FPÖ-Postenschacher, Brexit-Schlamassel, Würstelstände
Österreich

FPÖ-Postenschacher, Brexit-Schlamassel, Würstelstände

Unsere Empfehlungen der Woche.

Seit fast einem Jahr recherchiert profil-Redakteurin Edith Meinhart nun schon in der Causa Erl, sie war maßgeblich an der Aufdeckung und journalistischen Aufarbeitung jener Intrigen, Affären und Skandale beteiligt, die über Jahre in der Festspielgemeinde an der Tiroler Grenze gespielt wurden, viele davon filmreif, aber leider auch real. In der Vorwoche durfte Meinhart einer ungewöhnlich persönlichen Szene beiwohnen: Vier Sängerinnen, die öffentlich oder vor Gericht über ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Erler Intendanten Gustav Kuhn gesprochen haben, trafen sich in München zu einem allerersten gemeinsamen Gespräch: Wie ist es ihnen mit ihren Geschichten in der Öffentlichkeit ergangen, was hat ihr Outing privat, was hat es beruflich bedeutet? Wo bleibt die Solidarität? Und was heißt das in der Ära nach #MeToo: ein Opfer zu sein?

Christian Rainer: Chimäre Europa

Leitartikel. Die Union bleibt ein Kunstkonstrukt auf Basis wirtschaftlicher Interessen – beim Brexit ist sie nicht einmal das.

Bewährungskrise

Der Wiener Landespolitiker der FPÖ soll einen 285.000-Euro-Job in der Nationalbank bekommen. Dagegen regt sich prominenter Widerstand – vom bisherigen Präsidenten der Bank.

Halali!

Wer Lebensmittel in muslimische Länder exportieren will, kommt an Günther Ahmed Rusznak nicht vorbei. Der Linzer Unternehmer ist Marktführer unter den Halal-Zertifizierern. Sein Geschäftsmodell: Quasi-notarielle Bestätigungen, dass Produkte made in Austria den muslimischen Speisevorschriften entsprechen. Sein größter Konkurrent: Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, die in einem Prozess gegen Rusznak jüngst wegen unlauterer Geschäftspraktiken – nicht rechtskräftig – verurteilt wurde.

„Dieses Land hat den Verstand verloren“

Wie konnte es dazu kommen, dass die besonnenen Briten sich in ein derartiges Brexit-Schlamassel verstrickt haben? profil hat sich in Großbritannien umgehört und Erklärungsversuche gesammelt.

Wurschtigkeitsgefühle

Wiener Würstelstände bangen um ihren Fortbestand. Sie fühlen sich bedroht von Dönern und Behörden. Aber ist die Situation wirklich so dramatisch? Und passt süßer Senf zur Käsekrainer?

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  • Mo., 21. Jan.. 2019 13:09

    Sehr geehrte Redaktion - wie wärs mit den linken Intrigen, die so passieren!! Zu Europa - die Linken wollen ein zentralistisches sprich cEuropa - Vorbild DDR. Das spielens nicht Gell. Gut so. Zur NB - wie viel hat den Ihr Genosse Nowotny kassiert?? Weniger?? Zum Brexit -
    ein Nachteil für die EU - die USA hats befohlen. Richtig Österreich wird zum Döner und Kebab Land. Die...

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    • Mo., 21. Jan.. 2019 13:16

      ..die Linken habens durch ihre Willkommenkultur ermöglicht. Immer mehr einheimische Geschäfte müssen zusperren .Apropos zusperren - das werden bald auch immer mehr Taxis müssen - da die USA, Uber die bekanntlich kaum Steuern zahlen, und auch sonst keine Abgaben welche die Taxis belasten, in Österreich munter speziell in Wien weiterführen. Dass das Taxigewerbe bald verschwunden sein wird, das ..

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    • Mo., 21. Jan.. 2019 13:33

      - stört die Genossen nicht in Wien. Wie mir auch ein Taxilenker erzählte sollen Umsatzrückgänge in Wien bis zu 50 % durch Uber ein Faktum sein. Das ist linke/ grüne Wirtschftspoltik. Und die Verbindungen der Genossen zu Uber sollen gar nicht so schlecht sein, wie zu lesen ist. Warum wohl??

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