Wie Wunder wirken: Immer mehr Menschen glauben an irrationale Phänomene

Religion als Lifestyle, Lourdes als Filmthema, Pilgern als Trend- Event – die Popkultur wildert im Symbolarsenal der katholischen Kirche. Trotz steigender Austritte glauben immer mehr Menschen an irrationale Phänomene wie göttliche Erscheinungen, Wunderheilungen und Engel. Psychologen, Theologen und Philosophen über Ursachen und Wirkung der neuen Spiritualität.

Wann hast du die Heilige Jungfrau gesehen?“ – „Ich habe nie gesagt, dass ich die Heilige Jungfrau gesehen habe.“ – „Also, was hast du denn gesehen?“ – „Ich habe etwas in Weiß gesehen.“ – „Und was war das?“ – „Die Gestalt eines Mädchens.“ – „Und hat es gesagt: Ich bin die Heilige Jungfrau?“ „Nein, hat es nicht.“

Das Polizeiprotokoll aus dem Jahr 1858 zur Einvernahme der damals 14-jährigen Bernadette Soubirous, die als geistig zurückgeblieben galt, an schwerem Asthma litt und eines von neun Kindern eines verarmten Müllers aus Lourdes war, erscheint etwas dürftig. Dennoch begründete sich mit diesem eilig als Marienerscheinung klassifizierten Vorfall (insgesamt hatte sie 18 solcher Begegnungen) der größte und lukrativste Wundermythos der katholischen Kirche. Er machte das heute 15.000 Einwohner zählende Pyrenäenstädtchen nahe der spanischen Grenze zum berühmtesten Wallfahrtsort der Welt. Jedes Jahr pilgern über sechs Millionen Menschen zur heilenden Quelle nach Lourdes, das inzwischen zu einer gnadenlosen Vermarktungsmaschinerie verkommen ist.

Jetzt wird Lourdes auch unter Ungläubigen zum Thema. Die österreichische Regisseurin Jessica Hausner (siehe Kasten Seite 110), deren Werk bislang durch keinerlei religiöse Affinitäten geprägt war, wählte das Pilger-Las-Vegas als Schauplatz für ihren gleichnamigen Film (Start: kommenden Freitag), in dem sie eine anrührende Geschichte über Einsamkeit, Hoffnung und Freundschaft erzählt: „Ich wollte ein Wunder so real wie möglich erzählen, und da ist Lourdes eben der Top-Ort.“

Dass die aus der Kirche ausgetretene Hausner den Spitzenreiter unter den katholischen Pilgerstätten zum Herzstück ihres Films macht, hat aber noch einen tieferen Hintergrund: „Es ist offensichtlich schwer zu akzeptieren, dass das Leben endlich ist. Gegen diese Erkenntnis wehrt sich auch die aufgeklärte Gesellschaft und frönt, wenn auch unter der Hand, nach wie vor dem katholischen Erlösungsgedanken. Es ist einfach angenehmer, sich zumindest die Möglichkeit eines Lebens nach dem Tod einzuräumen.“

Die Popkultur, stets ein verlässlicher Seismograf für den gesellschaftlichen Bedürfniswandel, hat das Symbolrepertoire des Christentums schon seit geraumer Zeit für sich vereinnahmt. Den Anfang machte der brasilianische Bestsellerautor und Binsenguru Paulo Coelho, der seine Pilgererfahrungen 1987 in dem Bändchen „Auf dem Jakobsweg – Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compos­tela“ verarbeitete. Das Buch des Nachtkästchenheiligen esoterisch geneigter Mittelstandsdamen avancierte zum Megaseller. 2006 ebnete der deutsche Komiker Harpe Kerkeling den Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus im nordspanischen Santiago de Compostela für die Spaßgesellschaft: Sein Erfahrungsbericht „Ich bin dann mal weg“ avancierte mit fast drei Millionen ­Exemplaren zum meistverkauften Buch Nachkriegsdeutschlands. Man staunte nicht schlecht, als der ansonsten so verlässliche Ironiker in Talkshows die Per-pedes-Absolvierung der 760 Kilometer langen Strecke, die von den Pyrenäen bis zum Jakobsgrab reicht, mit Sätzen wie „Erst habe ich mich selbst und dann Gott gefunden“ und „Es war das tiefste spirituelle Erlebnis meines Lebens“ garnierte. Initialzündung für die mühselige Selbsterweckung war für Kerkeling ein Erfahrungsbericht der amerikanischen Schauspielerin Shirley McLaine gewesen, einer deklarierten Anhängerin der Wiedergeburtstheorie, die ihre Pilgererfahrung als „Selbstfindung durch Lachen vor Schmerzen“ bilanzierte.

