Billig-Miete für Bischof Schwarz

Bischof Alois Schwarz

Bischof Alois Schwarz

Bischof Schwarz zahlte günstige Miete für Bistumswohnung in Wien.

profil berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über neue Details zur Misswirtschaft im Bistum Gurk während der Amtszeit von Bischof Alois Schwarz.

Laut profil besitzt das Bistum Gurk ein Haus am Rabensteig in der Wiener Innenstadt, in dem Schwarz eine Wohnung mietete. Laut profil liegt der Richtwertzins für die Wohnung, die mehr als 100 Quadratmeter hat, bei geschätzt 1900 Euro. Allerdings bezahlte Schwarz weniger als die Hälfte davon. Laut Auskunft einer Sprecherin des nunmehrigen St. Pöltener Bischofs habe Schwarz den Mietvertrag mittlerweile aufgelöst.

Verstoß gegen Kirchenrecht

Weiters berichtet profil über ein skurriles Detail in der Causa. Wie aus dem vom Gurker Domkapitel vorgelegten Prüfbericht hervor geht, verstieß Schwarz gegen das Kirchenrecht, indem er Anfang des Jahres 2018 den in den Statuten des Bistums Gurk vorgesehenen Wirtschaftsrat auflöste.

Laut profil sitzt Schwarz selbst allerdings im Wirtschaftsrat des Erzbistums Wien und kontrolliert dort dessen Gebarung mit.