Sachlichkeit, die ich eher sympathisch finde. Und nie wirkte sie äußerlich so schwach wie zu Beginn des Wahlkampfs, als sie auf ihre Berater gehört hatte und plötzlich wie ein Transvestit dick geschminkt und in Apricot auftrat. Da sah sie wie verkleidet aus. Das hat sie aber zum Glück nach ein paar Wochen gemerkt.
profil: Und zu sich selbst zurückgefunden?
Schwarzer: Sie hat das Ruder herumgeworfen und tritt nun wieder nüchtern und würdig auf. Frau Merkel verbringt sichtbar mehr Zeit mit Nachdenken als mit Schminken. Und das begrüße ich bei einer Politikerin. Sie ist ja kein Model. Frau Merkel zeigt uns, dass wir berufstätigen Frauen nicht alle Models sein müssen. Einmal im Jahr erlaubt sie sich, in Bayreuth in rosa Taft aufzutreten. Und wenn ihr das Spaß macht: bitte schön!
profil: Über Verona Pooth, vormals Feldbusch, wollen Sie wahrscheinlich nicht sprechen. Was haben unsere Töchter da für Role-Models?
Schwarzer: Na ja, Ihre Töchter müssen ja nicht die „Bunte“ lesen, die können auch die „Emma“ lesen. Die Menschen sind nicht blöd, und zum Glück gibt es heute sehr verschiedene Role-Model-Angebote. Zu Feldbusch stelle ich bloß fest: Ich hätte nicht gedacht, dass auch der Stephansdom käuflich ist. Von der Kirche hätte ich ein bisschen Charakter und Integrität erwartet.
profil: Eine Frau hat in Berlin in einer Kunstaktion Merkel-Plakate mit Alice Schwarzers Gesicht überklebt. Warum sind Sie eigentlich selbst nie in die Politik gegangen?
Schwarzer: Ja, ich habe davon gehört. Witzig! Aber ich liebe meinen Beruf, ich bin sehr gerne Journalistin. Gleichzeitig habe ich immer den Schulterschluss mit engagierten Politikerinnen aller Parteien gesucht. Aber eine Frau wie ich würde es in einer Partei noch nicht mal zur Kassenwartin bringen. Dafür bin ich viel zu anarchistisch. Und dabei wird es bleiben.

Interview: Angelika Hager, Sibylle Hamann

Alice Schwarzer, 62, ist seit über 30 Jahren Deutschlands Paradefeministin bar jeder Konkurrenz. Eine Begegnung mit der französischen Philosophin Simone de Beauvoir in Paris, die später im Buch „Wegbereiterin und Rebellin“ verarbeitet wurde, prägte die junge Journalistin nachhaltig. Mit der Aktion „Ja, ich habe abgetrieben“, bei der Schwarzer 1970 prominente Frauen auf dem „Stern“-Cover versammelte und die Fristenlösung einforderte, mutierte die Feministin zur Buhfrau der Nation. Ihre Wut kanalisierte sie 1975 mit „Der kleine Unterschied – und seine großen Folgen“. Das Buch wurde zum Bestseller, mit den Tantiemen gründete sie 1977 „Emma“ – die erste feministische Publikumszeitschrift. Die Autorin zahlreicher Bücher und Virtuosin medialer Aufmerksamkeit verstörte im Vorwahlkampf die Linke, indem sie mit der konservativen Kandidatin Angela Merkel sympathisierte und die Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf öffentlich für ihr „rückschrittliches Frauenbild“ attackierte.