Oskar Deutsch: „Juden könnten sich gezwungen sehen, das Land zu verlassen.“

Oskar Deutsch: „Juden könnten sich gezwungen sehen, das Land zu verlassen.“

Österreich

Antisemitismusalarm

Wie profil vergangene Woche berichtete, ergab eine Studie der Stadt Wien, dass rund 47 Prozent der muslimischen Jugendlichen in Jugendzentren antisemitische Einstellungen vertreten.

400 Personen im Alter von 14 bis 19 Jahren in 30 Jugendzentren waren befragt worden. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) warnt schon länger vor einer Ausbreitung des Antisemitismus durch die verstärkte Zuwanderung islamischen Glaubens. „In deren Herkunftsländern wird antisemitische Einstellung oft bereits in der Schule oder im Rahmen der Erziehung vermittelt“, sagt IKG-Präsident Oskar Deutsch. Die Politik müsse vor allem bei Jugendlichen ansetzen und über den Holocaust aufklären. Neben Studien sei kontinuierliche Beobachtung und Bekämpfung dieser antisemitischen Tendenzen notwendig. „Sollte sich die Situation stark verschärfen, könnten sich viele Juden gezwungen sehen, das Land zu verlassen.“

Kommentar verfassen
  • Franz Kl (removebibi) Di, 06. Dez. 2016 16:54

    Vermutlich stammt diese "Umfrage" u "Untersuchung" von der ADL (Rechtszionisten), die davon lebt, möglicht viel "Antisemitismus" zu finden, indem sie u.a. die Definition v "Antisemitismus" so gestaltet hat, daß auch alle Kritiker israelischer Mißstände (u.a.Apartheid) als 'Antisemiten' gezielt werden.

    Vor vielen Jahren gabs ein Untersuchung, wonach Rauchen gesund sei. (gezeichnet:Dr.Marlboro !!)

    Melden
  • Franz Kl (removebibi) Mo, 24. Okt. 2016 18:55

    Geht man in die Details, so sind Araber (Kinder des Sem) auch Semiten, die mit Juden (Misrachim, Sephardim) und Christen bis zur Masseneinwanderung von osteurop. Zionisten in Palästina ab 1880 (1. Einwanderungswelle, Aliya) mehr oder weniger jahrhundertelang harmoniert haben.

    Frieden in Marokko, in Tunesien, in Palästina, im Irak, Iran, Ägypten, im Yemen, ...



    Melden
  • Franz Kl (removebibi) Mo, 24. Okt. 2016 18:48

    Die Trennung von Religion und Staat ist nicht allen Staaten gelungen; auch nicht Israel (Bait Yehudi, Bennett, Shaked, ...) u der Mißbrauch von Religion für politische Zwecke ist auch nicht ausgestorben.

    Dazu gehört auch das #IslamBashing, das auch einen politischen (und nicht religiösen) Hintergrund hat. Ich bin dafür, Religion und Staat/Politik zu trennen - bei Agnostikern zB v Haus aus da.

    Melden
  • Franz Kl (removebibi) Mo, 24. Okt. 2016 18:42

    'Antisemitismus' ist mittlerweile zu einem Homonym geworden, der von verschiedenen Leuten auch verschieden definiert wird. Was da 'gemessen' wird ist 'nebulös'.
    Schon der Kampf u Protest gegen illegale mil. Besatzung, gg Vertreibungen, gg Enteignungen, gg demolitions, gg Zionisten (eine Ideologie, die viele Juden ablehnen), ... wird als 'Antisemitismus' etikettiert = Homonym.

    Melden
  • Helga Marsteurer
    Helga Marsteurer Mo, 24. Okt. 2016 17:03

    Seltsam ist es schon....dass gerade Mitglieder dieser beiden Religionen sich im wahrsten Sinn des Wortes nicht grün sind. Wo sie doch an einigen, aus meiner Sicht inzwischen völlig überholten religiösen Bräuchen fest halten und nicht und nicht auf diese verzichten wollen: Knabenbescheidung und betäubungslose Schächtung. Denn WIE erlaubt geschächtet wird, ist ein Witz. Betäubung nach der Quälerei.

    Melden