Halbierte Familienbeihilfe
Österreich

Halbierte Familienbeihilfe

Insbesondere Pflegekräfte aus der Slowakei und Rumänien betroffen.

Die ÖVP/FPÖ-Regierung beschloss in der Vorwoche die Änderung der Familienbeihilfe. Für rumänische Eltern, die in Österreich arbeiten, kommt das einer Halbierung der Sozialleistung gleich. Insgesamt schüttet die Republik Österreich die Beihilfe für 150.000 Kinder aus, die selbst im Ausland leben, deren Eltern aber in Österreich arbeiten und Steuern zahlen. Die Zahl ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Ab Jänner wird die Förderung an die Lebenskosten vor Ort angepasst – was insbesondere für Familien aus dem Osten eine Kürzung bedeutet. Aktuell erhalten Eltern für ein bis zu drei Jahre altes Kind 172 Euro im Monat inklusive Absetzbetrag. Eltern mit Kindern in der Slowakei erhalten nach der neuen Regelung knapp 63 Euro weniger, jene mit Kindern in Rumänien 87 Euro weniger pro Monat. Aus den beiden Ländern kommt allerdings der Großteil der in Österreich tätigen Pflegekräfte. Kritiker warnen bereits vor einem „Pflegenotstand“, weil für die Beschäftigten somit ein Teil ihres Einkommens wegfällt.

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  • Johann Ornig (MV1953)
    Johann Ornig (MV1953) Mi, 31. Okt. 2018 07:12

    Naja, das ist m.E. nicht das wahre Problem.... Vermutung!!! subjektive Ansicht / Meinung - es sind die nicht existierende Kinder für die Beihilfe bezogen wird--- das kostet Millionen - wenn es so ist/wäre - Bestätigungen dass es sie gibt ?? Papier ist geduldig!!!!!

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  • Robert Grubits (Calabi-Yau) Mo, 29. Okt. 2018 15:53

    Etwas polemisch formuliert: Einer rumänischen Pflegekraft, die hier einen 24h - Job für ein geringes Gehalt ausübt, und für die 100 EUR sehr viel Geld bedeutet kürzt der Staat die Fmbh auf die Hälfte. Ein Industrieller, dessen Kinder im Schweizer Internat leben, hätte Anspruch auf rd. die doppelte Fmbh. Ist das so?

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  • Robert Grubits (Calabi-Yau) Mo, 29. Okt. 2018 15:47

    Es ist immer nur von einer "Kürzung" der Fmbh für Kinder, die im Ausland leben die Rede. Bedeutet "Indexierung" nicht, dass man für Kinder, die z. B. in der Schweiz oder in skandinavischen Ländern leben, Anspruch auf HÖHERE Fmbh hätte, oder?

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