Serie zum 150. Geburtstag von Sigmund Freud: „Sigi, mein Gold“ - Wer war Freud?

Jubiläum. Muttersohn, Despot, Genie, Atheist und notorischer Frauenmissversteher: Am 6. Mai wird der 150. Geburtstag von Sigmund Freud begangen. Neue Briefe, Bücher und Zeitzeugenberichte belegen, wie eng das Privatleben des Vaters der Psychoanalyse mit seinen Lehren verflochten war.

Berggasse 19. Eine italienische Schulklasse fegt lauthals durch jene Räumlichkeiten, in denen eine der drei großen narzisstischen Kränkungen der Menschheit stattgefunden hat. Nach Nikolaus Kopernikus’ nachmittelalterlicher Revision des überkommenen Weltbilds, wonach die Erde Zentrum des Universums sei, und Charles Darwins Nachweis, dass der Mensch keineswegs von Gott geschaffen wurde, war Sigmund Freud der Überbringer jener Botschaft, die das Konzept vom freien Willen des Individuums zertrümmerte. Die Motivation für seine „Forschergewohnheit“ erklärte Freud mit seinem Drang, „dem Ich nachzuweisen, dass es nicht einmal Herr im eigenen Haus, sondern auf kärgliche Nachrichten angewiesen bleibt von dem, was unbewusst in seinem Seelenleben vorgeht“.

Das Seelenleben von Sigmund Freud selbst war lange Zeit ein geradezu heiliges Tabu. Rund um den 150. Geburtstag des Sohnes des chassidischen Wollhändlers Jacob Freud aus dem mährischen Freiberg erscheinen nun aber praktisch wöchentlich neue Biografien und Erinnerungen, die sich vorzugsweise der kuscheligen Privatisierung des Seelenrevolutionärs widmen. So erfahren wir etwa, dass Freud Karfiol hasste; Dreiteiler, vorrangig aus maßgemachtem Tweed, liebte und stets auf korrekte Kleidung achtete; seine sechs Kinder häufig mit den Worten „Na, wie geht’s den kleinen Affen?!“ zu begrüßen pflegte – möglicherweise als Reverenz an Charles Darwin. Mindestens viermal pro Woche brauchte Freud Rindfleisch, möglichst mit verschiedenen Saucen. Er war von starkem Suchtverhalten bezüglich seines Zigarrenkonsums geprägt, den er auch bei fortgeschrittenem Gaumenkrebs nicht unter Kontrolle bekam – was manche als Erklärung dafür sehen, dass Freud das Prinzip Sucht nur marginal untersuchte.

Mit der Vermenschlichung der Ikone wird die Dechiffrierung von Freuds Gedankenwelt erleichtert. Denn die Theorien und Thesen der Psychoanalyse sind unlösbar mit Freuds privatem Erlebnis- und Erfahrungsschatz verbunden. Das Klischee vom Muttersöhnchen Freud ist inzwischen durch zahllose Fakten zu belegen. Freud selbst sah in der überbordenden Liebe seiner Mutter Amalia das Fundament seiner späteren Karriere.

„Sigi, mein Gold“ nannte sie ihren Schatz, den sie den übrigen sechs Geschwistern eindeutig vorzog, was Freuds „Conquistadorentemperament“ schon früh ausprägte. Dieses wiederum stattete ihn ausreichend mit „Kühnheit“ für seine Berufung aus, „am Schlaf der Menschheit zu rütteln“, wie Peter Gay Freud in seiner inzwischen zum Klassiker avancierten Biografie zitiert.

