Nationalratswahl-Countdown: Noch 10 Tage bis zur Wahl
Österreich

Nationalratswahl-Countdown: Noch 10 Tage bis zur Wahl

Fan-Tattoos, meistgegoogelt und ein klares "Jain". Der Wahlcountdown:

TÄTOWIERT

Mit einem humoristischen Video unterstreicht die FPÖ ihren Vorwurf an die Liste von Sebastian Kurz, dass dahinter die alte ÖVP steht. Ein von Kurz begeisterter Mann will sich dessen Konterfei auf den Rücken tätowieren lassen, bekommt aber die ÖVP bzw. andere ÖVP-Politiker. Als er das Ergebnis sieht, ist er entsetzt, der Tätowierer antwortet: "Kurz ist die ÖVP." Der Mann fällt um, nach einer kurzen Ohnmacht erscheint Heinz-Christian Strache und klärt ihn auf: "Du hattest ein kurzes Black-Out." Auf die Frage des Mannes: "Werde ich wieder?" antwortet der FPÖ-Chef: "Das hängt davon ab, wie du am 15. Oktober wählen wirst. Die ÖVP wird immer die gleiche Partei bleiben. Veränderung wird es nur mit der FPÖ geben."

Der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler.

Der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler.

FISCHLER

Einen weiteren prominenten Unterstützer hat Sebastian Kurz mit dem früheren ÖVP-Landwirtschaftsminister und EU-Kommissar Franz Fischler gefunden. In einem Video lobt Fischler den ÖVP-Obmann als einen Menschen "der zuhören kann, der einen brillanten Verstand hat und der rechtzeitig klare Schlussfolgerungen ziehen kann", was wichtig sei, weil Politik auch entscheiden heiße. Fischler ruft dazu auf, Kurz zu wählen: "Er verdient es, er ist der Mann der Zukunft, er repräsentiert den politischen Generationenwechsel, er ist jemand, auf den man vertrauen kann."

GRÜNEN-RAUSWURF

"Gespalten" ist der ehemalige Grüne Abgeordnete Peter Pilz in der Frage, ob er ein Ausscheiden seiner Ex-Partei aus dem Nationalrat bedauern würde. "Für die Grünen glaube ich, dass es besser wäre, wenn sie rausfliegen und sich neu aufstellen würden", sagt Pilz in der "Presse". "Für Österreich ist es aber trotzdem wichtig, dass es eine ökologische Partei gibt." Die "klare" Antwort von Pilz lautet also: "Jain".

GOOGLE

Internet-User interessiert von den Spitzenkandidaten am meisten deren Alter. Google hat für die Gratiszeitung "Heute" ermittelt, welche Suchanfragen im Zusammenhang mit Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP) und Heinz-Christian Strache (FPÖ) am häufigsten gestellt wurden: Für alle drei Spitzenkandidaten war es in den vergangenen sieben Tagen das Alter. Der Wohnort folgt bei Kurz und Strache an zweiter, bei Kern an fünfter Stelle.

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