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Ausland

Kirgisistan: Zu Besuch bei den letzten Deutschen

Eindrücke aus dem letzten deutschen Dorf Zentralasiens. In "Rot-Front" in Kirgisistan kämpfen noch etwa hundert Deutsche gegen das Aussterben.

In "Rot-Front" hatte sich im 19. Jahrhundert eine verfolgte christliche Gemeinde niedergelassen. Der Autor und Fotograf Markus Huth hat die letzten Verbliebenen besucht und ein Buch darüber geschrieben: “Ohne Plan durch Kirgisistan – auf der Suche nach dem wilden Ende der Welt”.

Auszug aus dem Buch:

"Wir waren etwa eine Autostunde östlich von der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Ein paar Kilometer im Norden begann Kasachstan und im Süden lagen die Berge des Tian Shan. In dieses Kaff verirrte sich sicher kein Tourist. Mein Reisebegleiter Franz und ich waren auch nur aus einem Grund hier: Wir wollten sie mit eigenen Augen sehen. Die Deutschen.

Denn, warum auch immer, an dieser Stelle in Kirgisistan lebte seit Generationen eine deutsche Gemeinde. Die letzte Zentralasiens. Und so seltsam wie der Sachverhalt an sich, so seltsam war auch der Name dieses Ortes."

„Ohne Plan durch Kirgisistan“ (Penguin Verlag)

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