Nackte Mutter. Mit vier hatte Gold-Sigi seine Mutter erstmals nackt gesehen, wie er seinem Brief-Intimus Wilhelm Fließ im Zuge seiner Selbstanalyse 1897 berichtete: „Meine Libido gegen matrem ist erwacht, und zwar aus Anlass der Reise mit ihr von Leipzig nach Wien, auf welcher ein gemeinsames Übernachten und die Gelegenheit, sie nudam zu sehen, vorgefallen sein muss.“

Im Kern wird hier bereits der viel zitierte „Ödipuskomplex“ skizziert. Als Erstgeborener mit fünf Schwestern und zwei Brüdern, wobei Amalia Freuds zweiter Sohn Julius im Alter von knapp einem Dreivierteljahr 1857 starb, hatte Freud beste Voraussetzungen für eine starke ödipale Prägung. Der „Königsweg ins Unbewusste“, wie Freud die Traumdeutung ursprünglich nannte, war vorgezeichnet – und in der Folge nie von Freuds persönlicher Biografie zu trennen.

„Freuds Psychoanalyse und ein Witz haben eines gemeinsam“, schreibt der Schweizer Freud-Biograf Peter Schneider: „Sie lassen sich nicht zusammenfassen. Wer über die Pointe lachen will, muss zuvor den ganzen Witz hören.“ Wer sich eine Vorstellung vom psychoanalytischen Denken machen wolle, müsse sich „mit den Problemen beschäftigen, die Freud dazu antrieben, seine Theorie zu erfinden“.

Freud war überzeugter Atheist. Religiöse Bräuche wie das Einhalten der jüdischen Feiertage wurden in seinem stets von miefiger Armut geprägten Elternhaus von Freuds Vater Jacob – vor allem nach der Übersiedlung von Freiberg nach Wien 1860 – sukzessive abgeschafft. Ob aus Nachlässigkeit oder mit Absicht, bleibt im Dunklen. Die Geringschätzung, ja Verachtung der Religion zieht sich durch Freuds gesamtes Werk – sei es, dass er in der Zwangsneurose und den ihr eigenen Abwehrformen Analogien zur Praxis der Religionsausübung fand; sei es, dass er die Religion als eine dem individuellen Wahn verwandte kollektive Illusion kritisierte. 1927 trieb er seinen Religionspessimismus in dem Werk „Die Zukunft der Illusion“ auf die Spitze.

Kokain-Einfluss. Seiner Frau Martha, geborene Bernays, Tochter eines Bankrotteurs aus Hamburger Oberrabbiner-Familie, hatte Freud gleich am Anfang der Ehe das Feiern des Sabbats streng untersagt. Die Mutter seiner sechs Kinder arrangierte sich willfährig mit dem patriarchalischen Regiment von „unserem teuren Oberhaupt“, wie sie ihren Ehemann vor Fremden gerne bezeichnete. Die Leidenschaft, die durch die räumliche Trennung in der vierjährigen Verlobungszeit den Briefwechsel dominierte, schien bald verflogen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stand Freuds verbale Liebestrunkenheit in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts häufig unter dem Einfluss von Kokain, mit dem er in dieser Zeit immer wieder experimentierte. Biografin Eva Weissweiler geht in ihrer neuen Familien-Saga „Die Freuds“ sogar so weit, der Ehe nach der Geburt des sechsten Kindes Anna 1895 den sexuellen Stillstand zu attestieren. Aus dieser Annahme schließt sie auch, dass Freud, wie immer wieder angenommen wurde, ein Verhältnis mit seiner unverheirateten Schwägerin Minna Bernays unterhielt, die im Alter von 33 Jahren in der Berggasse zwei Zimmer bezog. Inge Scholz-Strasser, die Direktorin des Freud-Museums und Autorin des demnächst erscheinenden Essays „Freud und die Frauen“, hegt massive Zweifel an dieser Annahme: „Ich kenne keine einzige authentische Quelle, die dieses Verhältnis belegen würde. Dass unverheiratete Tanten in den Familienverband integriert wurden, war damals durchaus üblich.“

Martha litt zunehmend an Erschöpfungszuständen durch die knapp hintereinander liegenden Schwangerschaften, während Freud sich unbändiger Reiselust hingab. Dass die allein stehende Minna ihren Schwager dabei häufig begleitete, erscheint durchaus plausibel.

