Personalvertreter kritisieren Zustände bei Wiener Rettung

Personalvertreter kritisieren Zustände bei Wiener Rettung

Gewerkschafter: „Rettungswesen geht den Bach runter“.

profil berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über neue Vorwürfe in Zusammenhang mit dem Notärztemangel bei der Wiener Berufsrettung. Laut profil kritisierte im Jänner ein Personalvertreter der KIV/UG („Konsequente Interessenvertretung/Unabhängige GewerkschafterInnen) in einem Brief an die Stadtregierung „die momentan herrschenden Zustände“ bei der Berufsrettung. Auf „Mitarbeiterzufriedenheit“ werde „absolut kein Wert gelegt“. Es gäbe nunmehr „viele Einsätze, deren Qualität der Versorgung sehr zu wünschen lässt“. Werde ein Notarzt dringend benötigt, müsse „oftmals“ der Rettungshubschrauber mit einem Mediziner an Bord alarmiert werden, da aufgrund des Ärztemangels kein Notarzteinsatzfahrzeug bereit stünde. Das Fazit des Autors laut profil: „Es ist sehr bedenklich, wie das Rettungswesen in dieser Stadt immer mehr den Bach runter geht und qualitativ regelrecht herabgewirtschaftet wird.“