Der deutsche Privatsender ProSieben verwurstete damals den Hype eilfertig mit einer „Big Brother“-Pilgervariante, die der „Spiegel“ mit der prägnanten Kurzkritik „Ich zapp dann mal weg“ rezensierte. Man kann davon ausgehen, dass sich im kommenden Jahr auf dem Jakobsweg das Sinnsuchen zu einer Art Kampfsport entwickeln wird: Denn am 31. Dezember wird in Santiago de Compostela das heilige Jakobsjahr eingeläutet; ein Ereignis, das erst 2021 wieder eintreten wird. Man rechnet mit einem Rekordwert von 240.000 Erleuchtungswilligen für 2010 auf der Jakobsstrecke.

Zunehmend macht sich ein gesellschaftliches Paradoxon bemerkbar: Einerseits beklagt die Kirche den Massenexodus ihrer Schäfchen; anderseits werden die tradierten Symbolelemente des Christentums zum Volkssport, Partyspiel, Massen-Placebo und zur kollektiven Lebenshilfe verwurstet. Die Mönche des niederösterreichischen Zisterzienserstifts Heiligenkreuz haben es im vergangenen Jahr in diesem Fahrwasser mit ihren Chorgesängen „Chant – Music for the Paradise“ in Österreich zu Doppelplatin gebracht und bei Universal einen Plattenvertrag unterzeichnet. „Es ist so schön, seine Liebe zu Gott zu teilen“, konstatiert „Frontmann“ Pater Karl fast ein wenig verschämt über den weltlichen Erfolg, „aber es wird keine neue CD mehr geben.“

Sinnindustrie. Für die Trendforscherin Faith Popcorn ist die gesellschaftliche Hinwendung zum Metaphysischen eine logische Konsequenz für den „Emergency-Status“, „in dem sich unsere Gesellschaft zurzeit befindet. Nichts ist heute wichtiger, als einen Anker zu haben“, so Popcorn im profil-Interview, „diese Entwicklung begann mit der Traumatisierung durch 9/11 und wird jetzt durch den Einschnitt des Finanzcrashs noch potenziert.“ Aus diesem Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz durch das Irrationale werde eine „komplette Sinnindustrie“ wachsen; die Menschen werden dabei, so Popcorn, zunehmend zur Kreation ihres eigenen „Do-it-yourself-Religionscocktails“ schreiten, abseits der Glaubensinstitutionen, und dabei Kabbala, Buddhismus, ein bisschen Yoga mit dem Jakobsweg durchschütteln.

Diese Tendenz belegt auch eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Imas vom vergangenen März: Da bekannten sich 47 Prozent der Österreicher zu ihrem Glauben an Gott; 42 Prozent waren überzeugt von der Existenz von Wundern, 28 Prozent glaubten an Engel. Bei der Umfrage erwies sich, dass Glaubensfragen in Krisenzeiten relevanter werden: Im Vergleich zur Vorgängerstudie vom August 2007 zeigte sich in fast allen abgefragten Bereichen eine teils markant erhöhte Glaubensbereitschaft. Nach wie vor herrscht jedoch ein großes Misstrauen gegenüber der Institution Kirche, das durch ideologische Eklats wie ­Holocaust-Verleugnung und homophobe Ansagen einzelner Würdenträger zusätzlich Nahrung erfährt: 2008 haben in Österreich nahezu 40.600 Menschen der katholischen Kirche den Rücken gekehrt; 2007 waren nur 36.858 Austritte zu verzeichnen ge­wesen.