Martha war neben der Kindererziehung vor allem dazu angehalten, Freud „das Elend des Alltags“ vom Leib zu halten – eine Aufgabe, die schon seine Mutter Amalie trotz der beengten Verhältnisse in der Wohnung auf der „Mazzesinsel“, wie die vorrangig von jüdischen Einwanderern bewohnte Wiener Leopoldstadt genannt wurde, zu seiner vollsten Zufriedenheit bewältigt hatte.

Obwohl in der Salonkultur der Wiener Moderne mit Künstlerinnen und Journalistinnen wie Lina Loos und Milena Jesenská ein emanzipierter und selbstbestimmter Frauentypus heranwuchs, war Freuds Frauenverständnis durchaus konservativ. Nur Anna, der letzten seiner drei Töchter, erlaubte er eine Ausbildung, allerdings nur zur Volksschullehrerin, nicht, wie sie es gewünscht hätte, zur Ärztin.

Bei der Gründung der Psychoanalytischen Vereinigung kam es zu heftigen Debatten, ehe das erste weibliche Mitglied aufgenommen wurde: Melanie Hilferding, eine der ersten promovierten Ärztinnen der Monarchie.

Manischer Forschergeist. In Wahrheit lebte Freud als Einzelgänger mit Familienanschluss. Das Ausleben seines manischen Forschungsgeists stand auf seiner Prioritätenskala an oberster Stelle. Seine ständige Erkundungslust hatte den Hochbegabten sogar zu einem verbummelten Studenten der Medizin werden lassen. Denn nichts langweilte ihn mehr als die Wiederholung von tradierten Erkenntnissen. Welche Disziplin er jedoch beim Betreten von Neuland aufbringen konnte, beweisen Thema und Methode seiner ersten wissenschaftlichen Arbeit 1875. Noch als 19-jähriger Medizinstudent war er nach Triest gereist, um dort an der Zoologischen Station eine Studie über männliche Flussaale durchzuführen. 400 männliche Aale präparierte Freud im mühseligen Alleingang, um nachzuweisen, dass die sexuelle Differenzierung dieser Tiere nicht von vornherein festgelegt ist.

Rund um Freuds 150. Geburtstag am 6. Mai wird dem Mann, der „es so verstand, im leichtesten Plauderton das Tiefste zu sagen“, so sein Schüler Isidor Sadger im lange verschollenen und jetzt erstmals veröffentlichten Manuskript „Persönliche Erinnerungen“ aus dem Jahr 1930, jene Anerkennung zuteil, um die er zeit seines Lebens kämpfte. Zwar verspürte Freud bereits in der Frühphase seines Schaffens eine diebische Vorfreude darauf, dass „die Biografen sich einmal plagen werden“ und er es ihnen nicht zu leicht machen wolle. Zugleich war er von der oft frustrierenden Resonanz auf seine Arbeiten zutiefst verunsichert. Von der mit 1900 fälschlicherweise um ein Jahr vordatierten „Traumdeutung“, die Freud als sein „opus magnum“ erachtete und die in der Forschung inzwischen als Fundament der Psychoanalyse gilt, wurden im Jahr ihres Erscheinens nicht mehr als 351 Exemplare verkauft. Um 1902 endlich die lang ersehnte außerordentliche Professur zu erlangen, musste Freud eine seiner Patientinnen, die Baronin Maria Ferstel, um Intervention bitten. Als ihn der positive Bescheid des Ministeriums ereilte, schreibt Freud bitter-ironisch an den Berliner HNO-Spezialisten Wilhelm Fließ, mit dem ihn zwischen 1887 und 1904 eine für manche Biografen bedenklich intensive, weil homoerotisch gefärbte Brieffreundschaft verband: „Die Rolle der Sexualität ist plötzlich von Sr. Majestät anerkannt, die Bedeutung des Traums vom Ministerrat bestätigt und die Notwendigkeit einer psychoanalytischen Therapie der Hysterie mit 2/3 Majorität im Parlament durchgerungen.“

