Pamela Rendi-Wagner

Pamela Rendi-Wagner

Österreich

"Weil ich nicht Christian Kern bin"

Die Zitate der Woche.

"Der Bihänder ist jedenfalls nicht mein Stil." Die neue SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner lehnt die von ihrem Vorgänger Christian Kern ins Spiel gebrachte "Oppositionswaffe" ab.

"Weil ich nicht Christian Kern bin." - Auf die Frage, warum man ihr glauben soll, dass sie bei der nächsten Wahl noch Parteichefin sein wird, greift Rendi-Wagner dafür zum Florett.

"Christian Kern-Bashing scheint der neue ö. Volkssport zu sein." - Eveline Steinberger-Kern ist darüber via Twitter nicht erfreut.

"Mit Pamela Rendi-Wagner haben wir eine hervorragende Verbündete." - Michael Ludwig findet sich unterdessen langsam mit der neuen SPÖ-Spitze ab.

"Du wirst die erste Bundeskanzlerin werden." - Der niederösterreichische SPÖ-Chef Franz Schnabl ist da schon einen Schritt weiter.

"Ich glaube, Kickl hat wirklich eine Grenze überschritten." - IV-Präsident Georg Kapsch kritisiert den Umgang des Innenministeriums mit kritischen Medien und Pressefreiheit.

"Der Präsident der Industriellenvereinigung soll sich nicht in Sachen einmischen, die seinen Wirkungsradius eigentlich überhaupt nicht tangieren - diese Causa geht Kapsch nämlich einen 'Schmarren' an." - FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker hält wenig von Meinungsfreiheit.

"Viel rücktrittsreifer kann ein Minister gar nicht mehr sein." - NEOS-Sicherheitssprecherin Stephanie Krispers Urteil über Kickl.

"Das ist Nichts, wo man zur Tagesordnung übergehen kann." - Alt-Bundespräsident Heinz Fischer zum Vorgehen des Innenministeriums gegen kritische Medien.

"Das wären ja Zustände, wo die Bananenrepublik sogar etwas erstrebenswertes wäre." - Auch Ex-Kanzler Franz Vranitzky appelliert an die Regierung, die Pressefreiheit nicht infrage zu stellen.

"Kickl ride to Höll" - Zwei Tiroler handeln sich mit einem Plakatspruch am Rande der Rad-WM eine polizeiliche Anzeige wegen Anstandsverletzung ein.

"Um unsere demokratischen Errungenschaften zu wahren, bedarf es eines feinen Sensoriums für alles, was sie gefährden könnte." - VfGH-Präsidentin Brigitte Bierlein warnt vor der Gefährdung demokratischer Errungenschaften.

"Ich hatte kein Druckgefühl." - Staatsanwältin Ursula Schmudermayer zu den Ermittlungen gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung im BVT-U-Ausschuss.

"Es ist außergewöhnlich und es ist in diesem Umfang nicht vorgekommen, dass so eine Institution der Republik untersucht wird, insofern ist vieles an dem Fall nicht üblich." - Justiz-Generalsekretär Christian Pilnacek im BVT-U-Ausschuss.

"Wenn das die großen bildungspolitischen Reformen dieser Regierung sind, dann Gute Nacht." - NEOS-Bildungssprecher Douglas Hoyos zur Wiedereinführung von Noten in der Volksschule.

"In der Steinzeit war so etwas üblich." - Für Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist nicht die Einführung, sondern die Abschaffung von Noten "retro".

"Ich danke allen, die sich einsetzen für Flüchtlinge und ihre Integration. Wir wissen, dass sich das Klima in unserem Land gewandelt hat. Heute kann man Wahlkampf machen, indem man gegen Flüchtlinge und Immigration polemisiert." - Kardinal Christoph Schönborn lobt die Willkommenskultur in den Pfarren.

"Ich treffe die Landeshauptleute regelmäßig in Brüssel oder sonst wo, und ich mag diese Treffen sehr, weil wir ungestört über Europa und über die Bundesregierung schimpfen können" - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker über seine Liebe zum Föderalismus.

"Haider hat den politischen Diskurs in hohen Maße bestimmt und im wesentlichen die kritische Distanz der Wählerschaft zum politischen traditionellen Parteiensystem de facto begründet. Vorher gab es keine wirkliche Opposition." - OGM-Chef Wolfgang Bachmayer zum 10. Todestag des langjährigen FPÖ-Chefs Jörg Haider.

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