Malte Rau und Fabian Terner

© Pliant

Advertorial
04/09/2022

Virtuelle Kreditkarten für Unternehmen

Ein deutsches Start-up startet mit seinen digitalen Kreditkartenlösungen am österreichischen Markt.

Das 2020 von Malte Rau und Fabian Terner in Berlin gegründete Unternehmen Pliant ist seit kurzem auch in Österreich tätig. Ihre Geschäftsidee: Digitale Kreditkartenlösungen sollen Unternehmen ansprechen, denen übliche Methoden zu umständlich sind. Neben Karten aus Plastik erhalten Mitarbeiter nämlich über Pliant auch virtuelle Kreditkarten, was den Einsatz in der Praxis erleichtern soll. Denn statt ständig nach der Karte oder den entsprechenden Codes zu fragen, können Mitarbeiter eine solche virtuelle Karte für diverse Firmenausgaben verwenden – eine Erleichterung etwa bei der Arbeit im Home Office. Limits für die einzelnen Karten können über eine eigene App vorgegeben und flexibel geändert werden. „Vor allem Firmen mit einem hohen Kreditkartenvolumen oder solche mit viel Reisetätigkeit profitieren davon“, sagt Pliant-Gründer Rau. Virtuelle Karten würden außerdem besser durch unbefugte Nutzung schützen, meint er.

Das Kartenmanagement läuft digital ab und soll unter anderem auch eine bessere Kontrolle der Ausgaben ermöglichen; die Zettelwirtschaft bei üblichen Kartenabrechnungen soll damit beendet werden. Die Kreditkarten selbst sind Visa-Karten; Voraussetzung für die Nutzung durch Unternehmen sind ein Eintrag im Firmenbuch und ein Firmenkonto. Die Nutzung ist für bis zu 25 „echte“ und 50 virtuelle Karten kostenlos, darüber hinaus werden fünf Euro pro Monat und Nutzer verlangt. Österreich ist das erste Land, in dem das Start-up außerhalb Deutschlands tätig wird. Im Dezember wurde eine Finanzierungsrunde in Höhe von 18 Millionen Euro abgeschlossen.

 

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Warnung vor Cyberattacken

Cyberattacken sind längst zum Alltag geworden, auch für österreichische Unternehmen. Im Vorjahr wurden rund 15.000 Cybercrime-Delikte angezeigt, 2020 waren es knapp 13.000 gewesen. Dennoch sind sich viele Unternehmen dieser Gefahr nicht bewusst, warnt KSV1870 Nimbusec – das Unternehmen befasst sich mit IT-Sicherheit. Es sei zwar fast unmöglich, sich völlig vor Hackern zu schützen, sagt Geschäftsführer Alexander Mitter. Doch das Risiko müsste auf ein Minimum reduziert werden. Einfallstor für Cyberattacken sind demnach meistens schlecht gewartete Content-Management-Systeme; betroffen sind dabei vorwiegend Wordpress-Seiten. Der KSV1870 hält die Mehrheit an dem 2013 gegründeten Linzer Unternehmen Nimbusec – das ist seit kurzem auch im Namen des IT-Security-Spezialisten sichtbar. In Zukunft wird eine Risikobewertung des Webauftritts eines Unternehmens in Unternehmensauskünfte integriert.

10 Prozent der österreichischen Klein- und Mittelbetriebe wollen Künstliche Intelligenz einsetzen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Beratungsunternehmens EY unter 628 österreichischen mittelständischen Betrieben (20 bis maximal 2000 Mitarbeiter). Jedes zweite Unternehmen dieser Größe plant demnach generell Investition in digitale Konzepte, 16 Prozent wollen Cloud Computing einführen.