Gleichzeitig macht sich aber auch eine steigende Tendenz zur Rückkehr der ab­trünnigen Schäfchen bemerkbar: Über 5000 Ex-Katholiken revidierten ihre Entscheidung 2008. Den stärksten Reueprofit verbuchte die Diözese Graz-Seckau: ein Plus von 42 Prozent bei den Wiedereintritten. Die einzige Diözese, die im Bundesländervergleich an allen Fronten verliert, ist Wien, was wohl mit dem urbanen Gefälle in Glaubensfragen zu erklären ist. Insgesamt sind in Österreich mit Stand 2008 knapp 5,58 Millionen Menschen Katholiken – nur 0,2 Prozent weniger als in der Erhebung des Vorjahres.

Glauben ohne Kirche wird sich dennoch weiter, so die Zukunftsforscher, als prägendes Leitmotiv durch die sinnsüchtige Gesellschaft ziehen. Damit lässt sich auch der stetig wachsende Esoterik-Boom erklären – Astrologen, Handaufleger, Tarotkartenleger und Aura-Interpreten haben besonders vor dem Jahreswechsel Hochsaison. Diese Relikte der heidnischen Kultur haben damals wie heute eine psychohygienische Funktion. „Sie sind der verzweifelte Kurzschluss“, so der Philosoph und Astrologiehasser Theodor W. Adorno, „dem Sinnlosen irgendeinen verborgenen und grandiosen Sinn zu verleihen.“

Irrationale Phänomene wie Spontanheilungen und göttliche Erscheinungen bedienen genau dieses Bedürfnis. Dass besonders der Katholizismus auf eine solch florierende Wunderhistorie zurückblickt, erklärt der Wiener Philosoph und Kulturtheoretiker Robert Pfaller (siehe Interview) „mit seinem hohen Magie-Anteil“: „Das ist dadurch zu erklären, dass er sich in den Gebieten früherer heidnischer Hochkulturen ausgebreitet hat. Und Magie verlangt immer nach einem Theater.“ Der Erleuchtungszirkus von Lourdes bietet, wie Jessica Hausners Film zeigt, für diese Art von Spektakel die perfekte Bühne. Ähnlicher Popularität unter den insgesamt 900 Orten weltweit, an denen die Jungfrau Maria inzwischen zu erscheinen geruhte, genießen nur das portugiesische Fatima, wo die Muttergottes 1917 von drei Hirtenkindern gesichtet worden sein soll, und Medjugorje in Bosnien-Herzegowina, wo es der Heiligen Jungfrau besonders gut zu gefallen scheint: Seit Juni 1981 soll sie dort 35.000-mal in Erscheinung getreten sein; der örtliche Sender Radio Maria verbreitet täglich aktuelle Prophezeiungen; in den inzwischen entstandenen Herbergsfestungen ruhten seit 1981 rund 40 Millionen Pilger. Dass die offizielle Beglaubigung des Vatikans noch aussteht, tut dem Zustrom keinen Abbruch.
Von den rund 7000 Heilungen, die in Lourdes seit den insgesamt 18 Marien­erscheinungen Bernadette Soubirous’ vom Februar bis Juli 1858 beim örtlichen ärztlichen Konstatierungsbüro gemeldet sind, wurden bisher nur 67 durch die katholische Kirche offiziell als Wunder anerkannt. Bei 80 Prozent davon handelte es sich um die Heilungen von Tuberkulose. Nur zehn unter den wundersamen Genesungen passierten in den letzten 60 Jahren. Darunter befand sich auch eine Österreicherin: Die 2003 verstorbene Wiener Tänzerin Edeltraut Fulda hatte an einer Nierenerkrankung gelitten; nach dem Lourdes-Bad konnte sie ihre Hormonspritzen absetzen. Grund genug für den früheren „Anschluss“-Anhänger und Wiener Erzbischof Theodor Innitzer, den Vorfall 1955 zum Wunder auszurufen.

