"Seine Wadln san net so schiach"
Österreich

"Seine Wadln san net so schiach"

Die Zitate der Woche.

"Ich würde mich freuen, wenn Innenminister Salvini meine oberösterreichische Heimat besucht."
Manfred Haimbuchner (FPÖ) will dem Italiener Urlaubsasyl in Wels gewähren.

"Geh nicht zum Fürsten, wenn du nicht gerufen wirst. Jeder weiß, wo er mich findet, wenn er meinen Rat will."
Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) will sich nicht aufdrängen.

"Ich bin ein guter Schwarzer aus Oberösterreich, der dafür Sorge trägt, dass auch Türkis in Österreich gut weiterregieren kann." Zwei Herzen schlagen in seiner Brust, LH Thomas Stelzer (ÖVP) .

"Die Partei benötigt soziale Schwarze wie mich."
Tiroler AK-Präsident Erwin Zangerl (ÖVP) sieht sich als schwarzer Stachel in der türkisen Volkspartei.

"Wir haben Fehltritte mit Anlauf hingelegt, das war mehr als nur ein Betriebsunfall."
Grünen-Chef Werner Kogler hat aber mit der Vergangenheit abgeschlossen.

"Seine Wadln san net so schiach."
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner will Kanzler Sebastian Kurz (beide ÖVP) in Lederhose sehen.

"Ich war die erste weibliche Ministrantin in Elixhausen."
Feministische Vorkämpferin, Staatssekretärin Karoline Edtstadler (ÖVP).

"Wenn Frauen Opfer von Gewalt sind, dann brauchen sie Gewaltschutz und nicht unbedingt einen Lesezirkel oder eine Radiosendereihe." Ministerin für Frauen-Agenden, Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) .

"Es wird ein Fulltimejob sein. Irgendwo muss der Knödel ja herkommen."
Ex-NEOS-Chef Matthias Strolz will nicht Teilzeit arbeiten ...

"Soll ich ,Nacktwandern mit dem NEOS-Klubchef' veranstalten, um das zu toppen? Das werde ich nicht."
... und pfeift auf Kurz'sche Inszenierung.

Kommentar verfassen
  • Nelly Nacht (flutterby) Sa, 04. Aug. 2018 17:41

    Gut gesammelt, hochwertes profil!
    Was die Wadeln anbelangt, so kann "ned-so-schiach" eine urig-ostbajuwarische Redewendung sein, aber es könnte auch so verstanden werden, dass ein Vergleich mit schiacheren Wadeln herausgefordert wird. Sollte Mikl-Leitner ihre eigenen meinen?

    Melden
    • Nelly Nacht (flutterby) Sa, 04. Aug. 2018 18:02

      Und Pröll?
      "Geh nicht zum Fürsten, wenn du nicht gerufen wirst".
      Sollte Pröll dieses Sprichwort absichtlich so sprichverwortagelt haben?
      Es heißt ja richtig: Geh nicht zum Ferscht, wenn du nicht gerufen werscht.
      Pröll wollte zeigen, dass er hochdeutsch zu formulieren versteht.
      Doch es reimt nix.
      Ehe du besuchst den Fürsten, stärke dich mit Wildpretwürsten.
      Naja ... Reim, aber Sinnverlust.

      Melden
  • Helga Marsteurer
    Helga Marsteurer Fr, 03. Aug. 2018 15:28

    "Seine Wadln san net so schiach"..stimmt, aber......das sollte eigentlich die kleinere Sorge sein. Auch von Mikl-Leitner. Denn was sich inzwischen für ein Eiertanz ums erlaubte Schächten ab gespielt hat ist nur noch eines....schiach. Man könnte meinen das seine gewisse Wahlspende von 2017 (war nach zu lesen) damit zu tun hätte.

    Melden