IKG will weiterhin keine Kontakte zur FPÖ
Österreich

Israelitische Kultusgemeinde Wien will weiterhin keine Kontakte zur FPÖ

Dies wurde vom Kultusvorstand in einer Sitzung einstimmig beschlossen. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky bedauere die Gesprächsverweigerung. (Im Bild: Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch.)

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG) unterhält weiterhin keine politischen Kontakte zu Vertretern der FPÖ, auch nicht zu Regierungsmitgliedern. Dies wurde vom Kulturvorstand in einer Sitzung einstimmig beschlossen. Begründet wird die Ablehnung der FPÖ unter anderem damit, dass zahlreiche FPÖ-Politiker Mitglieder deutschnationaler Burschenschaften seien und diese Vordenker des politischen Antisemitismus gewesen seien.

Der Beschluss lautete: "Die IKG Wien unterhält weiterhin keine politischen Kontakte zu Vertretern der FPÖ, auch nicht zu Regierungsmitgliedern, die dieser Partei angehören. Die Beziehungen zu den Ministerien, die unter der Verantwortung von FPÖ-Vertretern stehen, werden nur im Anlassfall und nur auf Beamtenebene geführt. "

Die Kultusgemeinde verwies auf ihren Beschluss vom 17. Februar 2000, wonach die IKG keine Beziehung zur FPÖ unterhält. Dieser sei unverändert gültig.

Seit dem Jahr 2000 sei der liberale Flügel in der Partei geschwächt worden, während der Einfluss deutschnationaler Burschenschafter gestärkt wurde. „Rund 40 Prozent der FPÖ-Abgeordneten im Nationalrat, mehrere FPÖ-Minister und zahlreiche Mitarbeiter in den Ministerkabinetten und im FPÖ-Parlamentsklub sind Mitglieder deutschnationaler Burschenschaften“ schreibt die Kultusgemeinschaft in ihrer Aussendung. Und „zumindest einzelne Mitarbeiter“ seien Weggefährten prominenter Neonazis wie Gottfried Küssel gewesen.

Als weitere Gründe für die Ablehnung der FPÖ durch die jüdische Gemeinde wird angeführt, dass sich führende FPÖ-Vertreter und deutschnationale Burschenschafter "regelmäßig für die Abschaffung des NS-Verbotsgesetzes einsetzen". Ebenso fordere die FPÖ ein Schächt-Verbot.

Die kritische Haltung der IKG Wien werde unter anderem von der jüdischen Gemeinde in Deutschland, dem World Jewish Congress und offiziellen Vertretern des Staates Israel mit ähnlichen Beschlüssen bekräftigt.

Vilimsky bedauert Gesprächsverweigerung

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky bedauert, "dass die Führung der israelitischen Kultusgemeinde das offizielle Gespräch mit der FPÖ und ihren Repräsentanten verweigert."

„Wir halten aber unsere Türen zur IKG weiter offen, um etwaige Missverständnisse ausräumen zu können. Indes führen wir unsere guten Kontakte zu jüdischen Mitbürgern und auch internationalen Vertretern fort. Wir sind an jedem Gespräch interessiert und stellen uns auch gerne den Mitgliedern der IKG für einen Gedankenaustausch zur Verfügung" sagte Vilimsky zu der Entscheidung.

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  • Rudolf Varga
    Rudolf Varga Fr, 16. Feb. 2018 14:34

    Herr Oskar deutsch ! Möglich schicken Sie mir nun die mördermosad jedoch muss ich ihnen sagen . Ich rudolf varga habe keine juden ( Israelis ) umgebracht, und verurteile die hitlergreuel an den juden zutiefst, damit das klar ist. Ich sage sie. beleidigen ihre Millionen ermordeten Landsleute , mit ihrer einseitigen aufwärmereien. Es gibt keine dieser mörder mehr sind alle schon tot , blöd g

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    • Rudolf Varga
      Rudolf Varga Fr, 16. Feb. 2018 14:41

      Teil zwei! Blöd gesagt , ihr müsstet all diese mörder ausgraben um sie weiterhin zu bestrafen in etwa öffentlich aufhängen oder so DENN weder "ich " noch meine Generation haben ihre Leute ermordet. . Oder sie müssten auch die Millionen ermordeten deutschen /österreichischen zivilisten in ihre Pflicht nehmen ganz zu schweigen von den 95 % verhungern lassenden Soldaten. Sie ihre Regierung verl

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    • Rudolf Varga
      Rudolf Varga Fr, 16. Feb. 2018 14:47

      Teil drei ! Verlangt das wir uns schuldig fühlen wo es keine Schuld von meiner Generation gut !!!!!! In der jetztzeit Frage ich mich wer die Schuld trägt was seit Jahrzehnten mit den palistinensern passiert. Häuser in die Luft sprengen an schuldlosen Familienmitgliedern von mördern. Oder Wasser andrehen usw. Nun zum eigentlichen ; sie hüpfen auf die FPÖ !!!!! Ok man kann ja eine Fliege als Elefant

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    • Rudolf Varga
      Rudolf Varga Fr, 16. Feb. 2018 14:52

      Teil 4. und dumme Leute glauben das auch. Nun wenn sie schon groß schreien Herr Oskar über ein Liederbuch WARUM aber prangern sie nicht an das die Texte ein SPÖ Mann geschrieben hat Und !!!!!! Die wiederbetätigung eines hohen Övplers war ihnen keine Zeile wert Für mich sieht das nicht gut aus und sicher werden sie nicht reagieren oder mir ein paar Modal Schläger schicken aber ich rechne damit

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    • Rudolf Varga
      Rudolf Varga Fr, 16. Feb. 2018 15:03

      Und es hat sich noch keiner ihrer Leute getraut öffentlich real zu diskutieren! Und. Nochetwas , vor euren ermordeten Millionen töten werde ich mich immer verneigen und es bedauern die heutigen Israelis sollten vor der eigenen Tür kehren. Zuletzt noch , würden wirklich hitlerjungs aufstehen so wäre ich der erste der mit euch gegen sie kämpfen würde.

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  • Helga Marsteurer
    Helga Marsteurer Sa, 13. Jan. 2018 20:10

    Ok, die Kultusgemeinde will also keinen Kontakt zur FPÖ. Wenn sie nicht will, dann will sie halt nicht. Allerdings sollte jetzt gleich mal geprüft werden ob in der Verfassung wirklich die Religion immer über Gesetze zu stehen hat. Und es wäre zu prüfen ob man ein Beschneidungsverbot für Knaben und die Ausnahme vom Bundestierschutzgesetz, was das erlaubte Schächten betrifft verfügen kann.

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