Umfrage: Kurz legt in Kanzlerfrage deutlich zu

Kanzler Kurz legt in der Sonntagsfrage zu

Kanzler Kurz legt in der Sonntagsfrage zu

ÖVP-Chef Sebastian Kurz konnte bei der Kanzlerfrage seinen Vorsprung um 3 Prozentpunkte ausbauen.

Wie „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe (38/18) berichtet, konnte ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei der Kanzlerfrage seinen Vorsprung um 3 Prozentpunkte ausbauen. Gaben im August noch 32% der Befragten an, sie würden Kurz direkt zum Kanzler wählen, waren es dieses Mal 35%.

SPÖ-Chef Christian Kern verlor 2 Prozentpunkte und liegt nun bei 21%. Laut der von Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage rutschte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache um einen Prozentpunkt ab und hält nun bei 12%.

Mehrheit befürwortet Migrationspolitik

In der Sonntagsfrage liegt die ÖVP mit 34% stabil an erster Stelle (August: 34%). Die SPÖ verlor gegenüber dem Vormonat einen Prozentpunkt und hält bei 28%, während die FPÖ um zwei Prozentpunkte zulegte (25%). Die NEOS kletterten auf 7% (August: 5%), die Grünen halten bei 4% (August: 4%), und die Liste Pilz fiel auf 1% (August: 2%).

Mehr als die Hälfte der Österreicher (51%) befürwortet die Migrations- und Integrationspolitik der ÖVP („sehr gut“: 16%; „eher gut“: 35%), während die Linie der FPÖ bei 41% der Befragten Zustimmung findet. Den Vorschlägen der SPÖ zu Migration können hingegen lediglich 30% etwas abgewinnen („sehr gut“: 4%; „eher gut“: 26%); jeweils 27% halten diese für „weniger“ bzw. „gar nicht gut“.

Wenig Vertrauen in BVT

Lediglich 46% der Befragten vertrauen darauf, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) die Sicherheit des Landes gewährleisten kann. 34% haben „geringes Vertrauen“ und 11% „gar kein Vertrauen“. 9% hatte dazu keine Meinung.

47% der Österreicher glauben nicht daran, dass es zur besseren Verteilung von Schulkindern mit schlechten Deutschkenntnissen Sinn macht, diese mit Bussen an andere Schulen zu transportieren. 33% halten einen Schülertransport hingegen für eine sinnvolle Maßnahme („stimme sehr zu“: 12%; „stimme eher zu“: 21%). 20% der Befragten machten dazu keine Angabe. Am meisten Zustimmung findet dieser Vorschlag unter FPÖ-Wählern (48%), während SPÖ-Wähler in dieser Frage besonders unentschlossen sind.

Methode: Telefonische und Online-Befragung
Zielgruppe: Österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren
Max. Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 3,5 Prozentpunkte
Sample: n=800 Befragte
Feldarbeit: 10. bis 13. September 2018