Das letzte Mirakel aus dem Disneyland der Hoffnung stammt vom vergangenen August und erscheint vergleichsweise spektakulär: Die durch eine als unheilbar diagnostizierte Nervenkrankheit seit vier Jahren an den Rollstuhl gefesselte Italienerin Antonia Raco durchfuhr noch während des Bads in der Grotte von Lourdes „ein starker Schmerz in den Beinen“. Dann hörte sie eine Stimme, „die mir Mut zusprach“. Seither kann Raco wieder gehen; als Wunder möchte sie die Spontangenesung jedoch nicht eingestuft wissen: „Ich spreche lieber von einem Geschenk und von einer Gnade.“

Auch die vatikanische Kongregation für Selig- und Heiligsprechungsprozesse, eine Art päpstliche Wunderkommission, hat Racos Schicksal nicht als „Bestätigung der Gegenwart von Gottes Reich auf Erden“, so die auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil beschlossene Wunderdefinition, klassifiziert. Die dort amtierenden Kardinäle ersticken nämlich bereits in rund 2000 Anträgen für Selig- und Heiligsprechungen – das sind die Altlasten aus der Ära von Johannes Paul II., der die Kriterien für einen Karrieresprung zum Selig- oder Heiliggesprochenen wesentlich vereinfacht hatte. Die Kriterien dafür: Katholisch, seit mindestens fünf Jahren tot, die Bewirkung ­eines von einer fünfköpfigen Expertenkommission beglaubigten Wunders, eines zweiten bedarf es für die Heiligsprechung.

Wasser zu Wein. Die Zahl der christlichen Wunder insgesamt lässt sich nur annäherungsweise schätzen. Wundertätigkeit im katholischen Sinn beginnt beim biblischen Wirken Jesu Christi (Wasser zu Wein, Gehen auf Wasser etc.) und reicht bis zu den modernen Wunderheilungen etwa durch Mutter Teresa. Wunderfolklore jedoch ist kein Monopol der katholischen Kirche: Mohammed zauberte Wasser in der Wüste für seine Begleiter; Buddha erhob sich in die Luft und teilte seinen Körper in Stücke; Moses teilte das Meer. Doch das Prinzip Spontanheilung als Beweis für Gottes Existenz auf Erden dominiert vor allem die katholische Historie. In der letztgültigen Version des vatikanischen Heiligenverzeichnisses „Martyrologium Romanum“ sind 6650 namentlich bekannte Heilige und Selige verzeichnet; nimmt man an, dass jeder von ­ihnen zumindest ein Wunder vollbracht hat – ein zentrales Kriterium für die Aufnahme in diesen Katalog –, kann man getrost von einem niedrigen fünfstelligen christlichen Wunderrepertoire ausgehen.

Wie langsam Gottes Amtsmühlen jedoch bei der Anerkennung eines solchen mahlen, zeigt das Beispiel des 1922 auf Madeira verstorbenen letzten Habsburgerkaisers Karl. Über 44 Jahre sollte sein Seligsprechungsprozess in Anspruch nehmen, der von der wundersamen Heilung der in Brasilien lebenden polnischen Nonne Maria Zita Gradowska ausgelöst worden war. Gradowska, die seit Jahrzehnten an einem Venenleiden und offenen Geschwüren litt, flehte in ihren Gebeten Kaiser Karl 1960 um Fürsprache an; am Morgen danach waren ihre Wunden verheilt, und sie konnte aufstehen. Die Seligsprechung Karls fand jedoch erst im Oktober 2004 statt.

