"We make party now!"
Österreich

"We make party now!"

Die Politik-Zitate der Woche.

"Bist du deppert, die ist schoarf." - Video-Schauplatz Ibiza: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache geht 2017 einer Fake-Oligarchennichte auf den Leim ...

"I'm the Red Bull brother from Austria." ... trinkt wach machende Flüssigkeiten in großen Mengen ...

"Wennst die Kronen Zeitung hast, bist der bestimmende Faktor." ... beginnt "zack, zack, zack" sein politisches Grab zu schaufeln ...

"Solange ich nicht tot bin, hab' ich die nächsten zwanzig Jahr noch das Sagen." ... und verschätzt sich ein wenig in seiner Halbwertszeit.

"We make party now!" - Famous last words.

"Es war eine b'soffene G'schichte." - Heute sieht er alles anders ...

"Ich sage danke und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag." - ... tritt zurück ...

"Liebe Philippa, ich weiß, dass du jetzt zusiehst." ... und versucht seine Ehe zu retten.

"Ich bin stark für meinen kleinen Mann." - Gattin Philippa - ansonsten unter Schock - meint ihren Sohn.

"Ich war damit ein willkommenes und willfähriges Opfer, das man womöglich zusätzlich mit K.O.-Tropfen oder ähnlichen Substanzen und Drogen gefügig gemacht hat." - Ibiza-Kumpane Johann Gudenus plädiert auf Filmriss.

"Lieber Urlaub in Österreich und Obi-G'spritzt." - Der Gudenus-Nachfolger in der Wiener FPÖ, Dominik Nepp, zieht seine Lehren aus der Ibiza-Affäre.

"Wir wollen den Basti sehen!" - Feiernde Demonstranten am Ballhausplatz warten auf eine Reaktion von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

"Genug ist genug (...) Die FPÖ kann es nicht." - Kurz geißelt die blauen "Ideen des Machtmissbrauchs" und kündigt die Koalition auf.

"Es sind beschämende Bilder und niemand soll sich für Österreich schämen müssen." - Bundespräsident Alexander Van der Bellen begrüßt die Neuwahlen.

"Eine freiheitliche Partei, die ihre Maske fallen gelassen hat, und wir alle waren Zeugen dabei." - SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner fasst zusammen.

"Oppositionsbank, Regierungsbank, Anklagebank." - Die Grünen reimen.

"Das nützt nur Juncker, Merkel, Macron." - FPÖ-EU-Kandidat Harald Vilimsky ortet hingegen "ominöse" Machenschaften.

"Ist die FPÖ tatsächlich nicht regierungsfähig, bin ich am Ende seit Jahrzehnten in der falschen Partei?" - Krise ist, wenn sich Andreas Mölzer von der FPÖ distanziert.

"Es ist weitum bekannt, dass ich ein Einzelkind war und deshalb keine Nichten habe." - Der russische Gas-Oligarch Igor Makarow hat mit der Sache nichts zu tun.

"Wir wissen nicht, wer diese Frau ist." - Der Kreml auch nicht.

"Jetzt erst recht!" - Strache bittet um Zuspruch.

"Er sollte es mir gleichtun und den Weg frei machen für einen Neubeginn." - Ex-Kanzler Christian Kern (SPÖ) hätte auch für Kurz einen Karrierevorschlag.

"Den lässt sich die FPÖ nicht herausschießen." - Innenminister Herbert Kickl muss bleiben, findet FP-Klubchef Walter Rosenkranz.

"Das Vorgehen ist mit dem Bundespräsidenten besprochen und ist aus meiner Sicht das einzig Richtige, wenn wir Stabilität in unserem Land gewährleisten wollen." - Kickl muss gehen, sagt Kurz.

"Ich bin unendlich traurig, dass es so zu Ende gegangen ist." - Der neue FPÖ-Chef Norbert Hofer spricht für die blaue Regierungsriege ...

"... war für mich doppelt schwierig, weil ich an diesem Tag Termine in Innsbruck geplant hatte und auch selbst hingeflogen bin und Innsbruck ist einer der schwierigsten Flughäfen in Österreich." - ... und für sich selbst.

"Der Hausverstand sagt einem, dass es relativ schwer ist, von jemandem das Vertrauen zu verlangen, dem man gerade das Misstrauen ausgesprochen hat." - Kickl droht mit Kurz mit der Abwahl im Nationalrat.

"Ich mache mir Sorgen über die aktuelle Vorgangsweise von Sebastian Kurz." - Auch Rendi-Wagner schließt ein Misstrauensvotum nicht aus.

"Fragen Sie nicht: Hilft es mir bei der Wahl? Sondern fragen Sie: Hilft es Österreich?" - Van der Bellen appelliert an das Verantwortungsgefühl der Parteigranden ...

"Sie tragen jetzt eine wesentliche Verantwortung, Mitverantwortung auch dafür, dass unsere Heimat Österreich eine positive Entwicklung nimmt." - ... und gelobt das Übergangskabinett an.

"Unsere Hand ist ausgestreckt." - Kurz will bleiben.

"Unterstellende Fragen sind mir wesensfremd." - Auch U-Ausschüsse gibt es noch, Peter Pilz beliebt dort zu scherzen.

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