profil-Podcast: Der Homöopathie-Streit
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profil-Podcast: Der Homöopathie-Streit

Warum glauben so viele Menschen unerschütterlich an die Homöopathie? Was hat es mit Studien auf sich, die eine positive Wirkung von Globuli feststellen? Darüber und über viele weitere Themen der heißen Debatte über Alternativmedizin spricht profil-Wissenschaftsressortleiter Alwin Schönberger mit Professor Ulrich Berger, Vorstand des Instituts für Analytische Volkswirtschaftslehre und Vorsitzender der Gesellschaft für kritisches Denken.

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Alwin Schönberger (l.) mit Professor Ulrich Berger

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Mit einem Paukenschlag setzte die Wiener Medizinuniversität die Homöopathen vor die Tür. Die Entscheidung war richtig und überfällig. Warum die irrationale, mittelalterliche Heilslehre nach 200 Jahren endgültig ins Archiv der Medizingeschichte gehört.

Lesen Sie die Titelgeschichte von Alwin Schönberger in profil 49/2018 oder als E-Paper (www.profil.at/epaper)!

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  • Pieti Manderlotti
    Pieti Manderlotti vor 16 h

    Nun ja, also wenn man sich der Homöopathie zuwendet, heisst das ja nicht, dass man sich der Schulmedizin abwendet. Im gegenteil, denn der Schulmediziner kann ja erst die homöopathische Zusatzausbildung machen, das ist ja ganz klar festgelegt in Österreich (Quelle: homoeopathie-verstehen.at ) und auch die Verwendungswege sind da auch dargelegt. Jeder soll selbst für sich entscheiden.

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  • Erhard Vallant Mo, 10. Dez. 2018 21:40

    Viele Menschen wenden sich von der Schulmedizin ab, suchen und finden auch ihr Heil in der Alternativmedizin.
    Kommt als nächstes der „Meridian-Hokuspokus“ der TCM dran? Auch sein Wirkmechanismus ist im Dunkeln. Was sind schließlich 2200 Jahre Erfahrung gegen die Allmacht naturwissenschaftlicher Erkenntnisse.

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    • Stefan Uttenthaler
      Stefan Uttenthaler vor 26 min

      Man kann sich auch mehr als 2000 Jahre lang irren. Oder glauben Sie etwa auch die Geschichte von der jungfräulichen Geburt? Und ja, in der TCM gibt's viel, was auch nur Hokuspokus ist.

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  • Erhard Vallant Mo, 10. Dez. 2018 21:36

    Pure intellektuelle Arroganz bis zur Unredlichkeit. Der Schönheitsfehler ist: Diese Aktion geht total an den Bedürfnissen der Menschen vorbei. Wenn Homöopathie nicht wirkt, wozu die Aufregung? Auch die wissenschaftsbezogene Schulmedizin versteht nicht alles, sie irrt und hat geirrt. Auf dem weiten Feld der chronischen- und Allergie - Erkrankungen sind die Forschungsergebnisse enden wollend.

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  • Fritz Gessler (FritzGessler) Sa, 08. Dez. 2018 21:58

    Das ebenso wilde wie unreflektierte Hassgeschrei aller dieser Pharma-Lobbyisten bestärkt mich eigentlich eher darin, dass am homöopathisch/ganzheitlichen Therapieansatz mehr dran sein muss ... Wäre es nur Scharlatanerie, hätte sich diese Therapieform doch schon längst selbst erledigt: Durch Krankheit und Tod der Patienten.

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    • Stefan Uttenthaler
      Stefan Uttenthaler vor 21 min

      Erstens: Bitte einen Hinweis darauf, wo Sie hier "Hass" sehen?
      Zweitens: Da Sie von "Pharma-Lobbyisten" schreiben: Drei mal dürfen Sie raten, welche Firmen mit Globuli ihr Geld verdienen?? Ich verrate es Ihnen: Es sind Pharma-Firmen! Und erst die Gewinnspanne auf puren Zucker, unvorstellbar hoch! Also eigentlich wird durch solche Artikel und Podcasts massives Anti-Pharma-Lobbying betrieben ...