Wissenschaftliche Erklärungen für solche Spontan- oder Wunderheilungen berufen sich vor allem auf den Placeboeffekt, der vom griechischen Philosophen Plato erstmals erkannt wurde. Plato behauptete, dass Worte durchaus die Kraft besäßen, Kranke zu heilen, und es deswegen durchaus legitim wäre, wenn Ärzte ihre Patienten belögen. Die erste Studie zur wissenschaftlichen Erhärtung dieses Effekts fand vor 60 Jahren in England statt: Tuberkulosekranke, die mit einem Scheinmedikament behandelt wurden, erzielten ähnliche Heilungserfolge wie die parallel dazu mit einem Antibiotikum behandelten Patienten.

„Das Gehirn ist der selbstständige, eigenwillige Apotheker des Körpers“, so der britische Psychologe Irving Kirsch. Durch den Glauben, egal, ob an Gott, einen Schamanen, einen Arzt oder einen „Wender“, wie die Wunderheiler im ländlichen Raum genannt werden, „können Hormone und Botenstoffe im Gehirn ausgeschüttet werden, die schmerzlindernd wirken“, so der Wiener Pharmakologe Michael Freissmuth. „Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden“ – mit diesem Satz beschrieb der französische Aufklärer Voltaire prägnant die psychologische Funktion des Glaubens als Allheilmittel.

Der Wünschelrutengeher Günther Offenberger aus dem niederösterreichischen Seitenstetten wirkt als solcher „Wender“, deren wundersame Heilungsfähigkeiten, so der Volksglaube, von Jesus selbst stammten, der ja seine Fähigkeiten einst auch an die Apostel weitergereicht hatte. Offenberger hat viele Heilungen dokumentiert, für die es schulmedizinisch keine Erklärung gibt; so holte er einen beinahe schon zur Organspende frei gegebenen jungen Mann „via Arbeit mit einem Foto“ aus dem künstlichen Tiefschlaf. Offenberger über sein Wirken: „Irgendwann habe ich erkannt, dass ich mit meinen Kräften Krankheiten sehen und auch abwenden kann. Bei vielen Fällen ist der Placeboeffekt auszuschließen.“ Der Psychologe und Religionswissenschafter Sebastian Murken von der Universität Trier stellte bei einer Untersuchung an einer onkologischen Rehabilitationsklinik fest, dass Patienten mit einer starken Religiosität und einem gütigen Gottesbild höhere Heilungserfolge erzielten als „die, die strenggläubig waren, aber Gott als strafende Instanz sahen“. Über die Pilgerscharen nach Lourdes konstatiert er: „Es wäre unfair, diese Menschen nur als naiv darzustellen. Jeder, der nach Lourdes fährt, weiß, dass die Chance, im Lotto zu gewinnen, höher ist, als dort eine Wunderheilung zu erfahren. Wir wissen nicht genau, wie, aber wir wissen, dass der Glaube hilft.“

Bernadette Soubirous sollten übrigens ihre insgesamt 18 Erscheinungen der „Dame im weißen Kleid“, die sie zwischen Februar und Juli in Lourdes im Jahr 1858 den Legenden und Überlieferungen zufolge erlebt hatte, in ihrem irdischen Dasein wenig nützen: Sie starb 1879 im Alter von 35 Jahren im Kloster der Barmherzigen Schwestern in Nevers qualvoll an einer Knochentuberkulose. Zumindest eine der Prophezeiungen der „Dame im weißen Kleid“ hat sich für das Hirtenmädchen bewahrheitet. Beim dritten Treffen hatte die Erscheinung nämlich angeblich geflüstert: „Ich verspreche Ihnen nicht, Sie in dieser Welt glücklich zu machen, sondern in der anderen.“

Mitarbeit: Tina Goebel