Literatur: Science und Fiction

Die wichtigsten Romane zum Thema Zeitreisen mit teils wissenschaftlichem Hintergrund.

1895: H. G. Wells veröffentlicht den Roman „Die Zeitmaschine“ . Noch bevor sich die Wissenschaft des Themas ernsthaft angenommen hat, lässt Wells seinen Helden durch die Zeit reisen – und muss das spätere Konzept der Raumzeit in sehr laienhafter Weise bereits vorausgeahnt haben.

1955: Isaac Asimov schreibt sein Buch „The End of Eternity“ , das 1967 unter dem Titel „Das Ende der Ewigkeit“ auf Deutsch erscheint. In dem Science-Fiction-Werk geht es um das Eingreifen in den Verlauf der Geschichte in verschiedenen Jahrhunderten. Bis kommenden Sommer soll eine Filmversion des Romans fertig gestellt werden.

1967: Philip K. Dick entwirft in „Counter Clock Word“ eine Welt, in der die Zeit zurückläuft – wodurch allerlei Absurditäten entstehen und die Prinzipien von Ursache und Wirkung durcheinander geraten. Freilich stellt dieses Szenario ziemlich exakt das Gegenteil einer Zeitreise im physikalischen Sinn dar, weil Zeit im Grunde in gar keine Richtung läuft.

1985: Carl Sagan verfasst den Roman „Contact“ , der später mit Jodie Foster verfilmt wird. Sagan beschreibt dabei eine Zeitreise durch ein Wurmloch – und kooperiert mit dem theoretischen Physiker Kip Thorne, der sich mit dem wissenschaftlichen Hintergrund von Sagans Geschichte auseinander setzt.

1999: Michael Crichton publiziert das Buch „Timeline“ , dessen Filmversion Ende vergangenen Jahres in den amerikanischen Kinos startete. Per Quantentechnologie und Wurmloch findet in dem Roman eine Zeitreise statt – und zwar in die Vergangenheit, nämlich ins Frankreich des 14. Jahrhunderts. Crichton ließ sich dabei teils von Arbeiten des US-Physikers Michio Kaku inspirieren.