Weg mit dem Dreck
Gesellschaft

Wie Menschen rund um die Welt versuchen, Müll zu bekämpfen

Auf der ganzen Welt wird täglich tonnenweise Müll produziert. Jedes Jahr werden bis zu zehn Millionen Tonnen von Plastik ins Meer gespült. Diese drei Beispiele zeigen, wie Menschen auf der ganzen Welt versuchen, ihren eigenen kleinen Teil dazu beitragen, Müll zu recyceln.

15-Jähriger setzt jeden Tag eine Pflanze

Kirgisistan: Der 15-jährige Sanjar geht jeden Tag vor der Schule in verdreckte Gegenden und sammelt Müll. 20-30 Kilogramm sammelt er dabei jeden Tag, sagt der 15-Jährige. Für jedes Kilo bekommt er etwa 10,11 Dollar. Von dem Geld kauft er sich nach der Schule Samen, die er jeden Tag einpflanzt. Das macht er seit etwa zwei Jahren und versucht keinen Tag auszulassen.

15-Jähriger setzt jeden Tage eine Pflanze

80-Jährige Frau übernimmt Mülltrennung in ihrem Heimatort

Aram Salim, Libanon: Über zwei Millionen Tonnen Müll werden im Libanon im Jahr produziert. Das Land hat keine Mittel seinen eigenen Abfall zu kontrollieren. Bei der Müllkrise im Jahr 2015 türmten sich tonnenweise Abfallberge in der Hauptstadt Beirut. Die 80-Jährige Zaenab Mahmoud Mokalled hat in ihrem Heimatort Aram Salim 20 Frauen zusammengetrommelt und die Mülltrennung selbst in die Hand genommen.

Lebanon: 80-Jährige nimmt Mülltrennung in ihrem Ort in die Hand

Surfer upcyceln Fischernetze zu Skateboards

Ventura, Californien: Zwei Surfer konnten nicht länger mit ansehen, dass jedes Mal, wenn sie surfen sind, Plastik im Meer herumschwimmt. Jetzt stellen die Beiden aus Fischernetzen, die sie im Ozean finden, Skateboards und Sonnenbrillen her. Laut den Surfern, machen Fischernetze zehn Prozent des Plastikmülls im Ozean aus.

Surfer upcyclen Fischernetze zu Skateboards

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