Intensive Briefe. Warum Freud sich an den Numerologen und Obskurtheoretiker Fließ, der die Beschaffenheit der Nase als bestimmend für das menschliche Sexualverhalten klassifizierte, mit derartiger Verve klammerte, konnten die zahlreichen Freud-Biografien bis heute nicht schlüssig aufklären. 1904 zerbrach die Freundschaft aufgrund inhaltlicher Differenzen. Das jähe Ende langjähriger Beziehungen zieht sich wie ein Leitmotiv durch Freuds Biografie. Vor Fließ hatte sich Freud von seinem finanziellen und wissenschaftlichen Förderer Josef Breuer abgewandt, einem Internisten und Modearzt der jüdischen Großbourgeoisie, der sich auf Hysterie-Fälle spezialisiert, das Prinzip der Hypnose erweitert und Freud mit den Berichten über die „talking cure“ (Redekur, Anm.) seiner Patientin Anna O. (Berta Pappenheim, Anm.) entscheidende Wegweiser zur Psychoanalyse geliefert hatte. 1895 erschien die Gemeinschaftsarbeit „Studien über Hysterie“. Der spätere Begründer der Individualpsychologie, Alfred Adler, und der Schweizer Psychoanalytiker C. G. Jung, den Freud jahrelang seinen „Kronprinzen“ nannte, zählten in Folge zu den prominentesten Abtrünnigen der „Zentralsonne“.

Menschen verbrauchen. So beschrieb Isidor Sadger in seinen „Persönlichen Erinnerungen“ Freuds Position in der 1902 begründeten Psychologischen Mittwochsgesellschaft, die 1908 in die Psychoanalytische Vereinigung überführt wurde.

Freud, so der 1942 nach Theresienstadt verschleppte und dort verstorbene Geniezeuge Sadger, „hatte immer einen wahren Heißhunger nach neuen Menschen, die er dann freilich, wenn sie verbraucht waren, mit gleicher Leichtigkeit wieder abstieߓ.

Das psychoanalytische Erklärungsmodell für diese Eigenschaft lieferte der Nervenarzt gleich mit: „Gleich den Schwerbelasteten vertrug Freud keine Dauerverknüpfung mit dem Ich; es sei denn mit Leuten, die recht ferne wohnten und sich ihm willig unterwarfen.“

Dass seine Anhänger dies bisweilen bis zur Selbstaufgabe taten, erklärt Alfred Adler (zitiert nach Sadger) mit Freuds Charisma „eines Seelenfängers“, der jedoch starke sadistische Anteile in sich trug: „Keiner von denen, die ihm näher standen oder treten durften, blieb irgendwann ein Fußtritt erspart.“ Möglicherweise auch deshalb, weil Freud im Laufe seiner Karriere selbst genug Demütigungen hinzunehmen hatte. Bereits schwer morphiumabhängig und vom Krebs zerfressen, litt er in hohem Alter unsäglich darunter, nicht für den Nobelpreis in Betracht gezogen worden zu sein.

An der epochalen Bedeutung von Freuds Einsichten für die Moderne können selbst die härtesten Gegner der Psychoanalyse heute nicht mehr rütteln. Im globalen Bewusstsein gehören die Thesen des Wiener Nervenarztes längst zum Allgemeingut. Auf Cocktailpartys zwischen New York und Rom wird der Smalltalk ebenso selbstverständlich wie unreflektiert mit psychoanalytischem Vokabular gespickt: „Ödipuskomplex“, „Übertragung“, „Zwangsneurose“, „Sublimation“. – „Mein Therapeut und ich“, trällert die deutsche Popgruppe Madsen, „Analyse this, Mister Freud“, haucht Madonna in dem Song „Die Hard“. In der Pop-Kultur wimmelt es von „Geständnistieren“, wie der französische Philosoph Michel Foucault die seelischen Exhibitionisten der Medienwelt bezeichnete. Auf der TV-Couch von Barbara Karlich schildern Repräsentanten der Unterschicht ihren Drang zum Fetischismus, vaginale Orgasmusschwierigkeiten und Panikattacken.

