Chris Cornell hat sich im Alter von 52 das Leben genommen.

Chris Cornell hat sich im Alter von 52 das Leben genommen.

Gesellschaft

Profile der Woche

Das haben Sie verpasst: Der profil-Wochenrückblick.

Unvergessen: Chris Cornell, 52

Eine Ikone der Grunge-Bewegung hat sich im Alter von 52 Jahren das Leben genommen: Der aus Seattle stammende Frontmann der 1984 gegründeten Band Soundgarden ist einem breiten Publikum vor allem durch Hits wie „Black Hole Sun“ und den James-Bond-Titelsong „You Know my Name“ bekannt. 2001 gründete er zusammen mit Mitgliedern von Rage Against the Machine die ebenfalls erfolgreiche Rock-Formation Audioslave. Soundgarden trennte sich im Jahre 1997, fand aber 2010 wieder zusammen. Cornells Stimmumfang umfasste beinahe vier Oktaven.

Chris Cornell hat sich im Alter von 52 das Leben genommen.

Chris Cornell hat sich im Alter von 52 das Leben genommen.

Unvereinbar: Hans Meiser, 70

Auf der Plattform „Watergate.tv“ wird eine krude Weltsicht verbreitet. Man kann dort zum Beispiel nachlesen, ob die deutsche Bundesregierung für einen Bürgerkrieg aufrüstet. Einer der Autoren ist TV-Moderator Hans Meiser, bekannt aus Erfolgsformaten wie „Notruf“ und „Neo Magazin Royal“. Eben dort war er als Jan Böhmermanns Sidekick „Der kleine Mann“ aktiv. Seine Figur war eine Persiflage auf kleinbürgerliche Engstirnigkeit. Das ZDF erkannte eine Unvereinbarkeit und hat sich nun von dem TV-Urgestein getrennt.

Unrecht: Peitschenhiebe

Ein indonesisches Scharia-Gericht hat ein homosexuelles Paar zu je 85 Peitschenhieben verurteilt, weil es miteinander geschlafen hat. Es handelt sich dabei um Indonesiens erstes Urteil dieser Art. Die beiden Männer wurden bereits Ende März in der Provinzhauptstadt Banda Aceh an die Religionspolizei übergeben. Nachbarn hatten das Liebespaar beobachtet, aus einem angemieteten Raum gezerrt und gefilmt. Die Provinz gilt als konservative Hochburg, Sex außerhalb der Ehe steht unter Strafe. Diese fällt nun sogar noch härter aus, als die Staatsanwaltschaft es mit 80 Hieben gefordert hatte.

Unglaublich: Roboterpilot

Ein Automatisierungssystem eines amerikanischen Unternehmens hat es geschafft, im Simulator eine Boeing 737 vollkommen autonom zu fliegen und auch zu landen. Gefördert wird das sogenannte „Aircrew Labor In-Cockpit Automation System (ALIAS)“ von der Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums. Somit zielt es vorrangig auf militärische Anwendungen ab. Der Roboter arbeitet mit dem Autopiloten der Boeing zusammen und übernimmt dabei den menschlichen Part. Als nächster Schritt wird „ALIAS“ das Steuer eines echten Flugzeuges übernehmen.

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