Das Grab des Schriftstellers Thomas Bernhard am Grinzinger Friedhof in Wien.

Das Grab des Schriftstellers Thomas Bernhard am Grinzinger Friedhof in Wien.

Österreich

Papamonat, Serienboom, Thomas Bernhard

Unsere Empfehlungen der Woche.

Wann immer man ein hiesiges Revolverblatt aufschlägt oder den erregten Suaden freiheitlicher Regierungspolitiker lauscht, wird man ihnen unweigerlich begegnen: den Tschetschenen. Sie stehen mittlerweile exemplarisch für so gut wie alles, was in der österreichischen Asylpolitik angeblich falsch läuft. Der landläufigen Meinung zufolge sind sie streng traditionalistisch, extrem gewaltbereit und ausgesprochen integrationsfaul. Seit langer Zeit beschäftigt sich CLEMENS NEUHOLD mit der tschetschenischen Community in Österreich. In der aktuellen Titelgeschichte unterzieht er die ihnen zugeordneten Stereotypen einem nüchtern-profunden Reality-Check. Was bleibt bei sachlicher, differenzierter Betrachtung von einem allgegenwärtigen Feindbild übrig, auf das sich Strache, Kickl, Hofer und viele andere geradezu wohlig eingeschossen haben?

Christian Rainer: Todesstrafe für Asylwerber

Leitartikel. Vielleicht sollte einmal jemand über die Konsequenzen nachdenken, die ein Abschieben straffälliger Ausländer hätte.

Ein Kinderspiel

Wie bringt man junge Väter dazu, sich mehr um ihre Kinder zu kümmern? Die Politik findet darauf seit fast 30 Jahren keine Antwort. Aktueller Versuch: der Papamonat.

„Wir sollten wieder träumen“

Vor zwei Wochen rief er sich zum Interimspräsidenten von Venezuela aus: Oppositionsführer Juan Guaidó über seine Pläne für das südamerikanische Krisenland, Vergleiche mit Barack Obama und seine Sehnsucht nach Normalität.

Sehschlachten

Der Pay-TV-Sender Sky folgt dem Beispiel von Netflix und Amazon und setzt vermehrt auf hochglanzpolierte Eigenproduktionen. Der Konkurrenzkampf wird immer härter. Hat der Serienboom seinen Zenit bald überschritten?

Immer noch Frost

30 Jahre nach seinem Tod ist Thomas Bernhard in der medialen Wahrnehmung höchst lebendig. Eine Spurensuche bei Weggefährten, Mitstreitern und Bewunderern, die sich an den großen österreichischen Dichter erinnern.

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  • Mo, 11. Feb. 2019 09:53

    seid's froh, dass thomas bernhard schon so lange tot ist: er hätte ganz sicher ein stück über den geistig-moralisch-sittlich-politischen niedergang des journsalismus geschrieben: PROFIL.

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