„Ein Menschenleben nach seinem Tod (Anm. 1939) ist der Architekt der therapeutischen Kultur eine Kraft, vor der es einfach kein Entrinnen gibt“, konstatierte das US-Nachrichtenmagazin „Newsweek“ kürzlich in einer Coverstory über den Revolutionär der Psyche. Aus dem Konzept der Psychoanalyse – den Begriff verwendete Freud erstmals im März 1896 in dem französischen Aufsatz „Zur Ätiologie der Neurosen“ – haben sich bis heute rund 600 therapeutische Richtungen entwickelt. Dass die Couch, auf welcher der Patient, abgewandt vom Psychoanalytiker, seinem Assoziationsfluss freien Lauf lassen soll, zum Symbol einer ganzen Bewegung mutierte, war eher Zufall als Kalkül. Freud hatte das legendäre Möbelstück, das heute im Londoner Freud-Museum steht, 1891 anlässlich seines bevorstehenden Umzugs in die Berggasse von einer Patientin geschenkt bekommen. Freuds Patienten waren hauptsächlich Frauen, häufig von Hysterie-Symptomen geplagte Salondamen aus der Oberschicht, die dem Neurosenforscher ein weites Land an Betätigung boten.

Kontrollverlust. „Das Setting mit der Couch ist noch ein Relikt der Hypnose“, sagt Christine Diercks, Präsidentin der 1946 wieder ins Leben gerufenen Wiener Psychoanalytischen Vereinigung: „Freud dachte, dass das entspannte Liegen den Verlust der sozialen Kontrolle begünstigt.“ Außerdem hielt Freud selbst den ständigen Blickkontakt seiner Patienten nicht aus: „Er ertrug es nicht, acht Stunden lang angestarrt zu werden“, so die Wiener Psychoanalytikerin Ursula Mähner.

Die Tatsache, dass Freud heute so präsent wie nie ist, treibt bisweilen skurrile Blüten. In der Berggasse 19 tauchen immer wieder japanische Touristen auf, die ihre Enttäuschung, Freud hier nicht persönlich die Hand schütteln zu dürfen, kaum verbergen können. Im Shop kann man Freud als Action-Puppe oder T-Shirts mit dem Aufdruck „Analyse me“ erwerben.

Freuds privates Selbstverständnis als bürgerlicher Patriarch ist eindrucksvoll auf Filmaufnahmen der Freud-Familie aus den dreißiger Jahren dokumentiert, die im Museum in der Berggasse zu sehen sind. Da wird der „Zentralsonne“ des Clans so ergeben wie liebevoll gehuldigt: bei der goldenen Hochzeit 1936 im Sommerdomizil in Grinzing, an seinem 83. – und letzten – Geburtstag im Londoner Exil 1939, wo Freud noch mit seinem Chow-Chow spielt, ehe er wegen Erschöpfung auf die aus Wien mitgebrachte Hollywoodschaukel gebettet wird.

„Mein Großvater war ein sehr liebevoller, gütiger Mensch“, erinnert sich die Sozialpädagogin Sophie Freud, die heute 82-jährige Enkelin des „Seelenfängers“, und begeht im selben Atemzug einen Großvatermord: „Aber von der Sexualität der Frauen hat er nichts verstanden. Das konnte ja wirklich nur einem Mann einfallen. Und die Psychoanalyse empfinde ich ehrlich gesagt als narzisstischen Unfug.“ Dieser Unfug allerdings wurde intensiver reflektiert, analysiert, interpretiert und attackiert als jede andere Geistesrichtung des 20. Jahrhunderts.

Mitarbeit: Sebastian Hofer

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Von Angelika Hager