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  • Edmund Berndt (Dr.E.Berndt)
    Edmund Berndt (Dr.E.Berndt) Sa, 08. Dez. 2018 19:00

    P.C. Endler
    Bei das war ein Riesenspaß. Steirisch homöopathische Quappologie. Damit habe ich das Department Pharmazie gehörig durcheinandergewirbelt.
    1 Versuchsreihe durch Tyroxin beschleunigtes Kaulquappenwachstum mit potenzierten Tyroxin normalisiert. 2 Die potenzierte Tyroxinlösung wird in eine Anpulle eingeschweißt und heilt dann die Quappen telehomöoparhisch im vorbei schwimmen. 3

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    • Edmund Berndt (Dr.E.Berndt)
      Edmund Berndt (Dr.E.Berndt) Sa, 08. Dez. 2018 19:04

      3. Die heilende Information wird mittels CD ins Wasser des Kaulquappenbecken eingespielt.
      4. es wurde festgestellt, die Telefonieren mit Handy die Übertragung der heilenden Information zu nichte macht.

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  • Herbert Kuehnelt
    Herbert Kuehnelt Sa, 08. Dez. 2018 17:31

    Man lese „The Memory of Water“ / Michel Schiff, (Thorsons 1995)
    Teil 1: The strange behaviour of ordinary water.
    Teil 2: The strange behaviour of ordinary scientists
    (leider vergriffen)
    dann weiss man wie ernst so einen Artikel zu nehmen ist.
    Keine positiven Studien ist jedenfalls absoluter Quatsch.
    Siehe auch "Expedition Homöopathieforschung" P.C. Endler (Maudrich 1998)
    incl. die Literaturliste

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    • Stefan Uttenthaler
      Stefan Uttenthaler vor 18 min

      Praktisch jedes Wassermolekül war auch schon mal Dinosaurier-Pisse. Wie gut, dass Wasser kein Gedächtnis hat!
      Wenn Sie lieber eine fundierte, physikalische Aufklärung über angebliches Wassergedächtnis hätten, sehen Sie sich mal diesen Vortrag an: https://www.youtube.com/watch?v=adHMYq3fo38

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  • Franz Grill
    Franz Grill Fr, 07. Dez. 2018 22:22

    "wissenschaftliches bzw. naturwissenschaftliches Ergebnis wird nicht als Faktum"
    Herr Dr. Berndt,
    wie wäre es, einmal darüber nachzudenken, dass die ach so tollen wissenschaftlichen Dogmen in immer kürzeren Abständen wegen neuer Erkenntnisse revidiert werden müssen ?
    Ich habe mal wo gelesen, dass es sogar das Fach "Wissenschafts-Geschichte" gibt, also googeln Sie doch einmal danach.

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    • Edmund Berndt (Dr.E.Berndt)
      Edmund Berndt (Dr.E.Berndt) Sa, 08. Dez. 2018 11:10

      Sie haben keine Ahnung, wie Wissenschaft aufgebaut ist und funktioniert.
      Sie schmeißen mit Nebelgranaten um sich und glauben damit bewährte, fundierten und erprobte naturwissenschaftliche Erkenntnisse nach Belieben relativieren zu können.
      Einstein hat Newton nicht widerlegt, sondern die Theorie der Schwerkraft mit seiner Relativitätstheorie erweitert.

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  • Edmund Berndt (Dr.E.Berndt)
    Edmund Berndt (Dr.E.Berndt) Fr, 07. Dez. 2018 19:35

    Es ist noch ein sehr, sehr weiter Weg zu Einsicht und Vernunft. Praktisch alle Medien zeigen größtes Verständnis für die Homöopathie. Dazu kommt noch dass der Begriff „wissenschaftlich“ immer irgendwie abwertend verwendet wird. Ein fundiertes wissenschaftliches bzw. naturwissenschaftliches Ergebnis wird nicht als Faktum, als tatsächlich richtig kommuniziert sondern als Meinung dargelegt

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